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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Oktober
Eingestellt am 29. 06. 2006 18:17


Autor
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maryll
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2006

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Die Art wie sie sich mit der Hand ├╝ber den kahlen Sch├Ądel fuhr machte ihn wahnsinnig. Nachdenklich und behutsam, wie sie es f├╝her getan hatte um sich eine Str├Ąhne ihres langen Haares aus dem Gesicht zu schieben, strich sie sich jetzt mit den Fingerspitzen ├╝ber die wei├če Haut.Er hasste sie daf├╝r.
Und sie starrte ihn an, starrte ihn unentwegt an, das wu├čte er, obwohl er selten von seiner Zeitung aufsah . Er wu├čte, dass sie am offenen Fenster stand, sich ├╝ber den Sch├Ądel strich und ihn anstarrte.
Die Worte vor seinen Augen tanzten hin und her ohne einen sinn zu ergeben, nerv├Âs trommelte er mit den Fingern auf die Sofalehne.
ÔÇ× Herrgott, hast du nichts zu tun ?ÔÇť Sie sch├╝ttelte den Kopf.

Er h├Ârte das Klicken des Feuerzeuges, dann wie sie tief einatmete und das Quietschen der Fensterbank als sie sich setzte.
Er hatte aufgeh├Ârt zu Rauchen , vor zwei Wochen erst, und sie nahm keine R├╝cksicht , verlie├č nicht einmal den Raum. Er konnte nicht anders, er hasste sie daf├╝r.

Er sah sie an. Drau├čen h├Ârte man den Regen ans Fenster trommeln und unwillk├╝rlich erinnerte er sich an einen Sommermorgen im Juli vor zwei Jahren, als Licht sich im Wasser brach und Kreise in ihr Haar zauberte.
Rote Locken, so viele davon ....er war verr├╝ckt danach, es schon immer gewesen und er hatte es ihr tausendmal gesagt.
An jenem Morgen, den er nie vergessen w├╝rde lag eine davon auf dem K├╝chentisch, direkt neben dem Foto.
Zwei lachende Gesichter, betrunkene Augen, ein Frau mit kurzem braunen Haar und ja verdammt ein Kuss, ein Kuss was hei├čt das schon.
Sie h├Ątten geredet, die Beiden. Telefoniert. ( Hat er .... was ? ...na du wei├čt schon ... hat er : ich liebe dich!
gesagt ? )
In der K├╝che die ersten, der Rest im Bad ( das ganze waschbecken kupferrot) und der wohnzimmerteppich ...
Sie hatte ihn angeschaut ... und er hatte geschrien. ( Ich hab sie gefickt , ja und ? ... hast du nicht, du hast sie geliebt.... )
Der Weg ins Krankenhaus, die Intensivstation und er dachte nur : die Haare , die ... der Teppich. das Sofa , ich stell das Sofa dr├╝ber.

Warum war sie bei ihm geblieben ? Weil sie ihn liebte (?), er konnte nichts daf├╝r ... es war nicht seine Schuld . Nie gewesen . Sie sollte endlich aufh├Âren ihn anzustarren , aufh├Âren ihn zu provozieren. Dieses Mistst├╝ck, diese ... seine Hand ballte sich zur Faust als er aufstand .

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Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

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hallo maryll,
ich versteh den text nicht. f├╝r wen schreibst du? f├╝r dich?
m├Âchtest du von anderen gelesen und verstanden werden?

unabh├Ąngig vom gesamtverst├Ąndnis:

quote:
Drau├čen h├Ârte man den Regen ans Fenster trommeln ...
(drinnen h├Ârt man nichts.)
das bedeutet, dass drau├čen jemand steht der den regen h├Ârt.
ich glaube nicht, dass es das ist was du sagen wolltest.
ausserdem: es regnet immer draussen.
├╝berfl├╝ssige leerstellen, Wwohnzimmerteppich - f├Ąllt mir auf beim schnellen dr├╝ber lesen.
ich halte den text f├╝r ├╝berarbeitungsbed├╝rftig.

einen sch├Ânen tag
mumpf

__________________
┬ę by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ├╝berraschendes

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HFleiss
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Registriert: Jan 2006

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Oktober

Liebe (?) Maryll, ich halte den Text f├╝r eine kleine Studie ├╝ber zwei Leute, die auf nicht gerade sympathische Weise aneinandergekettet sind. V├Âllig legitim, aber eine Erz├Ąhlung ist es noch nicht, die h├Ątte einer Story bedurft. Es gibt ein paar Stellen, die du ruhig ├╝berarbeiten solltest, nicht nur sprachlich, dann k├Ânnte eine ganz nette kleine Nachdenklichkeit entstehen. Dumm, der Text liegt mir jetzt nicht vor, so kann ich dir nicht schreiben, worauf es meiner Ansicht nach ankommt. Ein bisschen hat dir ja schon der Mumps Bums gesagt.

Gru├č
Hanna

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