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Leselupe.de > Ungereimtes
Mount Everest
Eingestellt am 24. 05. 2001 16:56


Autor
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Smiliene
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2001

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Mount Everest, Muttergottheit der Erde,
du hast mich des Glaubens gelehrt,
nicht nur an eine h├Âhere Kraft
die dieses Naturwunderwerk geschafft,
sondern Du hast auch meinen Glauben an mich selbst gen├Ąhrt.
Mount Everest, Muttergottheit der Erde,
du hast vielen Menschen den Tod gebracht
doch einige haben es geschafft
auf Deinem Gipfel zu stehen
und die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Mount Everest, Muttergottheit der Erde,
ich blicke Dir inÔÇÖs Angesicht
und Du ergl├╝hst in r├Âtlichem Licht.
Du bist der wahre Gott der Berge
Und wir, wir sind nur kleine Zwerge.

...

geschrieben im November, 2000
auf dem Kalar Pattar (5656m)
im Angesicht des Mount Everest,
der gerade im Abendrot versunken ist...
__________________
Chancen sind wie Sonnenaufg├Ąnge. Wer zu lange wartet, verpa├čt sie!

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Samoth
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Smiliene,

soeben habe ich Dein Gedicht "Mount Everest" gelesen u. bin schwer begeistert. Wie sch├Ân mu├č dieser Anblick sein, da├č er bei Dir solche "Spuren" hinterlassen hat. Am liebsten w├╝rde ich sofort in ein Flugzeug steigen u. in Richtung Nepal d├╝sen :-)
├ťbrigens sind vor Kurzem sehr interssante Berichte zu h├Âren gewesen, da├č ein 15 j├Ąhriger (beim 2. Versuch), ein 64 j├Ąhriger u. dann sogar der erste Blinde Bergsteiger den Mount Everst bestiegen haben. Ich finde das schon eine sehr beachtliche Leistung vor allem von dem "Blinden", der ja Deine Eindr├╝cke leider nicht sehen konnte.

Viele Gr├╝├če
Samoth

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Smiliene
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2001

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ein Blinder auf dem Everest

Hallo Samoth,

ich freu mich, da├č Dir das Gedicht gef├Ąllt.
Dieser Sonnenuntergang wird mir stets in Erinnerung bleiben und wenn ich mir heute die Dias davon anschaue (einige Bilder sind ├╝brigens unter Hier klicken zu sehen) bekomme ich noch immer eine G├Ąnsehaut.

Ich glaube, der Blinde hat viel mehr von diesem Berg wahrgenommen als mancher Sehender, denn nur wenige Leute, die zu der Zeit im Khumbu-Gebiet unterwegs waren, hatten ein Auge f├╝r die ├╝berw├Ąltigende Natur und selbst diesen umwerfenden Sonnenuntergang erlebten wir ganz allein, alle anderen waren bereits vorher abgestiegen.

Auch ich sa├č eine Zeitlang mit geschlossenen Augen da oben, habe den Lawinen gelauscht, die vom benachbarten Pumori herabrauschten, dem mystischen Krachen und Knistern des Khumbu-Eisgletchers, dem Wind, der die Gebetsfahnen am Gipfel hin und herpeitschte und ich habe die Sonne gesp├╝rt, die ihre letzten Strahlen aussandte, die dennoch nicht mehr w├Ąrmen konnten.

Erst vor drei Tagen war mit J├Ârg Stingl der erste Sachse auf dem Everest, und er beschrieb sein Gef├╝hl auf dem Gipfel so: "Ich kletterte, bis es nicht mehr h├Âher ging und f├╝hlte dann eine unbeschreibliche Kraft in mir." Was er gesehen hat, davon schreibt er nichts...

Viele Gr├╝├če
Smiliene
__________________
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