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Leselupe.de > Ungereimtes
Stumpf
Eingestellt am 17. 10. 2001 12:06


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Weg des Weisen
Hobbydichter
Registriert: Oct 2001

Werke: 17
Kommentare: 18
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Eines ist gewiß,
es geht mir auf den Piß,
alle tun so gut,
dabei hat kaum einer Mut
auszubrechen aus seiner kleinen Welt,
machen was einem gefÀllt,
da fÀllt ihnen nichts zu ein,
sie lassen es vor lauter Angst sein,
ich scheiß auf diese Leute,
der Wolf hetzt die Meute,
alle wollen immer mehr haben,
tun sich am Kummer anderer laben,
diese Menschen kotzen mich an,
da gibt es kein : Bleiben sie dran,
ich wandere auf meinen eigenen Weg,
stets auf der Suche nach dem besseren Steg,
die Reichen sind die Leichen,
tun sich mit keinem vergleichen,
man muß sie von seiner Liste streichen,
sie sind infantil,
verkriechen sich in ihr Domizil,
sie werden sich durch das Leben schummeln,
die anderen sind die Dummen,
feiern rauschende Feste,
von allen nur das beste,
coole Typen im Wagen,
goldenes Abzeichen am Kragen,
sie verachten die die anders sind,
verhalten sich wie Erwachsene,
dabei selber noch ein Kind,
Bart haben sie keinen,
bei Gefahr fangen sie an zu weinen,
Ellenbogen aus dem Fenster,
machen einen auf Gangster,
Musik tönt laut aus den Lautsprechern,
hinab mit ihnen von den DĂ€chern,
auffallen ist ihr Ziel,
sie haben kein Sex-Appeal,
nicht den Hauch einer Chance von Stil,
vor Schwachsinn ganz stumpf,
geistig so groß wie ein Schlumpf,
Links ein Handy, rechts ein Handy,
verwandeln sich in einen Dandy,
das Gebimmel stört die Feier,
ĂŒberall die selbe Leier,
bei den Frauen haben sie keine Chance,
die fallen vor Schreck in Trance,
Große Reden werden geschwungen,
vor lauter BrĂŒllen zerfetzen die Lungen,
nichtssagendes Gebrabbel,
interessanter ist da Baby-Gesabbel,
Sie werden alt,
gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig waren sie schon immer kalt,
das Leben ist dahin,
hatte fĂŒr diese Menschen nie einen Sinn.
Frauen gestylt bis zum Geht nicht mehr,
das setzen sich die wenigsten zur Wehr,
den Tuschkasten voll ausgeschöpft,
spÀter werden die MÀnner geschröpft,
ein Wodka hier, ein Bier da,
da kommt keiner mehr klar,
das Weib ist heiß,
der Mann hat fĂŒr die Nacht den Hauptpreis,
sie wollen daß der Hengst sie fickt,
spÀter wird nur noch am eigenen Herd gestrickt,
den eigenen Kindern verbieten sie das Leben,
sie sollen nach höherem streben,
sie haben sich den Mann gekappt,
die Falle hat zugeschnappt,
die Mutter trinkt heimlich Schnaps,
spÀter bekommt die Brut den Klaps,
Vater kommt genervt nach Hause,
dann braucht er eine lÀngere Bierpause,
die Kinder werden genau wie sie,
legen zukĂŒnftig das EigengewĂ€chs auf das Knie.

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
Kommentare: 963
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ist deine wut echt?

grĂŒĂŸ dich, dein gedicht und deine lebenseinstellung
ich hoffe, du triffst mit deinen zynischen zeilen die
richtigen
deine wut teile ich
heute, da ich Àlter bin, ist es weniger wut sondern
mĂŒdigkeit
menschenmĂŒdigkeit
das kommt vom so vielen mit dem kopf gegen die wand
rennen
jetzt bin ich nur noch deppert und sinniere vor mich hin
und manchmal grinse ich blöde, wenn so ein
fortschrittsglÀubiger dÀmlack seine litaneien
loslĂ€ĂŸt
ich kann dann nur noch selten ernsthaft antworten
manchmal bin ich traurig ĂŒber diesen unverstand
manchmal zeige ich diesen herzvergessenen ignoranten
einfach meinen geistigen stinkefinger
...
ich sag dir was, lieber, besser du wirst irgendwann
wie sie und spielst ihr monopoly mit - sonst wirst
du furchtbar einsam werden

beste grĂŒĂŸe
ralph
__________________
notre vie est un voyage
dans l`hiver et dans la nuit
nous cherchons notre passage

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Weg des Weisen
Hobbydichter
Registriert: Oct 2001

Werke: 17
Kommentare: 18
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stumpf

Danke fĂŒr deinen Kommentar:-) ich muß sagen, dass das Gedicht schon ein paar Jahre alt ist, aber meine Einstellung ist schon noch so Ă€hnlich, aber muß man immer wie die breite Masse werden? Ich teile ihre Ziele und WĂŒnsche nicht, mir war und ist es immer wichtig geweisen, das man ein paar Menschen um einen hat, die einen nehmen wie man ist, die einen verstehen, und deshalb werde ich auch so weitermachen. :-))
In diesem Sinne
carpe diem/noctem

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