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re: Nacktes Schneewitchen
Hallo KaGeb,
ich mag das Szenario . die rot geschriebenen Anmerkungen sind konstruktiv gemeint:
Nackt und grau liegt sie auf dem Tisch – stumm stehen die Weißkittel in ihrer ersten Konfrontation mit dem Tod davor.
Sie war schön, denke ich und betrachte ihren Leib mit Pietät Wie fühlt sich Pietät denn an? Das Wort ist mir hier zu nichtssagend.. Gestern noch Leben, Anmut, Hoffnungen und Träume, Lebendigkeit des Seins, einzigartig.Lebendigkeit des Seins? Also ick weeß nich.
Schneewittchen liegt da, unserer Moral ausgeliefert. Ein schöner Körper, im Leben begehrlich, doch leblos tilgt er nur die Lust der Wissenschaft. Der ganze Absatz ist m- M n. überflüssig und unschön formuliert.
Ihre Adern pressen sich in mein Bewusstsein, wie nur? höhnend blau geliert, der beste Chirurg spuckt mir Zerstörung ins Gesicht.
Ich bin nur Beobachter. finde ich überflüssig.
Doch soll ich Forscher sein, der Zersetzung mit dem Skalpell folgen, um sein Handeln zu begreifen, Wessen Handeln? um den Lehrmeister Tod zu verstehen. Alles andere zählt nicht mehr Würde ich auch weg lassen.: sie hat ihren Körper verlassen.
Was bleibt, sind Erinnerungen Aha,der Erzähler kannte sie?, doch die Zeit ist dement.
Seufzend setze ich den ersten Schnitt, um zu suchen ...
Irgendwo zwischen Poe und Benn (Morgue-Gedichte) einzuordnen.
LG
Serge
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Que le lecteur ne se fâche pas contre moi, si ma prose n’a pas le bonheur de lui plaire.
(Lautreamont, Maldoror chant V)
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