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Ja, ich gebe auch positive Rückmeldungen. Wenn ich was Positives zu melden finde. Hier: "so dass man nicht wirklich mit geistreichen Spitzen eines ironisch, satirisch oder sonstwie humorvollen Textes rechnet. Ich hab solche zwar erahnt, aber auch nicht wirklich gefunden." Das heißt genau das: Ich ahne, dass sie da sein sollen (du dir also etwas über das Schimpfen hinaus gedacht hat), aber ich sehe sie nicht (weil du nicht geschafft hast, mir zu zeigen, was du dir gedacht hast). (*)
Sorry, ich empfand den Streit als Schlammschlacht. Jetzt zum Beispiel streiten sie immer noch, aber sie "schlammschlachten" nicht mehr. Das sagt mir mehr zu. Mir gefällt auch die Einschränkung mit der Vitrine – in der liegen gewöhnlich Armband- und/oder Taschenuhren, da ist das Nicht-Ticken wirklich viel häufiger als im Uhren-Durchschnitt.
Was den Tonfall angeht: Eine zusätzliche Ebene der Aussage würde entstehen, wenn die Meisteruhr sich gewählt, "drumrumredend" ausdrückt, so im Stil der "alten Schule". Und die Digitaluhr könnte im Gegensatz dazu eher modisch-flockig, mit "starken Worten" reden.
Zu der Botschaft: Ich ahne immer noch, worauf du hinauswillst, aber ich verstehe es nicht wirklich. Willst du die Wertarbeit höher geschätzt sehen? Dafür spräche der extra abgetrennte Abschluss. Aber die Meisteruhr klingt bei allem genauso arrogant, wie sie es der modernen Uhr vorwirft. Nein, eigentlich klingt sie überheblicher. Die Digitaluhr hat immerhin Sach-Fakten auf ihrer Seite (moderne Technik), während die Meisteruhr nur mit Dünkeln hantiert. Daraus würde ich nun wieder schließen, dass du als Autor diese Dünkelhaftigkeit aufs Korn nehmen willst. Es kann natürlich sein, dass du einfach nur beides nebeneinanderstellen willst – dann stört aber die Heraushebung der letzten Äußerung das "Gleichgewicht".
* Es liegt in der Natur eines Arbeitsforums, dass vor allem die – echten und/oder vermeintlichen – Schwachstellen gezeigt werden, denn die bedürfen – eventuell – einer Änderung. Was gut läuft, kann ja einfach weiterlaufen. Sieh es doch mal so: Wenn ein Text m. M. n. nicht zu retten ist oder ich ihn auch besser geschrieben langweilig fände, mach ich mir keine Mühe damit. 
(Übrigens: nachdem mir ab und zu passiert ist, dass Autoren sich auf Sachen, die ich lobte, so konzentrierten, dass sie damit übertrieben, bin ich etwas vorsichtiger mit zu detaillieren „Gut!“-Infos. Was ich dagegen gern mache, ist, gelungene Überarbeitungen zu erwähnen. Vielleicht ticke ich ungewöhnlich: Besserwerden(sehen) macht mir mindestens genauso viel Spaß wie von Anfang an sehr Gutes.)
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)
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