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Leselupe.de > Erzählungen
Und es ward dunkel im Lande
Eingestellt am 23. 12. 2001 22:45


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kolchose
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 6
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Menschen – nicht da. Äther zum Atmen – verdünnt und dem Sauerstoff beraubt. Licht – vom Schatten verdrängt.
Es war ihr Wille. Und ihr Wille soll geschehen. Der Drang nach Macht hat es initiiert, die Dummheit hat es begleitet und der Stolz hat es vollendet.
Wie kann es sein, ein anderer Gott? Nein, der kann Euch nicht erlösen! So höret unsere Botschaft und nehmet teil an unserem Leben. Glaubet an ihn und er wird Euch Frieden bringen. Entsagt ihm und wir werden Euch bekehren. So nehmet unsere Wahrheit und lasst uns ihn huldigen in der Ewigkeit.
So glaubt uns doch, die Gewissheit ist uns sicher. Lange peinigende Untersuchungen unserer höchsten Gerichte haben uns bestärkt in dem Wissen um unsere Rechtmäßigkeit. Gestärkt gehen wir mit dem König Hand in Hand und lassen Frieden hernieder auf diese trostlose Welt. So äußert ihr Zweifel und stellt in Frage, übt Euch in Großrednerei und verführt unsere Kinder. Versteht uns doch, wir können das nicht dulden. Ihr, die der Häresie überführten, zwingt uns zu dem schmutzigen Werk, nehmt uns die Wahl. Wir müssen sie schützen, unsere Schafe vor den Mächten der Finsternis.

Und der Himmel leuchtete scharlachrot. Ewige Feuerhaufen durchzogen das Land und hinterließen nichts als Asche, Asche der Gepeinigten. Asche derer, die mit Dämonen fleischliche Unflätereien betreiben. Gewiesen haben wir Euch den Pfad der Tugend. Geholfen haben wir Euch mit unseren Werkzeugen die Wahrheit zu sprechen. Es war kein Schmerz den ihr dabei spürtet – es war die Qual eures falschen Glaubens. Doch ihr habt unsere Hilfe nicht angenommen und so spüret nun die Folgen.

So seid uns zu Dank verpflichtet denn wir schänden nur Eure Körper und lassen Eure Seele unter Gebeten frei entfliehen.

__________________
So ist der Mensch nur auf der Suche nach der Stärke, Lüge blinden Wahn und der Oberflächlichkeit.

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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*amen*

und so sei der Heilige Orden der was auch immer zu tiefer Huldigung auserkoren.

Tut mir leid, ich kann mit dem Text nichts bis gar nichts anfangen. Es scheint eine Art Predigt zu sein, aber fĂĽr was und fĂĽr wen?
Der Text erzählt mir nichts neues.

GruĂź
Reneè

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kolchose
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Hallo Reneè

Danke!

Ich hatte schon gar nicht mehr mit einem Kommentar gerechnet. Schreiben musste ich die paar Zeilen nachdem ich mich mal wieder ein bisschen intensiver mit der Inquisition auseinandergesetzt habe. Er stellt aus meiner Sicht eigentlich nur eine Mahnung an all diejenigen dar, die sich in letzter Zeit nur scheinbar betroffen über den Islam alterieren und dabei vergessen dass eine der größten antisemitischen Gruppen heute eine weltweit geachtete Institution darstellen – obwohl dieser Genozid erst 1965 offiziell beendet wurde.

Aber hast schon recht - ist in dieser Form vielleicht nicht unbedingt öffentlichkeitswirksam.

Nochmals vielen Dank und GrĂĽĂźe,
Holger

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So ist der Mensch nur auf der Suche nach der Stärke, Lüge blinden Wahn und der Oberflächlichkeit.

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hallo Holger,

was hälst du davon einen Rahmentext um die "Prdigt" zu schreiben. Eine kleine, kurze Erzählung die dem Text eine Basis zur Geltung gibt.

So fĂĽr sich allein, sagt der Text nur dir etwas, weil es deine Gedanken sind. Wenn du aber der Ă–ffentlichkeit einen Anstoss geben willst, dann teile deine Gedanken mit ihr.

Wie ich schon sagte, der Text sagt mir nichts neues, ich selbst beschäftige mich intensiv mit dem Hexen- und Kräuterkult. Und dein Text wäre ein spannender Fingerzeig in einem Hexenkomplott oder so ...

liebe GrĂĽĂźe
Reneè

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kolchose
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 6
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Hallo Reneè,

das ist keine schlechte Idee, da einen passenden Rahmen drumherum zu legen und sie damit zu einer kleinen Geschichte auszubauen. Ich werd' mir mal was einfallen lassen und mich wieder melden.

Viele GrĂĽĂźe,
Holger
__________________
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