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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Triebfeder des Schreckens
Eingestellt am 06. 12. 2007 12:49


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evemcfar
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2007

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William betritt das Haus mit Sabine, einer Frau, die er in der Lucinda Bar getroffenen hat. Sie schien sehr frivol, da sie sich schon wĂ€hrend des GesprĂ€chs an seinem Sack vergriffen hatte, sich von ihm auf alkoholische GetrĂ€nke einladen ließ und nun so heiter war wie er. Zusammen, Williams Arm ĂŒber ihre Schultern, ihr Arm um seine Taille, erklimmen sie 5 Treppen. Auf dem Fußabtreter stampft er zu krĂ€ftig seine FĂŒĂŸe ab und bringt damit Sabine zum Lachen, sucht angeregt von ihr in seinen Taschen lachend nach dem SchlĂŒssel und holt ihn dann effektvoll und mit lautlicher Untermalung aus der linken Hosentasche, um ihn ins Schloss zu versenken.
Diese Situation forderte William heraus, sie sexuell aufzuladen. Noch bevor er den SchlĂŒssel der TĂŒr annĂ€herte, griff er langsam aber krĂ€ftig nach dem runden TĂŒrknauf ĂŒber dem SchlĂŒsselloch, streichelte den Knauf mit rotierenden Bewegungen seiner linken Hand und schaute, wĂ€hrend er den SchlĂŒssel dem Schloss nĂ€herte, mit einem Augenzwinkern lĂŒstern zu Sabine. Sie, von dem Schauspiel eher amĂŒsiert denn angetan, grinste zunehmend der Versenkung des SchlĂŒssels entgegen, die von William mit lustvollen GerĂ€uschen unterlegt wurde und unterdrĂŒckte betont ein Lachen.
Der herausschießende Stöhner zum Öffnen der TĂŒr, versetzt William in ein herzhaftes Lachen.
Sie treten zusammen durch den rechten FlĂŒgel der WohnungstĂŒr ein. William macht Licht im Flur und dreht sich zu Sabine, die hinter sich die TĂŒr schließt. Er drĂŒckt seine Schuhe ĂŒber die Versen aus und schiebt sie links vor das Schuhregal, indessen Sabine den Spiegel rechts neben der TĂŒr entdeckt hat und voller Sorge ĂŒber ihre Frisur die Haare zurechtrĂŒckt, die Lippen mit dem kleinen Finger abfĂ€hrt und die Lidschatten glĂ€ttet. Unzufrieden aber geil dreht sie sich zum beobachtenden William um, der nun seinen Blick aus der Tiefe des abgewendeten Hinterns hoch ĂŒber ihre BrĂŒste hebt und an ihren Lippen hĂ€ngen bleibt. Sie genießt es und prĂ€sentiert sich selbst in Pose, die Arme angewinkelt, die HĂ€nde geöffnet: „Tada, gefalle ich Dir?“ „Sehr.“, und er geht auf sie zu, stellt sich vor sie und kĂŒsst sie stĂŒrmisch.
Diese Situation hatte William an einen Film erinnert, in der die Liebenden sich im Flur kĂŒssten und wild gegenseitig zu entkleiden begannen. Also versuchte William dieses Bild zu forcieren: er grabschte Sabine an die Brust und knetete sie krĂ€ftig, packte ihr mit der anderen Hand an den Hintern und knetete ihn ebenso.
Sabines Arme sind noch immer in der Luft, die Zunge in ihrem Mund ist ihr zu wĂŒst, die HĂ€nde zu grob und in ihrem Kopf schwirrt plötzlich die Sehnsucht, mehr bewundert, angeschaut und liebkosenden ZĂ€rtlichkeiten ausgesetzt zu werden. Alles nichts, die fremde Wohnung, dieser Mann, alles in einem verworrenen GestrĂŒpp von Lust und besseren Wissens. Keine langsame AnnĂ€herung, kein Sanftmut.
Knallhart erwartet sie jetzt, was sie in der Bar mit der vorschnellen Bewegung hin zu seinem Schoss provoziert hatte. Das Tempo drosseln, das Tempo drosseln, ihn nicht berĂŒhren, erstarren, Irritation erzeugen, ja, so wĂŒrde es ihr gelingen.
William bekommt nichts mit. Sie spĂŒrt seinen Penis und seine Erregung, alles zerfließt im diesigen Einerlei des Alkohols. Einfach die Arme senken? AmĂŒsieren und der Huldigung durch SexualitĂ€t nachgeben? Hingeben und wegstoßen.
Sabine entschied sich, statt ihn zu streicheln, ihre Jacke auszuziehen und bat ihn förmlich, sie aufzuhĂ€ngen. William war schockiert, kein Sturm der GefĂŒhle, kein haltloses Wegwerfen der KleidungsstĂŒcke. Er hielt einen Moment inne
und ergreift sogleich die Jacke. Mit geschwungenen und federnden Bewegungen kommt William der Bitte nach. Doch an der Garderobe stĂ¶ĂŸt er ĂŒbereilt gegen die Wand, trifft mit seinem Ellenbogen die Lichtschalterreihe darunter und löschte die Situation.
Sabine schreit abrupt auf. William erschrickt. Er schlĂ€gt wieder gegen die Schalterreihe und macht ĂŒberall Licht, im Flur und im Bad. Dann dreht er sich irritiert zu Sabine zurĂŒck, wippt noch dem Schreck nach und sein Glied schwillt rasant ab. Er dreht sich zurĂŒck zur BadezimmertĂŒr und sieht dort Licht: „Nicht doch.“, stĂ¶ĂŸt er leise und erschrocken aus.
An dieser Stelle sei dem Leser gesagt, dass wir uns in einer Situation der Untreue befinden. Williams Freundin Maria verweilt gerade bei einer Freundin in LĂŒderitz, ein Ort, knapp eine Stunde S-Bahnfahrt von der Wohnung entfernt, nördlich bei Berlin. Die NĂ€he macht es also möglich, dass der Fall eintrifft: Maria steht im Bad und macht sich gerade fĂŒr das Bett fertig. Zumindest fĂŒr William kann dies gerade der Fall sein.
Voll von Verzweiflung öffnet er die TĂŒr, klinkt die BadezimmertĂŒr auf, drĂŒckt sie langsam in den Raum, linst durch den TĂŒrspalt hinein und findet das Bad leer. Er atmet durch.
„Was ist los?“, will Sabine wissen, der es jetzt zu langsam ging und schlĂ€gt dem vorgebeugten William auf den Arsch. Der zuckt zusammen. „Wo geht es lang?“, schickt sie seinem Schreckensausruf nach, und geht auf die rechte TĂŒr zu.
„Nein, nicht da.“, William packt sie an der Taille, richtet sie neu aus, gibt ihr Gleichgewicht nach der RichtungsĂ€nderung und sie greift zur Klinke der linken TĂŒr, öffnet sie, derweil William das Licht hinter sich löscht und ihr nachgeht, ohne seine Finger von ihrer Taille zu lassen.
Im Zimmer dimmt er das Licht und Sabine dreht sich um: „Gott ist das hier unordentlich.“, sie lacht dabei und William bleibt stehen.
„Wir mĂŒssen das Sofa ausklappen.“, gibt er mit einem gekniffenen Grinsen von sich. Sabine sieht sich animiert herauszufinden, wie aus der Sitzgelegenheit fĂŒr Zwei ein Bett fĂŒr eine Nacht zu Zweit werden solle.
Sie stĂŒrmt zur linken Ecke, streift den Tisch davor und bringt die Zeitungsstapel darauf zum wanken. William sieht das nicht, er nimmt Sabine erst wieder wahr, nachdem sie Ă€chzend den Bezug entfernt hat. Das Leichtgewicht von Sofa hebt sie an, zerrt den Überwurf unter den FĂŒssen vor, steckt ihn hinter die Sitzlehne und stellt sich dann stampfend auf.
William schaute zwar Sabine zu, rĂŒhrte sich selber aber nicht. Seine Gedanken glitten ab und paarten sich mit Angst, ein zĂ€hflĂŒssiges Rauschen durchströmte ihn fĂŒr Augenblicke ohne Sabine zu sehen. Doch dann spĂŒrte er eine ErschĂŒtterung an seinen FĂŒĂŸen. Er registrierte ein Knacken im Kopf und verstand abrupt: Anpacken! Den Schock ĂŒber das Licht im Bad hatte er nicht ablegen können, nicht so schnell. Ohne weiter zu zögern, auf nichts achtend, zog er den Bezug von seiner Seite des Sofas ab und stopfte ihn ebenso hinter die Sitzlehne.
Gemeinsam falten sie die Matratze auf, ziehen zusammen den Lattenrost vor und schieben dabei den Couchtisch so ungeschickt weg, dass alle Zeitungsstapel umfallen und sich ĂŒber den Boden verteilen. Ein weiteres Mal geschockt hĂ€lt William inne, das Bett zwar fertig und Sabine wirft sich auf die Matratze, doch er hört ein Klingeln im Hinterkopf, ein Fick, ein Fick, ein Fick, unterlegt mit der Melodie, morgen Ordnung schaffen zu mĂŒssen.
WĂ€hrenddessen hatte sich Sabine entkleidet und lag nun mit weit geöffnetem Schoss und ausgestreckten Armen auf dem gemachten Bett ohne BezĂŒge. Dem Leser sei das Bild der schmachtenden Lenden hier vorenthalten und nur paraphrasiert, da der Zustand Williams sich dramatisch verschlechtert hatte. Keine angenehmen Hormone mehr, kein Wunsch nach Feuchte und WĂ€rme, nach KĂŒssen und Stössen, nach Schweiss und Geruch, einfach nur ein leeres kaltes Bett, um sich darin zu verkriechen und die Hitze der Nacht von sich zu stossen und den langen ruhigen Schlaf zu finden.
FĂŒr Sabine wurde es unterdessen egal, ob er wach oder schlafend ist, Hauptsache neben ihr und streckt sich nach ihm aus, die Beine in die Höhe, die Arme fordernd: „Komm schon!“
Williams Kopf ist leer. Die Euphorie durch den Alkohol schlug in Schuld um. Eine Frau in seinem Zimmer, zwar nicht im gemeinsamen Bett, sondern auf der eigenen Couch, aber in der selben Wohnung von Maria.
Sabine.
Sie: Scheinbar willig zu einer leidenschaftlichen Nacht mit Sex, fordert nach seinem Körper.
Er: Bekommt zwar alles mit, ihr Bitten und ihre Wiederholungen. Aber Angst macht seine Glieder unbeweglich.
Bis: Stolz durchfuhr ihn, eine solche Frau tatsÀchlich abgeschleppt zu haben. Unmerklich nahm dieser ihm die Kraft und William sackte in den Knien zusammen, plumpste nach vorn zwischen ihre Beine und Sabine fing ihn auf. Sie brachte seinen Fall unter Kontrolle und so landete er neben ihr.
Die Horizontale beförderte William schnurrschtracks ins Traumland. Nun liegt es fern, die sexuelle TĂ€tigkeit Sabines darzustellen, die Abwesenheit des Mannes bedeutet ja, unaufmerksam an dieser Zeit der Nacht vorĂŒberzueilen, da der Autor mĂ€nnlich ist.. Sabine, so viel sei gesagt, erlag nicht dem Kummer oder der Frustration, sie fand den Weg zu ihrer Befriedigung und schlief an Williams Seite ein. Sie genoss die IntimitĂ€t des Schlafens und hoffte auf einen guten Morgen.

Der nĂ€chste Morgen war unglaublich laut. Nicht nur, dass Maria schrie wie am Spieß, nein, sie bekam sich gar nicht mehr ein.
Maria war am frĂŒhen Morgen von ihrer Freundin losgefahren und freute sich auf den im Bett schlummernden William.
Diese EnttĂ€uschung will sie nicht einfach hinnehmen, völlig geschockt steht sie in der TĂŒr zu Williams Zimmer. Der Anblick lĂ€hmt ihre Glieder, sie kann nicht wegschauen, nicht atmen, bis sie beinahe umgekippt.
Da zieht sie sich leise aus dem Schlafzimmer zurĂŒck und fĂŒllt einen Eimer mit kaltem Wasser. Sie trĂ€ufelt Essig hinein, gerade soviel, dass es penetrant stinkt. Mit diesem Eimer geht sie in Williams Zimmer und ohne irgendetwas anzukĂŒndigen, schĂŒttet sie ihn mit einem Schwung ĂŒber den beiden Schlafenden aus.
Sabine liegt nur halb unter der Bettdecke, ihre Brust leidlich unbedeckt;
William war vor einiger Zeit kurz wach geworden und sah sie so liegen, woraufhin er sich in ihre Achsel legte, sein Gesicht vor ihre Brust und seine Hand auf ihren Bauch. In dieser Position ĂŒberaus zufrieden, ergötzte er sich daran und
trĂ€umt von Sabine. Ihre BrĂŒste sind groß und ausfallend, ihre Haut ist weich und glatt, ein kleiner Film von Schweiß steht auf ihr und bei einem kleinen Luftzug bekommt sie GĂ€nsehaut und die feinen HĂ€rchen richten sich auf, sie kichert und umarmt ihn verschlingend, einer Schlange gleich schmiegt sie sich an ihn, um ihn und er spĂŒrt ihre Haut auf seiner gleiten, wie sie sich an ihm reibt und ihn zĂ€rtlich kĂŒsst. Beide schweben und er schaut ihre BrĂŒste an. Beide rotieren schwerelos und er befĂŒhlt ihren runden Po, packt ihre Schenkel und nĂ€hert sich schwebend ihrem Schoss, den Kopf voraus ahnt er die ersten dunklen krausen Haare, doch sie tauchen prompt in einen Wasserfall, den zu ignorieren ihm nicht gelingt,
ein Schrei von Sabine und
Ă€tzender Geruch.
Er schreckt auf und Sabine schreit tatsĂ€chlich. Sie sitzt im Bett aufrecht, zieht die Bettdecke vor ihre Brust, schaut sich um, entfernt die feuchte Bettdecke wieder von ihrem Körper, friert, bedeckt ihre Brust mit den HĂ€nden und sucht dann hektisch nach ihren Sachen. Dann verschwindet sie aus dem Zimmer. Die ganze Zeit steht Maria daneben, den Eimer noch in den HĂ€nden und schreit William wild an: „Du miese Drecksau, fickst eine Frau in unserer Wohnung, schĂ€mst Du Dich gar nicht, Du ekelhafter Kerl von einem Hund. Verschwinde aus dieser Wohnung und lass Dich hier nicht mehr blicken.“
William kann es nicht mehr an sich halten und wirft sich in die nasse Bettdecke, hĂ€lt sich den Bauch vor Lachen und muss beinahe weinen. Er röchelt nahezu nach Luft, strampelt mit den Beinen und zeigt schließlich mit dem Finger auf Maria, die nicht versteht, warum nun sie zum Opfer des Gespötts geworden ist.
„Drehst Du jetzt ganz am Rad? Was fĂ€llt Dir eigentlich ein mich einfach auszulachen.“ Schrie sie und warf mit dem Eimer nach ihm. Es ist ein Metalleimer und sie trifft ihn hart in der Bauchseite. William lachte abrupt nicht mehr. Er krĂŒmmt sich vor Schmerzen und erhĂ€lt von Maria höhnisches GelĂ€chter.
Sabine, die sich in der Zeit angezogen hatte, trat mit dem Wurf des Eimers ins Zimmer ein und konnte es nicht glauben, was hier fĂŒr ZustĂ€nde herrschten. Sofort packte sie Maria am Oberarm wie ein kleines Kind und wollte sie zur Rechenschaft zwingen, schob sie rĂŒckwĂ€rts: „Sind sie noch bei Verstand?“, wollte Sabine wissen, „Sie haben ihn verletzt!“
Sabine stĂ¶ĂŸt Maria von sich, da sie nicht aufhört zu gackern, diese taumelt gegen die Schrankwand und prallte entsetzt dort an. Voller Sorge, aber immer mit einem Auge auf Maria nĂ€hert Sabine sich William, der im Bett liegt und sich vor Schmerzen krĂŒmmt. Die Stelle verfĂ€rbt sich langsam von rot zu grĂŒn und deutet einen Rippenbruch an, der alsbald in Behandlung muss. Aber in diesem Moment holt auch schon Maria mit beiden Armen aus, geballt zu einer Faust ĂŒber ihrem Kopf, um Sabine zu ĂŒberrumpeln. Diese ist aber wachsam genug und weicht ihr rechtzeitig aus, wodurch Maria auf William landet und ihn wieder zum Schreien bringt. Maria zappelt auf ihm, stĂ¶ĂŸt ihn, schlĂ€gt ihn in sein Gesicht, drĂŒckt mit der flachen Hand auf seinen Mund, um ihn zum Schweigen zu bringen. Es gelingt ihr nicht: „Halt endlich Deinen Mund Du erbĂ€rmlicher Wurm, heulst hier wie ein Schlosshund. Kastrieren sollte ich Dich!“, da packt sie ihn an den Eiern und zieht daran, William heult jetzt tatsĂ€chlich wie ein Hund. Sabine ist völlig erstarrt und hat erschrocken die HĂ€nde vor den Mund genommen.
„Nur dass sie es wissen, ich werde jetzt gehen und lasse euch allein.“, sagt sie, als kurz ein Moment kein Schrei im Zimmer schwingt.
„Nein!“, schreit William, „nur Du kannst alles aufklĂ€ren, sie bringt mich um, wenn Du weg bist.“
„Dann rufe ich die Polizei, die wird Dir schnell helfen, dass wird eh das beste fĂŒr euch sein.“
Maria steht indessen auf und hebt wieder bedrohlich ihre Arme empor, die HĂ€nde zu Pranken verkrampft, ihre Fingern wie Krallen gekrĂŒmmt, geht sie auf Sabines Hals los.
„Hören sie“, gibt Sabine abwehrend zu Maria, „Ihr Mann hat mich aufgefordert mit ihm in ihrem Bett zu liegen und es so aussehen zu lassen, als hĂ€tten wir Sex gehabt. Er wollte sie testen, er wollte sehen wie sie reagieren. Es ist ĂŒberhaupt nichts passiert. Dass es so ausarten wĂŒrde, damit habe ich nicht gerechnet. Glauben sie mir, nein, bleiben sie weg, ich versichere ihnen, dass es alles nur eine TĂ€uschung ist, bleiben sie weg, kommen sie doch zur Vernunft, nein.“, sie verstummt.

Die Rolle der Lust wechselt die Skizzen ihrer Leben. Kein Wort zwischen den einst Liebenden.
Zur Freiheit fehlte doch nur der Blickkontakt, doch die Untreue verbat diese NÀhe, gebot Sturm und Abkapselung, einfach alles voneinander zu verschlingen, nichts vom anderen zu verstehen, sondern zu zerstören.
FĂŒr einen Bruchteil einer Sekunde den Zweifel zulassen und ihn hinnehmen als gegeben, macht den Blick auf die Welt plausibel. Wenn alles wahr wĂ€re, was ich höre oder sehe, dann stimmten die Gesetze der Physik nicht, die Regeln der Natur, die Ordnung meiner Vernunft. Es ist kein Risiko in meinem Zögern, es kann nichts schief gehen, wenn ich abwarte.
Ich bin Ajax gewesen und schlug die Wohnung kurz und klein. Ich verscharrte die Leichen im Keller und verschwand in eine andere Welt, bis mich mein Gewissen trieb alles nieder zu schreiben, um es los zu werden, mich nicht mehr zu belasten und los lassen zu können.
Ganz oder gar nicht, womit die Illusion in Illusion umschlÀgt.

Triebfeder des Schreckens


Ich betrete das Haus mit Helena...

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