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Leselupe.de > Ungereimtes
Silbenwirrwarr
Eingestellt am 30. 11. 2001 09:38


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
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Ein Schneiderlein nähte vor Jahren
Sehr sorgsam und erfahren
an einem Frack.

Der Kunde zahlte drauf vor Jahren
besonnen mit Gebahren
den neuen Frack

Er ließ ihn in dem Schrank stehn (im Karton)
tat niemals damit ausgehn,
mit seinem Frack

doch eines tags zog er ihn an.
Da war in seiner Weste dann
ein kleines Loch.

Er sah es noch das Loch zum Glück
bracht seinen Anzug schnell zurück.

Der Schneider daraufhin jedoch:
Er sah kein Loch.

Und auch mit Brille er nicht fand
und das gebot ihm sein Verstand,
dass da ein Loch.

So allerhand verstand er doch,
dass da ne Motte einst reinkroch
Und dort verursachte das Loch.

Doch schwarz ist schwarz
und weiß ist weiß.
Was nicht gesehn,
macht mich nicht heiß,
dacht sich der Schneider
und was weiß denn ich,
wie reinkommt da so’n Scheiß!
Drum ignorierte er das Loch.

Der Kunde allerding jedoch
ging zum Psychiater mit dem Frack.
Der sah’s dann doch,
das kleine Loch.

Und die Moral von der Geschicht:
Trau niemals einem Schneider nicht!
und wenn du's doch tust denk daran,
was dir dabei passieren kann!

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