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Es ist kein leichtes Leben auf dem Straßenstrich einer großen Stadt! Sie werden immer unsicherer, die Huren bekämpfen sich um die besten Stehplätze. An jeder Ecke lauert ein Möchtegern-Zuhälter, der dir verspricht, dass du an seiner Seite eine Menge Geld verdienen kannst, der dich aber grün und blau schlägt, wenn du nicht spurst. Es ist keine leichte Zeit für eine Hure wie mich. Ich habe keinen Zuhälter und ich mache den Job nur, weil ich keine andere Wahl habe.
Früher hatte ich Spaß am Sex. Doch mit jedem Freier ging auch ein Stück Lust verloren. Einen Orgasmus kenne ich nur noch der Erinnerung. Mit jedem Freier verliere ich einen Teil meiner Seele und manchmal kann ich mich nicht im Spiegel anschauen, weil ich Ekel vor mir empfinde. Seit zwei Jahren arbeite ich bereits als „freischaffende“ Hure und ich habe schon eine Menge ekliger Typen bedient.
Doch der hier war anders.
Es war Winter und ich stand schon seit drei Stunden draußen in der Kälte. Im Gegensatz zu den Anderen hatte ich mich dick eingepackt, denn meine Gesundheit war mir sehr wichtig. Ich schaute, wie der Schnee zu meinen Füßen immer mehr wurde, wie die anderen Frauen zitterten und in ihren viel zu kurzen Röcken und viel zu knappen Oberteilen hin und her liefen, um sich etwas zu wärmen!
Ein silberner Toyota, der direkt vor mir hielt, riss mich aus meinen Gedanken. Als das Fenster herunter ging, atmete ich tief durch.
‚Bestimmt wieder so ein fetter und schmieriger alter Typ, der die schnelle Nummer sucht‘, dachte ich.
Doch zu meiner Überraschung sah ich am Steuer einen jungen Mann. Ende zwanzig vielleicht. Zuerst dachte ich, er habe sich verfahren, da er so gar nicht dem Typ entsprach, der sich eine Hure holen musste! Ich fand ihn irgendwie süß, wie er so da saß und krampfhaft versuchte, nur auf die Straße zu schauen. Dabei hielt er das Lenkrad so fest, dass seine Knöchel weiß hervor traten.
\"Kann ich dir helfen?\", frage ich.
Doch er antwortete nicht, sondern schaute weiter geradeaus. Grad als ich mich abwenden wollte, sprach er leise: „Ich will dich haben, für den ganzen Tag und die ganze Nacht! Der Preis ist egal\"
Dann stieg er aus, ging um den Wagen und machte mir die Beifahrertür auf. Zum ersten Mal sah ich ihm in die Augen. Sie waren wunderschön, ein leuchtendes Grau mit etwas Blau-Grün darin. Sie strahlten eine Unschuld aus, die ich bisher selten gesehen hatte. Schüchtern lächelte er mich an und ich stieg ein.
Es war nichts Neues für mich, im Auto eines Freiers zu sitzen, doch ich wurde immer nur für eine Nummer gebucht, nie für einen ganzen Tag. Er setzte sich wieder ans Steuer, ließ den Motor an und wendete.
Im Auto war es warm und kuschelig, so warm dass ich mich traute meine dicke Jacke aufzumachen und den Schal abzunehmen. Im Radio lief leise Musik. Ich lehnte mich entspannt im Sitz zurück.
Mein Freier konzentrierte sich auf die Straße, Normalerweise bin ich auf der Hut, damit mir nichts passiert. Man weiß ja nie, wer neben einen sitzt und was er vorhat. Aber diesen Fremden vertraute ich. Warum? Ich weiß es nicht.
Nach zehn Minuten Fahrt durch die Innenstadt wurde die Gegend immer ländlicher. Irgendwann hielten wir vor einer Blockhütte. Ich war sogar in einen leichten Schlaf verfallen und wachte auf, als mir der Fremde sanft über die Wange strich. Ich öffnete die Augen und schaute ihn an. Sofort zog er verschüchtert seine Hand weg.
„Ist schon okay“, flüsterte ich ihn zu.
Ohne weitere Worte stieg er aus, kam zur Beifahrertür und reichte mir die Hand, um mir beim Aussteigen behilflich zu sein. Wärme durchströmte mich, als ich ihn berührte. Seine Hand war warm und fest. Einige Schwielen deuteten auf eine Arbeiterhand hin. Bei dieser Berührung war es, als würde uns beide ein Blitz durchfahren und wir schauten uns eine gefühlte Ewigkeit an. Doch dann ließ er plötzlich meine Hand los und er wurde wieder distanziert. Er wies zur Eingangstür der Hütte und gab mir durch ein Zeichen zu verstehen, ihm zu folgen. Die frische Luft fühlte sich so gut in meinen Lungen an und das einzige was ich hörte waren Vögel und das Rascheln von Blättern. Wunderschön! Während ich noch die Umgebung in mich aufnahm, schloss er die Tür auf. Dann lehnte er lässig am Türrahmen und schaute mir zu, wie ich mit großen Augen die Natur bestaunte.
\"Es ist wunderschön hier!\", sprach ich ehrfürchtig.
„Ja mal was anderes als der Lärm der großen Stadt!\", sagte er und ein warmes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Beim Klang seiner warmen, weichen Stimme stellten sich mir die Härchen auf. Seine Lippen waren so wohl geformt, dass sie zum Küssen einluden. Und am liebsten hätte ich ihn jetzt geküsst, aber er bat mich einzutreten.
Im Haus war es warm. Es roch nach Holz und ich hörte es knistern. Ich öffnete meine Jacke und der Fremde nahm sie mir ab. Die Wärme durchströmte meinen Körper und ließ mich müde werden. Der Fremde führte mich ins Wohnzimmer, einen großen Raum mit einem Kamin, in dem ein Feuer loderte. Vor dem Kamin stand eines von diesen XXL-Sofas, ganz in Weinrot. An den Wänden hingen etliche Bilder, die meinen Gastgeber mit Familie und Freunden zeigte. Das Zimmer wirkte wohnlich aber nicht zugestellt. Hier und da standen Kerzen und andere dekorative Elemente. Ein großes Bücherregal weckte meine Neugier. Ich lese für mein Leben gern. Ich fuhr mit den Fingern über die Buchrücken und las halblaut die Titel.
\"Die habe ich aber nicht alle gelesen!\" Er lachte, als er das sagte und dieses Lachen wirkte ansteckend. „Ich heiße übrigens Matthias!\"
\"Ich bin Natascha“, sagte ich und ergriff seine Hand. Da war sie wieder, diese Wärme, die mir so gut tat. Aber da war auch wieder sein schüchternes Lächeln, als er mich behutsam zum Sofa führte.
Wir setzten uns und schauten uns an. Ich war froh, dass er nichts sagte. Ich fand es schön, nur so zu sitzen und uns gegenseitig in die Augen zu sehen. Wann hatte ich so etwas zum letzten Mal erlebt? Irgendwann hörte ich ihn schließlich leise fragen: „Würdest du für mich dein Haar offen tragen?\"
Ich löste den Haargummi und schüttelte die Frisur auf. Matthias streckte seinen Arm aus und strich mir durchs Haar, dann ließ er seine Fingerspitzen zärtlich über mein Gesicht fahren. Als er bei meinen Lippen ankam, küsste ich sie zärtlich. Er zog seine Hand zurück und berührte mit den Lippen seine Fingerkuppen.
„Hast du Hunger?\", fragte er dann, und als wäre es abgesprochen gewesen, begann mein Mager zu knurren. Wir mussten Lachen.
„Ich glaube, die Antwort ist eindeutig!“, lachte er und stand auf, um in die Küche zu gehen.
Ich kuschelte mich derweil tief in die Sofakissen und ließ mich vom Spiel der Flammen verzaubern. Plötzlich wurde ich durch lautes Scheppern und Fluchen hochgerissen. Ich stand auf und folgte den Geräuschen. Die Tür zur Küche war nur angelehnt und so konnte ich sie geräuschlos öffnen. Die Küche war groß und edel eingerichtet. Hier und da lag etwas zur Dekoration, und an der Wand hing ein Regal voller Kochbücher, die wohl den Eindruck vermitteln sollten, dass hier ein Spitzenkoch am Werk war. Doch das, was Matthias dort machte, wies mehr auf \"Ich habe es versucht\" hin. Ich musste lachen, als ich ihn so ratlos vor dem Topf stehen sah.
\"Ämm ich kann nur Nudeln,“ sagte er sehr selbstkritisch.
Ich trat zu ihm, nahm ihm den Topf aus der Hand und stellt in ab.
\"Nudeln hören sich gut an“, sagte ich.
Er lächelte mich an und nahm mich in den Arm. Seine Wärme durchströmte meinen Körper und ich konnte durch seinen Pullover seinen Herzschlag spüren. Das Kribbeln und Knistern erfasste meinen ganzen Körper. Matthias merkte es, denn seine Hände streichelten kaum spürbar über meinen Rücken. Ich bot ihn meine Lippen zum Kuss, doch er küsste mich auf die Stirn und lies mich los.
\"Nudeln, okay dann will ich mal...!\", sagte er hastig und drehte mir den Rücken zu. Wahrscheinlich sollte ich nicht sehen, wie rot er geworden war.
Ich setzte mich auf die Küchenzeile und schaute ihm stumm zu.
\"Warum, arbeitest du als Hure?\", fragte er mich nach einer Weile.
Das kam für mich überraschend. Ich musste schlucken. Das hatte mich noch kein Freier gefragt. Naja - eigentlich hat mich ein Freier noch nie etwas gefragt. Es war doch immer das Gleiche: „Wieviel?“ - „Fünfzig Euro!“ - „Okey!“ Dann rein ins Auto, ein paar Meter gefahren, Job erledigen und baybay.
Die Typen, die ich bisher bedient hatte, interessierte es nicht, warum ich es machte. Sie kauften sich nur für kleines Geld eine schnelle Nummer.
Während ich nachdachte, merkte ich gar nicht, dass sein Blick ruhig, interessiert und nachdenklich auf mir lag.
\"Bin ich zu forsch?“, fragte er unsicher.
Ich schüttelte den Kopf, holte zugleich tief Luft und fing an, ihm meine Geschichte zu erzählen. Von vielen Männern würde man jetzt abwertende Blicke bekommen, doch Matthias sah mich immer noch mit der gleichen Unschuld und Neugierde an wie zuvor.
Während ich erzählte, war auch das Essen fertig geworden und wir setzten uns zusammen an den großen Holztisch. In seiner Mitte stand ein Kerzenständer, der mit großen, dicken Kerzen bestückt war. Von hier aus konnte man in den Garten sehen. Ich war erstaunt, als ich bemerkte, dass es draußen schon dunkel wurde. Die Zeit mit Matthias verging so schnell und ich fühlte mich so wohl bei ihm! Beim Essen unterhielten wir uns dann über seinen Job und seine Hobbys. Auch über seine Vorlieben und Abneigungen berichtete er. Mehr und mehr musste ich feststellen, dass wir uns in vielen Dingen sehr ähnlich zu sein schienen. Es war so selbstverständlich, wie wir später zusammen im Wohnzimmer saßen und bei einen Glas Wein uns über Gott und die Welt unterhielten. Wir lagen zusammen auf diesem Mega-Sofa und schauten in den Kamin. Ich lag auf den Bauch und er seitlich neben mir. Während wir redeten, streichelte er mir den Rücken, jede Berührung seiner Fingerspitzen löste in mir ein wohliges Zittern aus.
Irgendwann senkte er seinen Kopf, zögerte noch einen Moment, doch dann küsste er mich. So wurde ich noch nie geküsst! Ein angenehmes Kribbeln rieselte mir über den Rücken. Seine Lippen waren so sanft, so weich, so zärtlich. Zuerst waren unsere Küsse noch scheu und zurückhaltend, doch dann wurden sie immer leidenschaftlicher. Unsere Zungen umspielten sich in zunehmender Erregung. Ich merkte, wie er mir sanft und langsam mit seiner Hand unter den Pulli fuhr. Ich drehte mich zu ihm. Zärtlich fuhr ich über sein Gesicht und küsste jeden Zentimeter davon. Während ich mit meiner Hand unter seinen Pulli fuhr, um seine Brust zu streicheln, küsste Matthias meinen Nacken. Er knabberte sanft an meinen Ohrläppchen, was mir ein leises Stöhnen entlockte.
Ich wurde mutiger, zog ihm den Pulli ganz aus und betrachtete seinen nackten Oberkörper. Behutsam drehte ich ihn so, dass er vollends auf dem Rücken lag. Ich streichelte seine behaarte Brust und bedeckte den Bauch mit Küssen. Er schloss die Augen und genoss einfach, meine zärtlichen Berührungen. Als ich an seinem Hals ankam, nahm er spontan mein Gesicht in die Hände und küsste mich. Wärme breitete sich in meinen Bauch aus und die Erwartung löste in mir ein bisher nie erlebtes Zittern aus. Ich ließ es geschehen, dass mich Matthias nun meinerseits auf den Rücken drehte und mir den Pulli abstreifte. Im Flackerlicht des Kaminfeuers schaute er mich an und ich spürte, dass er sich über sein weiteres Vorgehen unsicher war. Ich lächelte auffordernd zu ihm hinauf. Da küsste er mich erneut, und während er das tat, streichelte er erst meinen Bauch, um sich dann wieder nach oben zu arbeiten. An der Art, wie seine Lippen meinen Hals und mein Kinn berührten, spürte ich, wie er Selbstsicherheit gewann.
Meine Gedanken rasten Wann hatte ein Freier jemals auch nur annähernd so viel Zärtlichkeit bewiesen? Ich konnte mich nicht erinnern. Es fühlte sich so schön an, ich spürte seinen warmen Atem auf meiner Haut, ich genoss es, als seine Zunge sanft über mein Dekolté fuhr. Ungeduld erfasste mich, als seine Hand versuchte, den BH-Verschluss zu öffnen. Ich half ihm dabei und seufzte auf, als meine Brüste frei lagen. Er küsste sie voller Leidenschaft und ich bemerkte seine aufkommende Gier. Ein Schauer lief mir über den Rücken, während mein Atem immer schneller wurde.
Sein Gesicht, sanft und liebevoll, schwebte über mir. Er beugte sich dicht an mein Ohr und flüsterte:“Ich will, dass du alles vergisst, es zählen nur du und ich!\"
Zwei Tränen lösten sich aus meinen Augen, liefen mir die Wangen herunter. Er küsst sie weg und schüttelte leicht den Kopf. Seine Lippen wanderten über meinen Hals zu meinen Brüsten. Zuerst spielte er mit seiner warmen Zunge an meinen aufgestellten Brustwarzen. Ich schloss die Augen und zum ersten Mal seit ewiger Zeit stöhnte ich leise auf, weil es so unendlich gut tat.
Als er damit begann, meine Hose aufzumachen, hob ich wie selbstverständlich meinen Hintern an, damit er sie mir ausziehen konnte. Nun lag ich da auf einem weinroten Sofa, nackt im Schein des Kaminfeuers, Matthais neben mir, unsere warme Haut aneinander
„Du bist wunderschön“, flüsterte er mir ins Ohr und glitt dabei mit den Fingerspitzen über mein Gesicht, meine Lippen und meinen Hals. Dort verharrten sie einen Moment, ehe Matthias sie sie weiter über meine Brust zu meinen Bauch und dann über mein Becken bis zum Schambereich wandern ließ. Ich zuckte ungewollt zusammen. Wann wurde ich zum letzten Mal auf diese Art berührt? Es war kein Drängen seinerseits zu spüren, er schien es zu genießen, mich zu liebkosen, so wie ich es genoss, ihn zu berühren. Wir erkundeten unsere Körper, küssten und streichelten. Ein zufälliger Beobachter hätte und für ein ganz normales, im Liebesspiel versunkenes Paar gehalten und wäre nie darauf gekommen, dass es sich hier um eine Hure mit ihrem Freier handelte.
Matthias hatte sich zu meinen Füßen gehockt und damit begonnen, meine Beine mit Küssen zu bedecken. Er küsste meine Waden, leckte sanft über mein Knie und begann dann, die Innenseiten meiner Oberschenkel zu liebkosen. Mein Atem ging so unregelmäßig, dass es nicht gesund sein konnte, aber es fühlte sich so gut an. Jeder Kuss brannte auf meiner Haut und jede Berührung lies mich erschauern. Ich dachte in all den Jahren, ich könnte Sex nicht mehr genießen. Nun erfuhr ich: Ich konnte doch!
Ich merkte, wie Matthias mit seiner Zunge weich über meine Schamlippen fuhr und mein Stöhnen wurde lauter. Ganz automatisch drängte sich mein Becken ihm entgegen, so als würde mein ganzer Körper nach dieser Liebkosung schreien. Matthias vernahm diesen Schrei und seine Zunge wurde fordernder. Wie selbstverständlich öffneten sich meine Schamlippen – für ihn. Seine Zungenspitze hatte den Kitzler erreicht, der sich seit Jahren nach dieser Liebkosung gesehnt hatte. Es war wie eine Befreiung. In meinem Kopf herrschte Leere, nichts, kein Gedanke daran, wie es morgen sein würde. Es zählte nur das Hier und Jetzt und wie gut es mir tat.
Ich merkte, wie ein Kribbeln in mir immer weiter nach oben stieg, wie wohlige Wärme sich in mir breit machte. Ich wollte nur noch eines: Diesen Mann in mir spüren! Als hätte er meine Gedanken erraten, verstärkte er seine Liebkosungen. Seine Zunge leckte drängender über meinen Kitzler und zusätzlich drang er langsam mit einem Finger in mich ein. Mein Becken drängte sich ihm immer mehr entgegen. Ich musste mir auf die Lippen beißen, um nicht los zu schreien und um mein Stöhnen zu unterdrücken. Vergebens! Er hörte nicht auf, für mich da zu sein, verstärkte seine Bemühungen und unaufhaltsam trieb er mich dem Höhepunkt entgegen. Ich würde meinen ersten Orgasmus seit Jahren erleben und es schien so, dass er es so wollte.
\"Matthias ich komme!\"
Das war das Letzte, das ich gerade noch über die Lippen bringen konnte, bevor es mich ins Bodenlose riss. Ich schwebte. Und während mein Körper sich in Wollust wandt, tobte im Kopf das Glück. Ich fühlte mich leer und ausgefüllt zugleich. Ich wollte, dass dieser Moment ewig hielt.
Als ich die Augen öffnete lag Matthias neben mir und grinste mich an. Dabei leckte er sich genüsslich die Finger ab, als wäre es Honig oder pures Ambrosia. Wir küssten uns und dabei konnte ich ihn auf den Rücken drehen. Rasch setzte ich mich auf ihn und sah wie er spitzbubenlausig grinste. Nun zog ich ihm die Hose aus und er half mir dabei. Als er so nackt vor mit lag, wollte ich nur noch eines - mit ihn schlafen. Mein Blick musste es ihm signalisiert haben, denn schon zog er ein Kondom unterm Kissen hervor. Ich nahm es ihn ab, riss die Verpackung auf und holte ein rotes Kondom raus
„Mmhh wie farbenfroh!“, scherzte ich, um meine Nervosität zu überspielen. Ich konnte mich nicht verstehen, denn plötzlich war ich so nervös wie beim ersten Freier. Warum nur?
Ich nahm seinen harten Penis in die Hand und beugte mich vor, Matthias beobachtete das Ganze mit Neugier. Ich leckte sanft über die prahle Eichel und er schloss die Augen, um zu genießen! Ich nahm seinen Penis ganz in meinen Mund und saugte dran. Matthias Hände wanderten zu meinen Haaren, aus seiner Kehle drang ein genüssliches Stöhnen. Als ich ihn fast so weit hatte, lies ich von ihn ab, nahm das Kondom und streifte es über. Und jetzt? Wieder Nervosität.
Ich setzte mich auf sein Becken, doch Matthias umarmte mich und vollführte dabei eine Drehung, durch die ich mich plötzlich unter ihm wiederfand. Behutsam platzierte er sein Becken zwischen meinen Beinen und mit leichtem Druck drang er in mich ein. Meine Sinne schwanden, alles um mich herum verschwand - ich lebte nur noch für diesen Moment. Doch dann begann ich mich, seinem Rhythmus anzupassen. Es fühlte sich so wahnsinnig gut an und ich genoss jeden Stoß, jede Beckenbewegung. Er stützte sich auf seinen Armen ab, und so konnte ich sein Minenspiel verfolgen. Ich las die Anstrengung in seinem Gesicht, die Konzentration kurz vor und die Entspannung nach dem erlösenden Orgasmus.
Er sank neben mir hin, küsste mich, streichelte mir über Gesicht und Brust, legte seine Hand auf meinen Bauch und schaute mich an.
‚Das ist der Moment, wo ich gehe, wo es zu Ende ist‘, dachte ich und spürte ein schmerzhaftes Ziehen in der Brust. ‚Jetzt bekomme ich mein Geld und dann gehe ich nach Hause, wo ich mich stundenlang unter die Dusche stelle und hoffe, dass ich den Schmutz von mir bekommen werde.‘
„Möchtest du duschen?\", flüsterte Matthias mir ins Ohr, ich konnte nur nicken.
Gemeinsam standen wir auf und an der Hand führte mich Matthias in den ersten Stock ins Badezimmer. Er stellte die Dusche an und schob mich sanft darunter. Das warme Wasser entkrampfte meine Muskeln, die vom ungewohnten Orgasmus noch ganz verspannt waren. Matthias seifte mich sorgfältig ein. Sogar die Haare wusch er mir. Ob er wusste, wie wohl mir seine Fürsorge tat? Dann küsste er mich und mein Geist kehrte aus dem Bodenlosen zurück. Ich erwiderte seine Küsse und war froh, dass wir unter der Dusche standen. So sah er nicht die Tränen, die mit die Wangen herunter kullerten!
Nach dem Duschen führte er mich ins Schlafzimmer. Ein Raum, der von einem riesigen Bett dominiert wurde. Es sah kuschelig und einladend aus. Ich legte mich hinein und als wäre es das Selbstverständlichste, schmiegte ich mich an Matthias. Einen Moment lang dachte ich, es könne ihn vielleicht stören, denn ich war ja immer noch die Hure, die er am nächsten Tag zu bezahlen hat. Doch Matthias zog mich auf seine Brust und streichelte mir Schultern und Rücken. Und so schlief ich dann ein. In meinen Traum spulte sich das Erlebte noch einmal ab. Ich sah ihn über mir schweben und erlebte in der Illusion, wie sich unsere Becken rhythmisch gegeneinander bewegten. Noch einmal zerkratze ich ihm im Taumel der Leidenschaft den Rücken. Ich spürte, wie ich jeden Muskel anspannte um den drohenden Orgasmus heraus zu zögern. Ich fühlte noch einmal seine Lippen, wie sie sich an meinen Brustwarzen festsaugten, während ich seinen Po packte, um den Rhythmus vorzugeben.
Geweckt wurde ich durch die Sonnenstrahlen die durch die großen Fenster fielen. Matthias lag neben mir und schlief seelenruhig. Das Zimmer war sehr hell, und bis auf das Bett und eine Kommode befand sich nichts drin. Einige Bilder hingen an einer Wand und eine Blumenvase stand neben der Tür. Als ich mich wieder zu Matthias drehte, beobachtete er mich schon. Mit seiner Hand streichelte er mir über meinen nackten Rücken. Diese sanfte Berührung ließ die Erinnerungen an das Erlebte aufkochen und ich fing an schneller zu atmen. Matthias setzte sich auf, küsste mich auf die Schulter und dann auf den Mund.
Gemeinsam sanken wir noch mal zurück in die Kissen. Ein neues Liebesspiel begann. Wir küssten und streichelten uns wie selbstverständlich, als wäre es seit Jahren so! Auf seinem Nachttisch erblickte ich ein Kondom und schnappte es mir sofort. Als ich es ihm mit geübter Handbewegung überzog, staunte er nicht schlecht. Ich setzte mich auf ihn und genoss jeden Zentimeter, den sein Penis in mich eindrang und begleitete das Geschehen mit wohligem Stöhnen. Ich bewegte mich erst langsam, und dann etwas schneller und schneller. Bis wir beide glücklich und erschöpft zusammen sanken.
„Guten Morgen, schöne Frau!“, sagte Matthias und lächelte mich an. \"So möchte ich jeden Morgen begrüßt werden!\"
Er starrte eine Weile die Zimmerdecke an, ehe er seinen Mund dicht an mein Ohr brachte und leise sagte: „Du bist wunderschön, darf ich dich behalten?“
Ich hätte am liebsten „Ja“ gesagt, aber - naja - Pretty Woman ist nur ein Film. Und so biss ich mir auf die Lippen. Er sah mich an und kräuselte die Stirn.
„Was ist Matthias?“, fragte ich
„Ich meinte es ernst!“
So wie er es sagte, glaubte ich ihm sogar. Doch ich drehte mich zu ihm, lächelte sanft und sagte dann:“Ich bin nur eine Hure, du hast mich bezahlt!“
Dann küsste ich seine Stirn und stieg aus dem Bett. Schnellen Schrittes ging ich hinunter ins Wohnzimmer und begann mich anzuziehen. Matthias kam mir nach
\"Natascha, ich will dass du bei mir bleibst!\"
Dabei nahm er mich in den Arm und zog mich fest an sich. Wie gern wäre ich einfach hier geblieben und hätte alles hinter mir gelassen, aber das war nur ein Traum.
„Lass mich bitte los! Ich muss zurück!“
Es war wohl die Kälte in meinen Augen, die ihn zurückweichen ließ. Als er mich frei gab zog ich mich rasch an und lief aus dem Haus, ohne mich noch einmal umzusehen.
Nun stand ich da. Allein! Da war die Straße, dich mich zurück führte – zurück zum Straßenstrich, zu den anderen Huren. Hinter mir der Weg, der mich nach vorn zu Matthias führen könnte. Zu einem Mann, der mich wie kein anderer geliebt hatte. Doch ich glaubte zu wissen, dass es ein „nach vorn“ für mich nicht geben würde. Ich seufzte – dann lief ich los.
Zu Hause angekommen stellte ich mich unter die Dusche und wusch den Rest seines Geruches vom Körper. Weinend sank ich dann auf meinem Bett zusammen. Immer, wenn ich die Augen schloss, sah ich, wie er mich küsste, wie seine Lippen meine Brust berührten. Ich fühlte sein Gewicht auf mir. Das Weinen wurde schlimmer. Er konnte nicht mir gehören.
Es dauerte etliche Tage, bis ich mich wieder heraus wagte. Zu tief saß das Erlebte.
Es ist noch immer Winter und ich stehe wie immer an meinen Platz. Ich wärme mich an der Erinnerung an die Nacht mit Matthias und der Gewissheit, dass ich noch immer zu lieben vermag. Da ist nicht nur Schmerz. Ich suche auch Trost im Erinnern.
Ich stehe da und beobachte die neuen Mädchen die sich einem von den Möchtegern-Zuhältern anbieten. Es ist ein kalter Januar. Kaum ein Freier in Sicht.
Ein silberner Toyota reißt mich aus meinen Gedanken und Träumen. Die Fahrertür geht auf, und kein andere als mein Matthias steigt aus. Er kommt zu mir, küsst mich und flüstert mir ins Ohr: „Ich will dich für die ganze Nacht und unser ganzes Leben.“
Tränen rinnen mir übers Gesicht. Er küsst sie weg und flüstert dann: “Ich will, dass du alles vergisst. Es zählen nur noch du und ich WIR!\"
Ich steige ein und lasse alles hinter mir, den Straßenstrich, die anderen Huren, die sich mit aller Macht bekämpfen und die in ihren viel zu kurzen Sachen um Freier werben, die Möchtegern-Zuhälter, die den neuen Mädchen Honig ums Maul schmieren.
Neben mir im Auto sitzt Matthias und er hält meine Hand und ich weiß, dass ich von nun an nie mehr einen andern Mann in mein Bett lassen werde. Ich weiß, dass ich von nun an sicher und geborgen sein werde! Ich lege mein Hurendasein ab. Pretty Woman hat einen neuen Namen bekommen. Natascha!
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~~~Lux~~~
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