Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5313
Themen:   88529
Momentan online:
558 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Stern der Illusion
Eingestellt am 16. 11. 2007 16:34


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Inge Anna
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 1219
Kommentare: 1623
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Inge Anna eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Stern der Illusion


Die Wirklichkeit, dir blasser Ton,
die Farbe abgerieben;
doch gibt's den Stern der Illusion,
sein Leuchten ist geblieben.
Du darfst den Blick hineinversenken -
Lass dir lichtvolle TrÀume schenken.

Sie neigen sich, gehören dir -
du wirst die Arme breiten,
schwebst leicht mit ihnen, fort von hier
durch wunderbare Weiten;
dann schaust du ihn, bist nahe schon,
dem hellen Stern der Illusion.
__________________
Die ĂŒber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

Version vom 16. 11. 2007 16:34

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 660
Kommentare: 10017
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Inge Anna,

bei "Lass'dir lichtvolle TrĂ€ume schenken" ist nur das Apostroph falsch. Grammatikalisch richtig mĂŒsste da stehen: Lass dir, so lautet der Imperativ, also die Befehlsform.

Dein Text macht eine starke Aussage. Manchmal in Zeiten seelischer Schmerzen, Verlusten oder EnttÀuschungen bedient sich die Seele dieses Heilmittels. Um mit den Schmerzen fertig zu werden und nicht daran zu zerbrechen, malt sie sich eine glÀnzende Zukunft aus.

Gelungenstes Paradebeispiel dafĂŒr ist der Film" Das Leben ist schön" in dem ein Mann mit seinem Sohn heimlich seiner Frau ins KZ nachfolgt und dem Kind erzĂ€hlt, sie gingen dorthin, um den ersten Preis eines RĂ€tsels zu gewinnen. Es ist einzigartig, wie der Mann mit seiner optimistischen Einstellung Frau und Kind das Überleben dort ermöglicht. Er selbst wird allerdings erschossen.

Du hast fĂŒr diese Aussage die kleine Form eines zweistrophigen lyrischen Werkes gewĂ€hlt und hast damit eine glasklare Aussage machen können.

Dir ganz liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena



__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


4 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!