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Leselupe.de > Ungereimtes
Pilgrim - Auf dem Weg zu dir
Eingestellt am 03. 07. 2001 15:46


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Feder
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Ein heißer Sturm durchfegt die Wüste.
Wohin man schaut – Berge aus Sand.
Es fehlt der Wald, der Fluss, die Küste.
Umgibt den Mensch ein Niemandsland?

Die Sonne brennt – unsagbar, gleißend.
Der Horizont verschwimmt im Licht.
Das Leben hier scheint kaum verheißend.
Der Ausblick blendet im Gesicht.

Der Kompass zeigt den Weg zur Mitte.
Der Pilger wird hindurch geführt.
Verloren scheinen alle Schritte.
Sobald der Wind sie kurz berührt.

Doch hier kann man sich selbst erleben.
Fern vom Komfort – durch Ödenei.
So mancher Rat wird sich ergeben.
Hier zeigt der Mensch sich lastenfrei.

So mancher Weg wird neu durchlitten.
Man spürt den Durst, der überwiegt.
Doch niemand hört die Rufe, Bitten.
Weil keiner ahnt, was jetzt geschieht.

Die Wüste wird uns nicht verschonen.
So manches Tal x-mal durchquert.
Doch die Erfahrung wird sich lohnen.
Die Selbsterkenntnis wird beschert.

Folgt dann zum Schluss das Unsagbare.
Kennt man den Weg, hat Mut zum Schritt.
Dann sieht man sie, die Karawane.
Dort wandern Ziel und Wünsche mit.

Sie sind Begleiter für die Sinne.
Der Durst nach Leben wird gestillt.
Statt Sprachverlust folgt klare Stimme.
Beschreibt das tiefe Spiegelbild.

Das, was zurück liegt, bleibt bestehen.
Ob gut, ob schlecht. Man ändert nichts.
Man sucht Versäumnisse, Vergehen.
Täler des Dunkels wie des Lichts.

Die Zukunft liegt dagegen offen.
Sie steht bevor, ihr Ziel zur Wahl.
Der Kern berührt, man ist betroffen.
Entscheidungspunkt. Kopf oder Zahl?

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Michael Wirth
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"Kopf oder Zahl", ich wollt nicht wählen.
Wer weiß denn, wie die Münze fällt.
Entscheidungen auf Ewig quälen.
Das Leben wirkt danach gestellt.

Ich wähle nicht, ich lass mich treiben.
Halte mich nur an DIR fest.
Zwinge nicht, dich zu entscheiden,
denn die Liebe tut den Rest.


Übrigens, im zweiten Vers (1. Zeile) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ich hätte ihn zwar selbst korrigieren können, aber es macht einen höllischen Spaß, dich darauf aufmerksam zu machen.

Nicht böse sein,

Michael

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Feder
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Oh ....


Die Münze ist herausgegeben
wo Liebe zählt – allein – kein Geld.
Sie ist geprägt für unser Leben
Der Himmel hat sie hergestellt.

So sollte dies auch nicht verblüffen.
Sie zeigt uns weder Kopf noch Zahl.
Wir haben es doch längst begriffen.
Die Liebe ist die beste Wahl!

Sie wird sich uns stets offen zeigen.
Auf jeder Seite, jetzt schon, hier.
Sich laut bekennen, niemals schweigen.
Der Wert? Wir zwei sind die Gebühr


Danke für den Hinweis !
Erklärung am Rande:
Freud’sche Fehlleistung!!!
Aus Liebe sah ich die Sonne männlich

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Michael Wirth
One-Hit-Wonder-Autor
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Mit dieser Münze bin ich einverstanden

Wenn die Sonne männlich wäre, müßte der Mond weiblich sein.

So könnte ich die Mond anheulen!!

Doch keine Angst mit mir im Bettchen,
bin kein We(h)rwolf, nur ein Frettchen!

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Feder
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Italien gibt hier den Rat
"la Luna" steht als Mond parat.
"Die Mondin", die hier weiblich ist,
wird jene sein, die DEINE ist.

Angst hab ich nicht, ich bin gespannt.
Das Frettchen ist mir ja bekannt
Was meine Rolle gleich beschrieb ...
dies süße Tier ... ich hab es lieb !

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Brigitte
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Frettchen....das kann ja heiter werden.......:D.

Hallo Feder,

toll gemacht, wieder ein schönes Gedicht.
Macht weiter so, lieber Michael...........

Gute Nacht und bis bald
deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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