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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Tom
Eingestellt am 02. 07. 2003 10:49


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Peggy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

Werke: 9
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Er schaut in den sternenklaren Himmel.
Tom denkt ĂŒber Anna nach. Sicher lag sie noch immer im Wald – schmutzig, verletzt und ohne Seele.
Er hatte sie gewarnt, aber sie wollte ihn hinter`s Licht fĂŒhren, doch das ließ er nicht zu.
Ihm, den großen Tommy machte keiner mehr was vor.
Er blickt sich um. Wieso war seine Wohnung so schmutzig geworden? Er geht selten aus. Chatten war sein einziger Kontakt zur Außenwelt.
Es dauerte lange, bis er den Computer angeschlossen hatte und sich in virtuelle Welten einloggen konnte.

Tom`s Magen knurrt, aber Heute am Sonntag konnte er sich nicht mal eine Pizza holen. Kein Geld im Haus und seine Klamotten waren ausnahmsweise mal in der Waschmaschine.
Er schaut sich um. Aber außer einem Chaos aus SchlĂŒsselanhĂ€ngern, Staub, Zeitschriften, leerer Pizzakartons und halb ausgetrunkener Bierflaschen konnte er nichts entdecken.

Er trank sonst gar nicht. Nur wenn er an den „Schwarzen Mann“ denken muss. Gestern war er wieder gekommen –
seine Mama, Eve, hatte ihn ja schon damals vor ihm gewarnt, aber er wollte ihr nicht glauben.

Toms Gedanken halten sich wieder an Anna fest. TÀglich hatten sie miteinander gechattet. Nach einer kleinen Ewigkeit bekam er endlich ihre E-Mail-Adresse. Oh wie ihm das jetzt fehlte. Ihr Witz, wie sie ihm von ihrer kleinen Welt erzÀhlt hatte, ihrer Wohnung, und alles von ihm wissen wollte.
Als er dann ein Bild von ihr gesehen hatte, da beschlich ihn schon eine Ahnung. Diese Ähnlichkeit – ihre Augen, ihre roten Lippen; einfach alles.

Sein Blick schweift ĂŒber die Portraitfotos an der Wand an. Seine Eltern eng umschlungen beim Spaziergang. Eve lĂ€chelt und Papa schaute wie immer dĂŒster in die Kamera.

Wann kommt sie denn endlich zum putzen; immerhin kam Papa bald wieder von einer GeschÀftsreise nach Hause.
Er flucht leise vor sich hin. Immer vergisst er, dass sie schon zehn Jahre tot waren. Verdammt, er braucht jetzt unbedingt ein Bier.
Sein Kopf dröhnt.
Er darf heute nicht vergessen, den Wecker zu stellen, damit er den „schwarzen Mann“ endlich vernichten konnte.

Immer erzÀhlt dieser von der Vergangenheit. Von seiner Mama, der wunderschöne Eve. Wie sie immer öfter MigrÀneanfÀlle bekam und Papa immer öfters weg blieb.

Anna, er denkt noch oft an sie – alles hatte so schön angefangen. Auch noch ihr erstes Treffen. Sie spielte mit ihren Haaren, schaute ihn an und nannte ihn liebevoll „Tommy“.
Er denkt mit Grauen an den einen Nachmittag im CafĂ©. Er musste auf sie warten. Sie war beim Frisör gewesen und hatte wieder ihre ursprĂŒngliche Haarfarbe. Keine Tönung.
Aber Eves Haare waren doch schon immer braun.
Langsam verlor er die Geduld mit Anna. Er musste handeln. Sie war doch Eve, oder?

Durch ein lautes Klingeln wird er aus der Traumwelt gerissen.
5:00 – Tom entsichert die Pistole. Er hört den „Schwarzen Mann“, wie er ihn mit Mamas und Papas Stimme schlecht macht.
Aber die Konturen verschwimmen. Die Stimme ist immer noch da. Tom nimmt einige Beruhigungsmittel und schlÀft traumlos ein.

Er denkt beim Aufwachen schlaftrunken wieder an frĂŒher. Damals traf er sich mit ihr im Wald zu einem Picknick.

Die gelbe Decke, der Wein, Vögelgezwitscher, die gute Aprikosenmarmelade von Mama, ihr Lachen.
Anna hatte ihn ausgelacht, aber ĂŒber ihn lacht niemand! Schon gar nicht Mama!
Tom sieht noch Ihre Überraschung, als er sie bedroht. Aber sie gibt nichts zu, leugnet alles, meint nur er sei durchgedreht.
Da musste er es doch tun. Dreifacher Kopfschuss, zur Sicherheit. Tom vergrÀbt sie und fÀhrt mit Herzklopfen nach Hause.
Den Computer hat er dann zerlegt. Zuerst den Bildschirm, dann die Festplatte; Kabel fĂŒr Kabel.

Tom ist jetzt hellwach. Wieso hört er immer noch die Stimmen? Tom glaubt nicht, dass sie aus seinem Kopf kommen.
Ist der kleine Tommy etwa verrĂŒckt?

Er setzt den Revolver an seine SchlĂ€fe und drĂŒckt ab.


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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Peggy,

von der Stimmung her gefÀllt mir deine Geschichte, nur folgen kann ich ihr nicht. Wer ist denn jetzt wer? Vielleicht solltest du Namen verteilen, anstatt immer nur "er" zu sagen, dann wird es klarer.

Und ich wĂŒrde dir eine Verschiebung ins Krimi( oder Horror )-Forum vorschlagen, da kommt deine Geschichte besser zur Geltung.

Bis bald,
Michael

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Peggy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

Werke: 9
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Verschiebung in anderes Forum

Hallo,

gerne kann die Geschichte ins Krimi-Forum verschoben werden.

Wie funktioniert das hier?

Gruß

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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In dem der Moderator den Text verschiebt, anders geht es leider nicht!

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Roni
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Registriert: Feb 2003

Werke: 0
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hi peggy,

ja, eine duestere grundstimmung kommt rueber.
ich wuerde die ganze geschichte in die vergangenheit setzen, dann umschiffst du ein wenig das problem mit den haeufigen zeitspruengen. die sind vielleicht beabsichtigt, haben mich aber in meinem lesen behindert.

nach mehrfachem lesen habe ich jetzt verstanden, dass eve und die mama die gleiche person sind. ich dachte zunaechst an eine schwester. anna muss sterben, weil sie eve zu aehnlich sieht. und mama hat immer vor dem schwarzen mann gewarnt. genau da fehlt mir was. ist es nicht so, dass es sich dabei um eine warnung/ drohung handelt: wenn du dies oder jenes tust, holt dich der schwarze mann? also was ist es, was tom nicht tun sollte und anscheinend doch getan hat?

gruss
roni

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Lyan Nethil
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Registriert: Jul 2003

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Ich finde die Idee sehr schön.
Schade nur, dass man so frĂŒh durchschaut, was passiert ist/könnte.

Mit ein paar mehr Details wirds bestimmt noch anschaulicher - ist auch eines meiner Probleme .

Mhm - eine kleine Anmerkung habe ich noch zu dem Ausdruck "Schwarzer Mann" - es ist schon in Richtung Diskriminierung und ich wĂŒrde versuchen ein Synonym dafĂŒr zu finden wie "DĂ€mon", "Nachtgestalt", "der Fremde" - vor Fremden kann die Mutter auch warnen!
WĂŒrde vielleicht das ganze auch noch undurchsichtiger machen was das Ende angeht.

Liebe GrĂŒĂŸe
__________________
Lyan Nethil

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Tanja_Elskamp
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 5
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???

Sorry, aber die Geschichte gefĂ€llt mir ĂŒberhaupt nicht. Nicht einmal wegen ihres Inhaltes, sondern einfach, weil du dir absolut keine MĂŒhe mit dem Text gegeben hast. Wer schon einen zweiten Beruf ausĂŒbt, ist alt genug und wer schon veröffentlicht hat, schreibt lang (und / oder gut) genug, um so etwas wie das hier nirgendwo hinzusetzen.

Die Zeiten sind quer durch den Garten gewĂŒrfelt, aufgrund der mehr als massigen Personalpronomina ist ĂŒberhaupt nicht mehr ersichtlich, wer was wann wo macht, denkt etc., nur um wenige Beispiele zu nennen.
Insgesamt baut sich weder eine Spannung noch ein tieferer Sinn auf, so wie du es geschrieben hast.

Ich glaub, so deutlich hab ich das noch nie geschrieben, aber ich halte diesen Text fĂŒr eine echte Zumutung, tut mir leid.

Vielleicht ist die Idee im Kern ja ganz nett und wenn das Ganze nochmal komplett neu geschrieben wird mit ein wenig Hingabe und MĂŒhe, kann dann etwas Nettes daraus werden.

Tanja

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