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Leselupe.de > Ungereimtes
Nahm man mir das "Frau sein" ?
Eingestellt am 14. 11. 2000 10:07


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VanOldi
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2000

Werke: 115
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Nahm man mir das "Frau sein" ?

Nahm man mir meinen Verstand ? - Nein
Nahm man mir meine Freiheit ? - Nein
Nahm man mir mein Selbstvertrauen ? - Vielleicht

Alles was man mir nahm war etwas Gewebe.
Alles was man mir nahm war der Krebs.

Alles was man mir gab waren zwei Narben -
eine Äußere und eine Innere.

Alles was man mir nahm war eine Last,
alles was man mir gab war eine Last.

Jetzt sitze ich hier, mit der Hand auf dem Verband.
Jetzt sitze ich hier, mit der Hand an meinem Herzen,
nÀher als ich ihm bisher kam.

Mein Verstand lag nicht in meiner Brust.
Meine Freiheit lag nicht in meiner Brust.
Und was war mit meinem Selbstvertrauen ?

__________________
(C) 2003 by Stefan Mollenhauer
Gedichte berichten verdichtet Geschichten

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

Werke: 68
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Ein sensibles Thema

Mich stört ein wenig die Geben/Nehmen-Konstellation. Das klingt fĂŒr mich nach dem Spiel höherer MĂ€chte. Alles was man mir gab, war ... ein Fatalismus, der angebracht ist?
Die Frau verliert das Vertrauen in sich. In jedem Fall. Dazu hĂ€tte es nichteinmal der Brust bedurft, da "reicht" schon eine Hand, ein Arm, ein Bein. Das Problem, denke ich, liegt in dem Umgang mit körperlichen Handicaps. Die Vorurteile die wir haben, kehren sich in solchen Momenten automatisch gegen uns. Sie wird, was wir nie sein wollten, nie schön fanden, womit wir nie zu tun haben wollten. Sie muß sich damit auseinandersetzen, ebenso der Mann. Und die Frage wird sein. Was haben wir an den Menschen geliebt? Werde ich noch geliebt? Mag es formal auch nur ein paar Gramm Fettgewebe sein, es zeigt doch, wie eng unser Ă€sthetisches Empfinden an ein unversehrtes Körperschema gebunden ist.


Martin
__________________
Lyrik ist LogopÀdie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Juni
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

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...

Mir gefÀllt gerade das Geben und Nehmen.
die Unausweichlichkeit des Schicksals?

Juni

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