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Leselupe.de > Ungereimtes
Rede an den Tod
Eingestellt am 17. 01. 2001 16:13


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Sam_Naseweiss
Guest
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Rede an den Tod

Oh, Schwarzgewandter,
la├č unser Schweigen sich vereinen
meines Inner'n Stille
soll in deine Schwere sinken

La├č wilde Rosen bl├╝hen,
und ├╝ber schwarzer Erde
soll wachsen gr├╝nes Moos,
darin mein m├╝der Wille
sich betten kann zur Ruh'.

Oh, Schwarzgewandter,
wohin wird der Weg wohl f├╝hren,
den ich nun zu Ende geh'?

La├č meine Gebeine
nicht lange hier zur├╝ck,
nichts soll mich noch binden,
an das, was l├Ąngst verloren.

Oh, Schwarzgewandter,
wie seelig jener ist,
der vor deinem
Antlitz schweigen kann.

La├č meine Seele frei,
zu lange schon
gefangen wie ein wildes Tier,
h├Ârt sie nun den lockend' Ruf.

Oh, Schwarzgewandter,
schenk mir nun,
was selbst zu nehmen
ich stets verneinte.

La├č mich den Spuren folgen,
die Trillionen hinterlie├čen,
welche vor mir mit dir gingen.

Oh, Schwarzgewandter,
mein Herz, das pocht so schwer
und die Lunge h├Ąlt den Atem,
ein Seufzer noch und ach...

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