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Leselupe.de > Ungereimtes
Tunnelblick
Eingestellt am 17. 08. 2001 18:53


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BloodyBjörn
Hobbydichter
Registriert: Oct 2000

Werke: 8
Kommentare: 1
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One Night Stand

Ich genieße sie
-manchmal-
die Ruhe vor dem Sturm.
Oder nach dem Sturm?
Wer weiß das schon so genau?
Die Frau
am Fenster gegenüber?
Oh, nein, ihre Blicke sind zu laut,
meine Haut
so kalt,
meine Sehnsucht so alt.
Aber bald
-vielleicht-
werde ich mich traun
dann sprenge ich den Zaun
zwischen mir und ihr
zwischen mir und mir.
Dann wird es passiern
dann werd ich’s riskiern
nicht mehr kapituliern
bevor es losgeht
in mir die Angst bebt
mein Herz davonschwebt
mein Kopf mir im Weg steht.
Mein Kopf, mein Kopf, ich hasse ihn,
wer hat ihn erfunden, wohin mit ihm?
Es tobt ein Krieg, eine blutige Schlacht
zwischen alles im Griff und Ohnmacht.
Die Nacht
sie ist hart, ich hab Angst vor ihr
sie steht hinter mir
mit einem Dolch durchpflügt sie mein Herz
oh Mann, dieser Schmerz.
Ich halt’s nicht aus.
Krankenhaus?
Freudenhaus?
Irrenhaus?
Katastrophe!
Atemnot!
Bin ich schon tot?
Chaos!
Scherben!
Ich werde es verderben!
Ich hab schon verlorn
das Kind totgeborn.
Es lächelt mich an.
Jetzt bin ich dran.
Meine Hand am Klingelknopf
fasst die Gelegenheit beim Schopf.
Ich betätige ihn.
Unglaublich!
Unwirklich!
Unwiderstehlich
steht sie vor mir.
‚Was willst du hier?‘
fragt sie mich.
‚Kaffee. Und später dich.‘
sage ich.
Sie grinst.
Na also, geht doch
in meinem Kopf ein Loch.
Er glaubt es mir nicht.
Verzieht das Gesicht.
Mein Mund spricht.
Aber wo ist der Inhalt?
Wo die Aussage?
Das ist die Frage.
Doch ihr ist es egal,
der Kaffee im Regal.
Mein Bier zu Hause schal.
Doch ich denke mal
der Weg nach Hause
hat noch Pause
Nun schlaf ich mit ihr
bin ein Tier
voller Gier.
Scheiß aufs Bier!
Bin lieber hier!
Ihr ergeht’s ähnlich
geht es wohl ewig?
Nein, sie muss morgen raus,
ich muss nach Haus.
Ich mach die Glotze aus.
Ich bin allein, war es je anders?
Die Phantasie, wenn sie mal wandert.

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