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Leselupe.de > Ungereimtes
Unendlichkeit
Eingestellt am 26. 12. 2000 14:14


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tstauder
Hobbydichter
Registriert: Nov 2000

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Unendlichkeit

Nie begonnenes
kann nicht enden.
Das Auge sucht den Anfang,
sieht den Urknall.
Uns Abbildern bleibt
das Ohr verschlossen.
Die Antwort liegt bei ihm,
dem Urknaller,
der vor dem Beginn war.

__________________
Thomas

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Sensiro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

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Wenn etwas nicht begonnen wurde, wie kann dann etwas vor dem (nicht existierenden) Beginn sein?

Tja, eine Antwort auf die Frage, woher wir kommen und was alles passieren wird, ist der Glaube.
Aber ist das nicht einfach nur der Versuch, das Unbegreifbare begreifbar zu machen?
Selbst wenn ich mir einen Gott vorstelle und an ihn glaube, so bleibt immer die Frage, wer ihn erschaffen hat. Und wenn ich sage, daß er schon immer da war, so ist das doch genauso unvorstellbar, oder?

Manche Leute stellen sich solche Fragen nicht, sondern nehmen es als gegebene Realität hin. Jeder trifft seine Wahl selbst.

Ave!
Sensiro
__________________
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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tstauder
Hobbydichter
Registriert: Nov 2000

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Hallo Sensiro

Es stimmt, der Anfang und das Ende meines Gedichtes liegen im Wiederspruch. Aber auf Tatsachen die nicht mit unserem Verstand begreifbar sind, gibt es nur widersprüchliche Antworten. Es gibt niemand, der sagen kann, was z. B. vor dem Urknall war. Unser Verstand ist begrenzt und sucht, braucht einen Beginn. Das Unendliche ist ein bloßes Worte, deren Sinn uns verschlossen bleibt.

Den Religionen gemeinsam ist (unter anderem), daß die Welt einen göttlichen Ursprung hat.
Die Antworten aus dem Glauben sind entstanden, weil der Mensch in sich hineingehört hat und er vielleicht das Unendliche dabei gefühlt hat. Es sind schöne tiefe Geschichten. Jede trägt einen Kern Wahrheit.

Es stimmt, viele Menschen nehmen alles als gegebene Realität hin. Ist es nicht auch die Aufgabe der Menschen, die ihre Gedanken (z. B. durch Gedichte) mitteilen, seine Umwelt auf die Tiefen hinter Oberflächlichkeiten hinzuweisen.

Die Berge meiner Heimat faszinieren mich. Ich finde in den Bergen einen Hauch von Ewigkeit und ihre Geschichten berühren mich. Zu jedem Gipfel meiner Heimat gehört auch ein Gipfelkreuz (Es gibt verschiedene Geschichten wie es dort hingekommen ist. Werde über eine Geschichte ein Gedicht schreiben). Es gehört so lange hierher bis andere Völker andere Zeichen setzen.

Pfiati
Thomas

__________________
Thomas

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