Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87747
Momentan online:
698 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Nachts Annas Klinge
Eingestellt am 26. 06. 2005 10:30


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Lillia
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 8
Kommentare: 85
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lillia eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Nachts Annas Klinge

Ihre Handschuhe, wei├če Spitze, trieften vor Blut, als sie sie in der K├╝che an die W├Ąscheleine h├Ąngte. Die K├╝che war eng, die Luft darin fest und grau. An diesem Morgen hatte der Mann der bei ihr wohnte das Fenster ge├Âffnet und zum ersten Mal seit Tagen die Welt hineingelassen. Das Blut tropfte einen schnellen Rhythmus auf den K├╝chentisch, als Anna zum Fenster ging, ihre Arme weit auseinanderbreitete und die gl├Ąsernen Fl├╝gel zueinander dr├╝ckte.
Beruhigt blickte sie auf die blinden Scheiben und drehte den Riegel knarrend herum.
Das Fenster war gro├č und alt. Der Mann, der bei Anna wohnte, stand manchmal im Dunkeln, sah hinaus in die helle Stadt und fragte sich, in welchem Jahr das erste Mal jemand hier gestanden hatte und welche Stadt sich vor seinem oder ihren Blick ausgebreitet hatte.
Die Scheibe muss einmal ganz klar gewesen sein, einen Moment der Fertigstellung markierend, weil die K├╝che nun eine Grenze zur Welt hatte. Jemand hatte hier gestanden und war vielleicht sehr stolz oder sehr gl├╝cklich, vielleicht gleich nach dem Krieg. Vielleicht war die Fensterscheibe sogar noch ├Ąlter und die Menschen hatten zusammengedr├Ąngt durch sie zugesehen, wie die H├Ąuser um sie herum in den Bomben versanken.
Der Mann wohnte bei Anna und verlie├č die Wohnung nie. Sie ertrug seine dauerhafte Anwesenheit nur, indem sie die Wohnung noch ├Âfter verlie├č und durch die Stra├čen streifte wie eine Katze. Sie hasste es, wenn er das Fenster ├Âffnete. Er hatte es das erste Mal getan, kurz nachdem er eingezogen war. Sie kam morgens von einem n├Ąchtlichen Streifzug zur├╝ck und erbrach sich, als in ihrer K├╝che klare Morgensonnenlichtstrahlen tanzten. Sie kam nicht von drau├čen in ihre Wohnung, um sich darin wieder wie drau├čen zu f├╝hlen! Sie liebte die umarmende Luft, die beinahe nur aus ihrem eigenen verbrauchten Atem bestand, sie liebte den Zigarettennebel, der sie einh├╝llte und ihr die Geborgenheit schenkte, die die kalte Stadt ihr nicht bot.
Sie war zum Bett des Mannes gest├╝rmt, hatte ihm die noch tr├╝be Klinge ihres Messers an die Kehle gehalten und ihm zugezischt, er sollte sich entweder an die Regeln halten oder drau├čen erfrieren.
Er hatte l├Ąchelnd genickt und das Fenster eine Woche lang nicht anger├╝hrt. In seinem eigenen Zimmer war es kalt und dunkel. Auf dem Boden floss ein Ozean aus schwarzer Seide. Kerzenflammen flackerten irr im Wind, der das Zimmer ertastete und f├╝llte. Anna konnte h├Âren, wie der metallne Vorhang hin- und hergeworfen wurde. Sie sahen sich selten, der Mann bekam keine Luft in der K├╝che. Nachts war Anna auf den Stra├čen, tags├╝ber lag sie im Nebel auf ihrer Matratze unter dem K├╝chentisch und dachte mit falscher Sehnsucht an die Zeit, in der sie allein gelebt hatte.
Der Mann verurteilte Anna nicht. Er urteilte nie. Sie hatte anfangs Bedenken gehabt und bef├╝rchtet, ihn w├╝rden ihre Stiefel, ihr Messer und ihre Handschuhe st├Âren. Doch sie sah das Schimmern in den tr├╝ben Augen des Mannes und Begriff, dass sie das Einzige war, was ihn erregte.
Der Mann liebte Anna. Er hatte in seinem Leben noch nie etwas wirklich bewundert oder sch├Ân gefunden, bis er eines nachts Anna sah, wie sie einem alten Mann den Hals zerschnitt. Mit einer K├Ąlte, mit einer Eleganz und Sanftheit, die er dieser Welt nicht zugetraut hatte.
Er kannte die Stra├čen gut, sein zu Hause. Er folgte Anna, beobachtete sie unruhig durch die dunkle Stadt ziehen bis die D├Ąmmerung die Farben zur├╝ckbrachte und Anna zur├╝ck in ihre Wohnung schlich.
Am n├Ąchsten Abend wartete er, bis sie das Haus verlie├č. Ihr zu folgen war nicht einfach, sie war gut. Der Mann f├╝hlte sein Herz flackern, wenn sie sich umdrehte.
Er verfolgte sie tagelang, lernte seine Stra├čen mit den Augen ihres Schattens zu sehen und passte sich ganz ihrem Rhythmus an. Ihre Welt war dunkel und still. Sie sprach nie. Geschickt wandt sie sich durch die grauen Adern der Stadt und suchte ihre Opfer unauff├Ąllig und eindringlich wie Gas. Er malte sich oft aus, dass sie ihn l├Ąngst bemerkt hatte und sich nun darauf freute, in einem stillen Moment hervorzuspringen und ihn zu t├Âten.
Der Gedanke, sie k├Ânnte ihn genau so aufregend finden wie er sie, machte ihn rasend. Er versteckte sich mit umso gr├Â├čerer Sorgfalt, um ihre Begegnung hinauszuz├Âgern und ihre Lust zu steigern. Als es langsam w├Ąrmer wurde, schlich er barfu├č. Er trug nur noch schwarz, wie sie, und auch sein Gesicht bemalte er mit dunkler Farbe.
Tats├Ąchlich hatte Anna ihn l├Ąngst bemerkt. Doch sie wollte keine Spielchen. Ihr T├Âten war schnell und direkt und das w├╝rde er merken, wenn er ihr zu nahe kam. Bis dahin k├╝mmerte sie sich nicht weiter um den Mann, der sie den ganzen Sommer lang verfolgte. Sie achtete nur darauf, ihn loszuwerden, bevor sie nach Hause kam, denn sie wusste nicht, dass er ihr Nest kannte.
Der Mann hatte gelernt, sich in Nichts aufzul├Âsen, hatte ihre Unauff├Ąlligkeit perfektioniert. Er wollte Anna und ├╝berlegte wochenlang fieberhaft, wie er sich ihr n├Ąhern konnte, ohne ihre Klinge in der Kehle sitzen zu haben. Er wand seine Gedanken, tastete ihre schier undurchdringliche Schale ab und pr├╝fte ihre St├Ąrke. Er beobachtete jede ihrer Bewegungen genau und kannte ihren K├Ârper und ihre Bed├╝rfnisse bald sehr gut.
Ihre weichen Momente waren ihre Opfer. Sie waren ihr Inhalt, sie waren ihre Liebe. Dort w├╝rde er sie ber├╝hren. Einer Nachts brachte der Mann auf seinen Verfolgungspfad eine Armbrust mit sich. Ihr Pfeil war golden und gl├Ąnzte, ein wunderbares St├╝ck, ihr eben. Wenn er den Bogen spannte, flirrte es neben seinem Ohr und jagte ihm eine G├Ąnsehaut durch die Haut.

Als Anna zupackte und dem jungen M├Ądchen gerade den Mund zuhielt, lie├č er den Pfeil los. Er bohrte sich mit einer solchen Wucht durch seine Brust, dass Anna den K├Ârper vor Schreck loslie├č. Dem M├Ądchen entfuhr ein St├Âhnen bevor es zusammensackte und blutend liegenblieb. Anna starrte auf den golden gl├Ąnzenden Pfeil im K├Ârper des Kindes.
Sie h├Ątte ihn nicht so kaputtgemacht, dachte sie. Ihr Messer blieb nicht fremd im K├Ârper stecken, es streifte und hinterlass eine glatte saubere Wunde die erst zu quellen begann, wenn sie schon nicht mehr da war. Ein Knirschen zerrte sie aus ihren Gedanken. Mit einem Mal packte sie die Angst. Wer hatte geschossen, warum? Das neue Gef├╝hl der Ohnmacht umnebelte sie kalt. Es regte sie auf.
Sie beschloss, zu handeln. Sich zu ergeben.
Sie b├╝ckte sich, schloss die starren gr├╝nen Augen des toten Kindes und legte mit grosser Geste ihr Messer daneben. Sie hob ihre Arme, reckte der Nacht ihren blo├čen Hals entgegen und zitterte vor Angst und Erregung.

Der Mann rauschte aus dem Geb├╝sch und legte ihr seine schwarze Lederhand aufs Gesicht wie sie es mit ihren Opfern tat. Sie sank ihm entgegen. Er erreichte ihr Messer und hielt es ihr gegen die Kehle wie sie es sonst eine Sekunde lang tat bevor sie zustach. Sie erkannte die Klinge ihres Messers, hatte sie aber doch noch nie am Hals gef├╝hlt. Sie gab sich ganz hin. Er dr├Ąngte sich gegen ihren K├Ârper und schob sie vorw├Ąrts. Sie f├╝hlte bald, dass er sie nach Hause schob.
Als sie die Wohnung aufschloss, lag die Klinge noch immer an ihrem Hals. Niemand au├čer ihr war bisher in der Wohnung gewesen und nun war hier jemand, der ihr an St├Ąrke ebenb├╝rtig war und schwarz wie die Nacht, vor der sie sonst in ihre Wohnung fl├╝chtete. Sie hatte Angst. Er liebkoste sie mit ihrer eigenen Klinge, fuhr ihren K├Ârper entlang und nahm sie schlie├člich hart und ohne mit ihr zu sprechen. Sie schrie als wolle sie f├╝r all die schreien, denen sie es verwehrt hatte.
Er machte nicht den Fehler, sein Eigenes bei ihr zu suchen. Er schenkte ihr alles und schlug ihr ins Gesicht, als sie weich und ergossen neben ihm lag.
Sie hatte ihn untersch├Ątzt.
ÔÇťUnd jetzt?ÔÇŁ fragte sie, sich sammelnd.
ÔÇťBleib ich bei dir.ÔÇŁ Sagte er und strich ihr ├╝ber die Wange, die noch rot von seinem Schlag gl├╝hte. Sie biss ihn in die Hand. Er lachte und gab ihr das Messer zur├╝ck.
Von nun an verfolgte er sie nicht mehr. Es gen├╝gte ihm wenn sie in den Morgenstunden nach Hause kam und er ihr manchmal ihre blutigen Handschuhe ausziehen durfte, um ihre wei├čen weichen Fingerspitzen zu k├╝ssen. Manchmal stritten sie sich, weil er nicht atmen konnte oder weil sie sich nicht mehr sicher war, ob er nicht doch schw├Ącher war, als sie glaubte. Wenn sie zweifelte tat er ihr weh wie an ihrem ersten Morgen.

__________________
Ich brauche keine Bequemlichkeiten. Ich will Gott. Ich will Poesie und Freiheit und Tugend. Ich will S├╝nde.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

Werke: 11
Kommentare: 387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mumpf Lunse eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo lillia,
es f├Ąllt mir schwer deinen Text im herk├Âmmlichen Sinn zu kritisieren.
Ich habe ihn mehrmals gelesen. Das ist - f├╝r mich - eigentlich kein gutes Zeichen. Mit dem mehrmaligen Lesen l├Âsten sich vermeintliche Ungereimtheiten auf.
Allerdings bleiben S├Ątze wie: Sie hatte anfangs Bedenken gehabt und bef├╝rchtet, ihn w├╝rden ihre Stiefel, ihr Messer und ihre Handschuhe st├Âren. mir unverst├Ąndlich (aus dem Zusammenhang)
Das Ganze ist ein Spielen mit extremen Fantasien aber - die beiden Protagonisten bleiben unsichtbar.
Ich bin mir nicht sicher, wie ich zu dieser Fantasie stehe.
Das kurz verst├Ârende Potenzial, das von deinem Text ausgeht, verliert sich - jedenfalls f├╝r mich - wenn du die Extreme ins Groteske treibst. Nachts war Anna auf den Stra├čen, tags├╝ber lag sie im Nebel (Zigarettenrauch?) auf ihrer Matratze unter dem K├╝chentisch ...
Eins noch: Blut gerinnt ziemlich schnell ... Das Blut tropfte einen schnellen Rhythmus auf den K├╝chentisch...
Nur wenn sie zu Hause schlachtet. Du ordnest alles dem vermeintlichen Effekt unter.
Das scheint mir auch die wesentliche Schw├Ąche des Textes zu sein.
Die Gedanken ├╝ber das Fenster, als Grenze zur Welt, gefallen mir ..... wirken aber fremd in dieser Welt.
Ich habe deine Geschichte gern und mit Genuss gelesen.
Einen sch├Ânen Tag
Mumpf

__________________
┬ę by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ├╝berraschendes

Bearbeiten/Löschen    


liebermann
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2005

Werke: 7
Kommentare: 12
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um liebermann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Prima!

Hallo Lillia,

ich mag diese Art von Geschichten sehr gerne. Deine ist sehr gut gelungen, die Atmosph├Ąre ist dicht und spannend.

Etwas schwach finde ich den Schluss. Ich w├╝rde einen von Beiden oder vielleicht auch Beide sterben lassen, dann kommt der Schluss besser.

Viele Gr├╝sse
Frank
__________________
We believe in god but we don't trust him. [Laibach]

Bearbeiten/Löschen    


coxew
???
Registriert: Jun 2005

Werke: 36
Kommentare: 143
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
nachts annas klinge

die handelnden personen finde ich pervers. aber solche leute gibt's eben auch.

was ich vermisse, ist eine aussicht, irgend eine absehbare wende, zum guten oder schlechten, je nach dem. zum ende der geschichte hatte ich das gef├╝hl in einen sumpf geraten zu sein. das schlimme daran ist, dass man da nicht untergeht, sondern wahrscheinlich endlos leidet. sehr bedr├╝ckend. aber wenn das die absicht der geschichte sein soll ...

liebe gr├╝├če

Bearbeiten/Löschen    


Lillia
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 8
Kommentare: 85
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lillia eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
dankeschoen

Ich danke Euch sehr fuer's Lesen und Kommentieren!

coxew, ich finde die Sumpfassoziation gar nicht so schlecht. Ist es allerdings ein Langeweilesumpf, muss ich natuerlich tatsaechlich irgendwas passieren lassen...

Frank, dein Vorschlag geht ja in eine aehnliche Richtung. Ich moechte die beiden aber eigentlich ganz gerne weiter so wor sich hin leben lassen. Vielleicht muss ich irgendwo zwischendrin den Eindruck abbauen, es fuehre zu etwas hin?

Mumpf, Deine Kritik trifft mich, denn ich verstehe was Du meinst, kann es aber nicht an Worten festmachen und weiss nicht, wie ich's beheben soll. Unsichtbare Figuren finde ich furchtbar. Vielleicht habe ich mehr ihre Schatten gezeichnet als ihre Personen. Hast Du eine konkrete Idee? Sollte ich ihre Gefuehle oder ihre Motivation genauer beschreiben, ihre Gedanken abbilden...?

Um das tropfende Blut ist es mir verdammt schade, denn mit diesem Bild hat das Ganze angefangen. Nun gut, ich verzichte drauf , danke fuer den wichtigen Hinweis! Ist ja eigentlich auch Bloedsinn, dann muesste sie ja auch den ganzen Weg bis in ihre Kueche vollgesudelt haben.

Dankeschoen,
-lilli-
__________________
Ich brauche keine Bequemlichkeiten. Ich will Gott. Ich will Poesie und Freiheit und Tugend. Ich will S├╝nde.

Bearbeiten/Löschen    


Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

Werke: 11
Kommentare: 387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mumpf Lunse eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Re: dankeschoen

Liebe Lilli,

Also: W├Ârtliche Rede w├Ąre eine M├Âglichkeit. Lass sie miteinander reden.
Eine andere w├Ąre, sie st├Ąrker als Personen zu beschreiben. In der Art: Anna war schlank, fast schon mager und wirkte mit den hervorstehenden Backenknochen und den schmalen Augen trotz ihrer blonden Haare fast asiatisch ... du verstehst?
Ihn ebenso ... gib ihm ein Aussehen ... das muss nicht von dem sch├Ân schaurigen Spiel ablenken. Wenn du es geschickt machst, kann es die Handlung unterst├╝tzen. Sinnlich konkret ... das kannst du doch hervorragend. (wenn ich mir deine anderen Texte ansehe.) (Sinnlich meint in dem Fall die Sinne ... sichtbar, h├Ârbar, riechbar, schmeckbar, tastbar) "sie sp├╝rte seine H├Ąnde, hart, rau, gierig ... na ja, was immer du denkst das sie sp├╝ren sollte - oder er. Wie riecht er?
Wie schmeckt sie? Sie bei├čt ihn - wie schmeckt sein Blut?
Erregt sie der Geschmack? Wenn ja, wie sp├╝rt sie das?

Liebe Gr├╝sse
Gunter

__________________
┬ę by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ├╝berraschendes

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erz├Ąhlungen Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!