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Leselupe.de > Ungereimtes
Nebel der Unwissenheit
Eingestellt am 09. 08. 2001 21:42


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Danni
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2001

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Nebel der Unwissenheit

Im Nebel der Unwissenheit fragst du dich,
Vielleicht meint sie ja.
Ihre schwammige Aussage
Veranlasst dich zu der Vermutung,
Vielleicht meint sie auch nein.
Durch ihre Zaghaftigkeit
Weißt du nur eins,
Sie sagte Vielleicht.

Vielleicht hat sie Zweifel an deiner Liebe,
Vielleicht ist sie diplomatisch, damit sie dich nicht verletzt,
Vielleicht ist es Unsicherheit, die an ihr nagt,
Vielleicht ist es die √Ąngstlichkeit, ein Fehler naht.
Vielleicht ist es Unwissenheit der eigenen Gef√ľhle,
Vielleicht ein Schmerz, eine andere Erfahrung.
Vielleicht weiß sie’s auch wirklich nicht, und
Vielleicht liebt sie dich, aber mag sein,
Vielleicht auch nicht.
Vielleicht möchte sie ja sagen,
Vielleicht auch nein.
Vielleicht sagt sie irgendwann ja, aber
Vielleicht ist es dann zu spät.
Vielleicht dauert ihr Zögern zu lang,
Vielleicht möchtest du keine Antwort mehr.
Vielleicht wird sie dich fragen, ob du sie noch liebst.

Und vielleicht lässt du sie dann auch
Im Nebel der Unwissenheit stehen.

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Hi Danni

Hab nicht vergessen, mal nach deinen "wiederkehrenden Elementen" zu schauen ;-)
Ich hoffe, ich darf deinen Text ein wenig zerpfl√ľcken?

Es hat eine Weile gedauert, mir die Situation vor Augen zu f√ľhren. Vielleicht m√ľ√üte man den Einstieg etwas straffen: Ist es z.B. wirklich wichtig, ob sie durch Gestik oder verbal dieses Vielleicht ausdr√ľckt? Man k√∂nnte diese Hinweise duchaus rauslassen, ohne da√ü das Verst√§ndnis in meinen Augen leidet. Ein Nebeneffekt davon w√§re, da√ü vielleicht unbeabsichtigte Korrespondenzen mit dem folgenden Teil (die ich als Abschw√§chung empfand) herausfallen: z.B. >Vermutung< ... der ganze 2. Teil besteht aus (weiteren) Vermutungen. Damit geht ein Spannungselement verloren, finde ich. Oder >Zaghaftigkeit< taucht im folgenden wieder als Z√∂gern auf. Durch die Vorwegnahme der Erw√§hnung werden im entscheidenden stilistischen Teil solche Aspekte entsch√§rft, scheint mir. Also der Vorschlag f√ľr den Anfangsteil:

Vielleicht meint sie ja.
Vielleicht meint sie auch nein.
Im Nebel der Unwissenheit
Weißt du nur eins,
Sie sagte: Vielleicht

Im anschlie√üenden Teil der Hypothesen w√ľrde ich einige Kleinigkeiten √§ndern bzw. Teile ganz weglassen [...]

Vielleicht hat sie Zweifel an deiner Liebe,
Vielleicht ist sie diplomatisch, um dich nicht zu verletzen,
Vielleicht ist es ihre Unsicherheit [, die an ihr nagt,]
Vielleicht ist es die √Ąngstlichkeit, Fehler zu machen
Vielleicht ist es Unkenntnis der eigenen Gef√ľhle,
Vielleicht [ein] Schmerz, eine andere Erfahrung.
Vielleicht weiß sie’s auch wirklich nicht, und
Vielleicht liebt sie dich, aber mag sein,
Vielleicht auch nicht.
[Vielleicht möchte sie ja sagen,
Vielleicht auch nein. - Klingt dem Eingangsteil sehr (zu?) ähnlich.]
Vielleicht sagt sie irgendwann ja, aber
Vielleicht ist es dann zu spät.
Vielleicht dauert ihr Zögern zu lang,
Vielleicht möchtest du keine Antwort mehr.
Vielleicht wird sie dich fragen, ob du sie noch liebst. [auf alle Fälle]
Vielleicht möchte sie ja sagen,
Vielleicht auch nein.

Sieht jetzt bestimmt schlimmer aus, als es ist :-) Mir sind wirklich nur diese Kleinigkeiten aufgefallen. Und das auch nur als Vorschlag. Hoffe, du kannst etwas damit anfangen ;-)

Gr√ľ√üe Martin

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Danni
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2001

Werke: 17
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Hallo Svalin...

Danke, dass du dir die M√ľhe gemacht hast, mein Gedicht mal zu lesen und eine ausf√ľhrlich Kritik zu schreiben.
Werde mir deine Vorschläge erstmal verinnerlichen und schauen, was sich daraus machen lässt.
Sieht auch gar nicht schlimm aus :-)
Freue mich ja, wenn ich mal ein Feedback bekomme.

liebe gr√ľ√üe,
Danni
__________________
"Die Literatur ist die Axt f√ľr das gefrorene Herz in uns."
Franz Kafka

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