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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
Unverhofft
Eingestellt am 21. 04. 2002 23:02


Autor
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antebear
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 32
Kommentare: 45
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In meinem Schmerz versunken versuche ich mich auf die anstehende Arbeit zu konzentrieren, aber es geht nicht.
Stets sind meine Gedanken -wie soll es auch anders sein- bei ihm.
Ich lasse nun schon zum 5. mal den song "never felt this way" spielen.
Jedesmal zieht er mich runter.
Jedesmal hab ich das Gef├╝hl, als wenn ich weinen m├╝sse..
Ich lege meinen Hefter ├╝ber Marktwirtschaft beiseite.
ich beschlie├če eine zu Rauchen, gehe zum Fenster.
Ich schaue in die tiefe Dunkelheit.
"Hallo, hast du mal 10 Minuten Zeit f├╝r mich?"
Ert├Ânte es pl├Âtzlich... Frank!
Ich lasse ihn in mein Zimmer. Er setzt sich auf mein Bett. Dicht nebeneinander schaut er sich mein Fotoalbum an.
Ich sp├╝re seine W├Ąrme... lass diesen Augenblick nie enden!
Wir reden ├╝ber dies und jenes. Es war eigentlich alles belanglos, jedoch sehnten wir uns beide nacheinander und wir f├╝hlten uns wohl, im gegenseitigen Dasein.
Er ├╝berrascht mich...
Er sieht sch├╝chtern zu mir r├╝ber..
Ich rede schon wieder zu schnell... die Aufregung, lege es jedoch nicht ab.. soll er merken, dass ich nerv├Âs bin.
Sein L├Ącheln.. sein L├Ącheln.. Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, ihn allein bei mir zu haben, mit ihm zu reden und mich geborgen zu f├╝hlen. Er ist so wunderbar. Bei keinem anderen f├╝hle ich so, wie bei ihm.
Eine Stunde sa├čen wir in meinem Zimmer.
Ich fahre ihn nach Hause... er sagt mir, er wolle mir eine mail schicken. Gespannt darauf, stoppe ich den Wagen.
Da sind wir, sage ich.
4 Sekunden sitzen wir also nebeneinander ohne ein Wort.
Er sieht mir in die Augen und streckt mir die Hand entgegen.
K├╝ss mich, oh bitte k├╝ss mich erklang eine Stimme in mir.
Ich selber hatte Angst die Initiative zu ergreifen.
Er hatte sichtlich auch Angst.
Wir belie├čen es also bei einem H├Ąndedruck.
L├Ąchelten uns noch einmal an.
Ein danke kam aus seinem Munde und wir sehen uns morgen in der Schule.
Wie sehr freue ich mich auf morgen!
Wie sehr freue ich mich auf seine mail!
Was er wohl schreibt?
Nun nicht mehr deprimiert, oder traurig.
Nun wieder hoffnungsvoll und sehns├╝chtig.
__________________
Gedichte spiegeln das Traurige und Sch├Âne des Lebens wieder. Nur in ihnen steckt die Wahrheit..

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