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Leselupe.de > Ungereimtes
Loslassen und Halten
Eingestellt am 10. 01. 2002 22:42


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schmunzeluhu
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 2
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Geborgen und verborgen gar,
lauf ich den Weg, und bin allein.
Strecke aus gar manchmal meine Hand,
und hoffe, dass sie findet sichern Halt.

Die Zeit verrinnt wie der Sand der Uhr,
nicht rückgängig mehr zu machen ist.
Was einmal war, vorbei schon ist,
nur noch ein flüchtig denken bleibt.

Oft will man halten, festhalten
was man mag und liebt.
Und dabei aber oftmals vergisst,
dass nichts unser Eigen ist.

Loslassen oft schwer und unmöglich scheint,
das Herz fast bricht entzwei.
Dein leises Schreien niemand hört,
weil wir alle von der Welt sind betört.

Ein einzig hasten, eilen laufen,
nicht stille mehr wir wollen stehn.
Und dabei uns selber vergessend,
oft ratlos dann nichts mehr verstehn.

Die Schwächen krampfhaft versteckend,
ein Blendwerk nur noch steht.
Und dabei fast gar nicht mehr erschrecken,
wenn jemand noch fragt wie’s dir geht.

Gut danke , und Dir?
Du eilst schon weiter in Gedanken.
Nicht willst du hören, schlecht,
das wäre dir in dieser Zeit gar nicht recht.

Die einen lassen los, um aufs neu zu halten,
die andern halten, krampfhaft alles fest.
Doch beide eines ganz vergessen, dass das Leben
nur aus immer wechselnd loslassen und halten besteht.

Im tiefsten Dunkel , im hellsten Licht,
die Klarheit des Weges erst sichtbar ist.
Und wir dann klar für uns erkennen,
wie nichtig all unser streben doch ist.

Nach oben führt der Weg zum Licht,
erst durchs eigene loslassen meines Ichs.
Erkenne ich mich deutlich und klar,
dass mein Leben eigentlich ist wunderbar.

©31.03.00/uhu

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Silvi Degree
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 0
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Los lassen und halten

Hi, schmunzeluhu,
der Inhalt deines Gedichtes verrät alles, was dich am und im Leben bedrückt:
Einsamkeit, Flüchtigkeit , Besitztum , Weltschmerz ,Hast und Eile der Menschen (ihr "aneinander -vorbei -laufen),
jeder "stirbt für sich allein", verlorene Lebenswerte, das Sich -selbst erkennen, dass man als kleines "Körnlein" auf dem "Feld des Lebens" Ansprüche an sich und mit sich trägt,
Hoffnung zum Schluss und Erkenntnis : mein Leben ist wunderbar!
10 Strophen sind zu lang - man könnte das in 5 - 6 Strophen zum Ausdruck bringen.

Das ist nur meine kleine Meinung.

Liebe Grüße

Silvi Degree

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