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Leselupe.de > Erzählungen
Peter und Fee
Eingestellt am 24. 09. 2001 22:27


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Felicitas
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

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Peter und Fee

Am Freitag war Schluss - und am Samstag wollte sie ihn wieder haben.
Fee dachte die ganze Nacht an Peter und übelegte, was sie an ihm verloren hatte, und dass sie doch ihre Zickigkeit endlich ablegen wollte. Sie trug noch seinen Pulli, den er ihr gegeben hatte, weil sie so zitterte, gestern abend, als sie sich trennten.
Sie wollte ihn eigentlich waschen, aber sie konnte nicht. Er duftete so nach ihm.
Fee stieg die Stufen hinauf zu Peters Wohnung.
Er sah verweint aus, blinzelte, als er die Tür öffnete. Er wollte es bei der Trennung belassen, weil sie schließlich ihre Gründe hatten, sich zu trennen - Fee weinte.
"Am Anfang unserer Beziehung warst du meine Traumfrau", sagte er, "Vom Aussehen her und vom Charakter." Optisch stimme es noch.
"Schau mich bitte nicht so an", sagte er dann. "Das ist unfair." Peter sagte, in der letzten Zeit habe Fee ihn nicht mehr so angesehen.
Dann war plötzlich diese Distanz da.
Sie aßen zusammen, flirteten sogar ein wenig, absurderweise, unterhielten sich und wunderten sich, dass sie sich so gut verstehen. Er meinte, das mache die Distanz, weil man mehr Respekt vor dem anderen hat - jetzt, wo man nicht mehr zusammengehört. Fee meinte, das sei ein Zeichen. "Wenn du heute Nacht einsam bist, komm rüber, nur kuscheln, ja?" Peter kam nicht.


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Bitte um Kritik! Dankeschön, Felicitas

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Willi Corsten
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

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Hallo Felicitas,
Kompliment. Der letzte Satz ist ein Hammer. Wo jeder ein Happyend erwartet, setzt du einen Schlusspunkt, der es in sich hat.
Du möchtest konstruktive Kritik? Gerne, wenn du etwas damit anfangen kannst.
„Fee dachte die ganze Nacht an Peter und überlegte, was...usw.“
(ist klarer)
Statt optisch und charakterlich würde ich schreiben: „Vom Aussehen her und vom Charakter.“ (2x optisch entfällt somit)
Statt „fies“ besser „unfair“.

Es grüßt dich lieb
Willi

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Felicitas
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

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Danke für das Kompliment :-))

Hallo und danke für die Anregungen, du hast recht, ich habs geändert. LG Felicitas
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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo Felicitas,

ich finde Deine Geschichte interessant und kompakt geschrieben, ohne unnötige Schnörkel. Der "Hammer" zum Schluss, wie Willi ihn nennt, ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem i. Zu einer guten Geschichte gehört eben der Überraschungseffekt am Schluss.

Du schreibst die Geschichte in der Vergangenheitsform, demnach müsste es auch heissen, "sie trug noch seinen Pulli" und "er duftete nach ihm".

Liebe Grüsse
Intonia
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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Felicitas
Hobbydichter
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Wurm drin

Hallo und danke für die Kritik!

"Sie trägt noch seinen Pulli, den er ihr gegeben hat, weil sie so zitterte, gestern Abend, als sie sich trennten."
Wenn ich den obigen Satz in die richtige Zeit bringen will, dann kommt bei mir raus:
"Sie trug noch seinen Pulli, den er ihr gegeben hatte, weil sie so gezittert hatte, am Abend zuvor, als sie sich getrennt hatten."
Ist das jetzt mit dem Plusquamperfekt grammatikalisch richtig? Ich finde, es klingt komisch, irgendwie bemüht. Oder hab ich da jetzt den Wurm drin?
LG Felicitas
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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

Werke: 85
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Einmal Plusquamperfekt reicht

Ja, jetzt klingt es natürlich komisch , weil Du dreimal hatte drin hast. Ich würde es so formulieren:
Sie trug noch seinen Pulli, den er ihr gegeben hatte, weil sie so zitterte, gestern abend, als sie sich trennten.

Mir fiel jetzt noch etwas auf: wunderten sich, dass sie sich so gut verstanden


Liebe Grüsse
Intonia
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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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