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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Prolog eines Jugend-Romans
Eingestellt am 17. 05. 2002 18:49


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Muffin
Autorenanw├Ąrter
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Fass es nicht an Prolog eines Jugend-Romans

Das ist der Prolog eines Jugend-Romans den ich gerade schreibe. Ich w├╝rde mich ├╝ber Kritik freuen.


Sie lie├č seine Hand los. Die gro├čen goldenen Ohrringe klimperten, als sie den Kopf sch├╝ttelte.
„Ich sehe gar nichts,“ sagte sie schwach.
Dominik sah sie aus gro├čen Augen an.
„Warum nicht? Bei den anderen hat es doch auch geklappt?“ Er dachte an seine vor dem Wagen wartenden Freunde. Ihnen hatte sie etwas sagen k├Ânnen.
Sie seufzte, stand auf, ging zu einen der kleinen Fenster und zog den Vorhang beiseite. Das pl├Âtzlich einstr├Âmende Licht blendete Dominik.
„Siehst Du?“ fragte sie.
„Was?“
„Nichts, du siehst nichts. Ich sehe nichts.“ Sie sagte das betont langsam, als k├Ânne sie nicht sicher sein, dass Dominik ihre Worte verstand.
Wenn er ehr-lich war, verstand er sie auch nicht.
Diese Frau fing an ihm unheimlich zu wer-den.
Irgendetwas stimmte hier nicht, aber ihm fiel nicht auf was. Der bunte Wagen, das schummerige Licht, die Teppiche an der Wand und der schwere Duft nach asiatischen Gew├╝rzen passte. Alles schien perfekt.
Aber diese Frau...
Sie hatte gel├Ąchelt als die drei Jungen reinkamen und sich staunend umsahen. Sie mochte um die zwanzig sein, viel zu jung f├╝r eine Wahrsagerin, fand Dominik.
Dennoch hatten sie sich dazu entschieden es zu machen. Das billigste und einzige was sie sich leisten konnten. Aus der Hand lesen. Henning und Olaf waren schon fertig. Es hatte kaum zwei Minuten gedauert.
Domi-nik war jetzt schon fast f├╝nf hier.
Sie holte eine Kristallkugel aus dem Schrank.
Dominik wollte protestieren, weil er sich das nicht leisten konnte, doch sie schnitt ihm das Wort ab. Er br├Ąuchte das nicht zu zahlen.
Sie legte die Kugel auf einen Sockel vor ihn auf den Tisch. Er hob die Hand um sie anzufassen, z├Âgerte aber im letzten Moment. Sie l├Ąchelte.
„Tu’s nicht. Sie ist da ein bisschen eigen. Den Letzten, der sie angefasst hat, hat sie die Hand abgebissen.“ Dominik lachte.
„Lach nicht,“ sagte sie.“ Die Schadensersatzforderungen waren verdammt hoch.“ Sie sagte das auf eine Weise, dass Dominik fast glaubte, was er h├Ârte.
Etwas an ihrem Verhalten hatte sich ver├Ąndert seit er auf dem Stuhl sa├č. Sie sprach keine geheimnisvollen Worte, das R├Ąucherst├Ąbchen hatte sie ausgemacht und daf├╝r das Fenster weit ge├Âffnet. Die Sonne schien auf die Kugel. Sie sah sichtlich interessiert hinein.
Was sie wohl sah?
„Du wirst morgen dreizehn, Dominik,“ stellte sie fest. Was? Woher wusste sie das? Hatte sie das in der Kugel gesehen?
Unsinn! Es gab nat├╝rlich eine ganz normale Erkl├Ąrung daf├╝r. Er musste es erw├Ąhnt haben als er reingekommen war. Dominik beobachtete ihr Gesicht. Es schien ihr nicht zu gefallen was sie sah. Sie verzog das Gesicht f├╝r den Bruchteil einer Sekunde. Dann sah sie ihn an.
Domi-nik hielt die Luft an.
Pl├Âtzlich nickte sie, nahm die Kugel und packte sie energisch zur├╝ck in den Schrank.
Einen Moment sah sie ihn noch schweigend an und dann warf sie ihn raus.
Er wollte ihr das Geld geben, das er ihr schuldete, aber sie wollte es nicht annehmen.
Mit sanfter Gewalt schob sie ihn zur T├╝r. Ihm schlug der L├Ąrm der Kirmes entgegen wie ein finaler Tusch.
Sichtlich irritiert stolperte Dominik die Stufen hinunter. Seine Freunde waren aufgesprungen und kamen zu ihm. Sie sahen ihn fragend an.
Er ging ein St├╝ck vom Wagen weg und drehte sich um. Sie stand noch in der T├╝r. Ihre Augen waren auf ihn gerichtet, aber sie schienen durch ihn durch zu sehen.
„Fass es nicht an,“ sagte sie, dann drehte sie sich um und verschwand im Wagen.

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annabelle g.
Guest
Registriert: Not Yet

ich mache das jetzt nicht jedesmal; aber hier ist neue! lektoratskritik von reduce-to-the-max-annabelle!

legende: unterstrichen ist reduce-to-the-max
fett ist fehler
und rot ausdruck -!

muffin ist ein sch├Âner name, sehr appetitlich!

Sie lie├č seine Hand los. Die gro├čen goldenen Ohrringe klimperten, als sie den Kopf sch├╝ttelte.
„Ich sehe gar nichts,“ sagte sie schwach.
Dominik sah sie aus gro├čen Augen an.
„Warum nicht? Bei den anderen hat es doch auch geklappt?“ Er dachte an seine vor dem Wagen wartenden Freunde. Ihnen hatte sie etwas sagen k├Ânnen.
Sie seufzte, stand auf, ging zu einen der kleinen Fenster und zog den Vorhang beiseite. Das pl├Âtzlich einstr├Âmende Licht blendete Dominik.
„Siehst Du?“ fragte sie.
„Was?“
„Nichts, du siehst nichts. Ich sehe nichts.“ Sie sagte das betont langsam, als k├Ânne sie nicht sicher sein, dass Dominik ihre Worte verstand.
Wenn er ehr-lich war, verstand er sie auch nicht.
Diese Frau fing an ihm unheimlich zu wer-den.
Irgendetwas stimmte hier nicht, aber ihm fiel nicht auf was. Der bunte Wagen, das schummerige Licht, die Teppiche an der Wand und der schwere Duft nach asiatischen Gew├╝rzen passte. ??? Alles schien perfekt.
Aber diese Frau...
Sie hatte gel├Ąchelt als die drei Jungen reinkamen und sich staunend besser erstaunt umsahen. Sie mochte um die zwanzig sein, viel zu jung f├╝r eine Wahrsagerin, fand Dominik.

guter absatz oben!


Dennoch hatten sie sich dazu entschieden es zu machen. Das billigste und einzige ??? was sie sich leisten konnten. Aus der Hand lesen. Henning und Olaf waren schon fertig. Es hatte kaum zwei Minuten gedauert.
Domi-nik war jetzt schon fast f├╝nf hier. ???
Sie holte eine Kristallkugel aus dem Schrank.
Dominik wollte protestieren, weil er sich das nicht leisten konnte, doch sie schnitt ihm das Wort ab. Er br├Ąuchte das nicht zu zahlen.
Sie legte die Kugel auf einen Sockel vor ihn auf den Tisch. Er hob die Hand um sie anzufassen, z├Âgerte aber im letzten Moment. Sie l├Ąchelte.
„Tu’s nicht. Sie ist da ein bisschen eigen. Den Letzten, der sie angefasst hat, hat sie die Hand abgebissen.“ Dominik lachte.
„Lach nicht,“ sagte sie.“ Die Schadensersatzforderungen waren verdammt hoch.“ Sie sagte das auf eine Weise, dass Dominik fast glaubte, was er h├Ârte .
Etwas an ihrem Verhalten hatte sich ver├Ąndert seit er auf dem Stuhl sa├č. Sie sprach keine geheimnisvollen Worte, das R├Ąucherst├Ąbchen hatte sie ausgemacht und daf├╝r das Fenster weit ge├Âffnet. Die Sonne schien auf die Kugel. Sie sah sichtlich interessiert hinein.
Was sie wohl sah?
„Du wirst morgen dreizehn, Dominik,“ stellte sie fest. Was? Woher wusste sie das? Hatte sie das in der Kugel gesehen?
Unsinn! Es gab nat├╝rlich eine ganz normale Erkl├Ąrung daf├╝r. Er musste es erw├Ąhnt haben als er reingekommen war. Dominik beobachtete ihr Gesicht. Es schien ihr nicht zu gefallen was sie sah. Sie verzog das Gesicht f├╝r den Bruchteil einer Sekunde. Dann sah sie ihn an.
Domi-nik hielt die Luft an.
Pl├Âtzlich nickte sie, nahm die Kugel und packte sie energisch zur├╝ck in den Schrank.
Einen Moment sah sie ihn noch schweigend an und dann warf sie ihn raus.
Er wollte ihr das Geld geben, das er ihr schuldete, aber sie wollte es nicht annehmen.
Mit sanfter Gewalt schob sie ihn zur T├╝r. Ihm schlug der L├Ąrm der Kirmes entgegen wie ein finaler Tusch.
Sichtlich irritiert stolperte Dominik die Stufen hinunter. Seine Freunde waren aufgesprungen und kamen zu ihm. Sie sahen ihn fragend an.
Er ging ein St├╝ck vom Wagen weg und drehte sich um. Sie stand noch in der T├╝r. Ihre Augen waren auf ihn gerichtet, aber sie schienen durch ihn hindurch zu sehen.
„Fass es nicht an,“ sagte sie, dann drehte sie sich um und verschwand im Wagen.

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annabelle g.
Guest
Registriert: Not Yet

ein bisschen nachsicht noch, ich ├╝be noch ...

das sah, sah, gesehen h├Ątte ROT sein m├╝ssen und den einen satz wollte ich k├╝rzer machen; k├Ânnte man also als neuen satzvorschlag auch rot machen.

mit neuer! lektoratskritik beziehe ich mich auf das farbige; siehe macts "Neue Lektoratsfunktion" im forum "Allgemeine Diskussion".

sch├Ânen sonntag, annabelle (├╝bend)

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Muffin
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Registriert: Feb 2002

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├ťbend oder nicht, ich bedanke mich daf├╝r.

Danke Sch├Ân!

Muffin

PS: Findest Du der Text erf├╝llt seine Aufgabe als Prolog und macht neugierig? Ich bin mir da nicht so sicher, ich ├╝be ja schlie├člich auch noch!

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annabelle g.
Guest
Registriert: Not Yet

da hast du meine schwachstelle, muffin. ich habe KEINE AHNUNG von jugendromanen!
neugierig ja.
ich meine immer, es m├╝sste sehr schnell in einem text eine konventionelle einf├╝hrung der protagonisten geben, also etwas in der richtung ("Sie hatten sich vor einem Monat kennengelernt bei der und der Gelegenheit und nun ...") also einen r├╝ckblick - im zweiten oder dritten absatz/abschnitt - und dann zur├╝ck in den text/plot.
aber zu jugendromanen und plot/idee sollten hier die jugendromancr├Ącks etwas sagen!

annabelle (unschl├╝ssig, ob sie aufstehen soll)

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Muffin
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Mhhh,

ich glaube nicht, dass der Prolog eines Jugendromans anders aussehen muss als der eines "normalen" Romans.
Wichtig f├╝r einen Jugendroman ist doch denke ich nur, dass es aus ihrer Erfahrungswelt (Schule oder so)ist. Na ja, und der Protagonist sollte in dem Alter sein.

Aber ich gebe zu, ich kenne mich da auch nicht so gut aus.

Muffin

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