schön, wieder etwas von dir zu lesen! einige kleine monita:
(1) in s1v3 heißt die maise meise, wenn ich keine solche habe.
(2) s2v1 "nächtlich Quaken" hört sich nicht so gut an. meine vorschlag: "der frosch ruht aus und läßt das quaken".
(3) s2 hat einen weiteren "baumangel": dreimal ist der versauftakt ein bestimmter artikel: der-die-der. das liest sich nicht gut und macht das gedicht vom ersten eindruck her viel schlechter als es in wirklichkeit ist.
ansonsten sind z.b. die enjambements in s3 und s4 große klasse. gerade deshalb fällt die so viel schwächere s2 besonders ins auge.
lg w.
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Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"
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AchterZwerg
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Hallo Vreni,
dein Gedicht wird seinem Titel wirklich voll & ganz gerecht.
Es wirkt beruhigend wie Baldrian und zeigt einige bezaubende Wendungen. - Mein absoluter Favorit ist das "geigende Schilf", dicht gefolgt vom blökenden Schaf, das einen inhalt- und klanglichen Kontrast zur allgemeinen Mittagsruhe setzt.
Keinen harten Kontrast natürlich: Denn was kann friedlicher wirken als ein Schaf?
Kurzum: Alles plätschert hübsch sommerlich dahin, ganz wie es wohl gewollt war.
LG, Heidrun
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