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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
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Eingestellt am 08. 06. 2010 18:31


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Leseeule
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2010

Werke: 1
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Die Stille um sie herum war allumfassend.
Sanft wehte eine leichte Brise durch ihre dunklen Locken, ein spielerisches T├Ąnzeln, das in die Ruhe hinein zu vibrieren schien und die Sonne, ein r├Âtliches Schimmern am Horizont, versank als stummer Zeuge in den Tiefen der aufkeimenden Nacht.
Sie schaute hinauf zu der gro├čen Uhr, dessen Zeiger sich lautlos weiterbewegte, ein unaufhaltsames Ticken, dass die Zeit voranbrachte und die Vergangenheit mit jeder Sekunde weiter zur├╝ck dr├Ąngte.
19:40 Uhr.
Da war ein Seufzen, das nur allzu gern ├╝ber ihre leicht ge├Âffneten Lippen getreten w├Ąre, und doch blieb es still. Nur der Wind s├Ąuselte leise in ihr Ohr, eine Stimme aus l├Ąngst vergangenen Tagen, die sie zu umgarnen suchte und gleichsam wusste, dass jedes Wort ungeh├Ârt verhallen w├╝rde.
Die Vergangenheit war ihr mittlerweile so fern, dass selbst ein Gedanke daran unendlich viel M├╝he kostete, doch sie war heute hier hergekommen, um genau das zu tun: Zu denken, sich zur├╝ck zu erinnern und zu verarbeiten, was sie hatte aufgeben m├╝ssen.
Wie ihrem Schicksal ergeben, schloss sie die Augen und horchte in sich hinein, horchte auf Wortfetzen und sah Bildsequenzen, ehe sich langsam, St├╝ck f├╝r St├╝ck, die alten Fragmente wieder zusammen setzten.

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende~~~~~~~~~~~~~~~~

Es war ein hei├čer Juli gewesen, ungew├Âhnlich hei├č f├╝r den Norden. Trotz des Meeres, das ihre kleine Stadt s├Ąumte, hatte die Luft ihre Frische verloren, war der Wind zum Stillstand gekommen und all die Menschen um sie herum ins Schwitzen.
Nun brach der August an und er versprach, noch hei├čer zu werden, noch stickiger und in letzter Konsequenz, noch unangenehmer.
Mit einem leisen Seufzer drehte sie die Klimaanlage in ihrem Auto h├Âher, wobei sie doch wusste, dass diese kleine Spielerei l├Ąngst den Dienst aufgegeben hatte und mit ihrer rechten Hand fasste sie sanft nach der gro├čen W├Âlbung, die sich unter ihrem T- Shirt abzeichnete.
Nur noch wenige Wochen, dann w├╝rde das Leben, wie sie es kannte, vorbei sein und doch versp├╝rte sie nicht den Hauch von Angst, viel mehr aber tiefe, aufsch├Ąumende Freude, die ihr Tag f├╝r Tag ein L├Ącheln auf die Lippen zauberte, w├Ąhrend all die Leute , denen sie begegnete, nur griesgr├Ąmig drein schauten.
Man konnte es ihnen niemals recht machen. War es zu kalt, dann schlichen sie mit ihren unzufriedenen Mienen durch die Stra├čen. Schien dann die Sonne, so war es auch nicht in Ordnung.
Sie kicherte leise ob dieser so typisch menschlichen Paradoxie, erstickte diesen Laut jedoch sofort wieder, als eine eiskalte Welle ├ťbelkeit ├╝ber sie herein brach.
Mit fahrigen H├Ąnden lenkte sie das kleine, quietsch-gelbe Auto an den Stra├čenrand und verharrte, w├Ąhrend ihr K├Ârper ungn├Ądig zu zittern begann.
Es dauerte einige Minuten, ehe der Anfall vor├╝ber war und auch, wenn f├╝r sie die Zeit f├╝r einen Moment stehen geblieben war, so hatte sich die Welt um sie herum unaufhaltsam weitergedreht, denn das Hupen hinter ihr hatte bereits be├Ąngstigende Ausma├če angenommen.
ÔÇ×Ist ja gut, meine G├╝teÔÇť
Ihr Murmeln ging in dem konstanten Rauschen des Motors unter, als sie sich wieder in den Verkehr einf├Ądelte und gen Heimat aufmachte.

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende Ende~~~~~~~~~~~~~~~~

Noch am selben Abend hatte man sie ins Krankenhaus gebracht, doch f├╝r die kleine Sophie war jede Hilfe zu sp├Ąt gekommen. Nach sieben Monaten Schwangerschaft, hatte der ungeborene S├Ąugling das Wettrennen gegen die Zeit verloren.
Der Gedanke daran, an die Leere, die dieser Verlust hinterlassen hatte, lie├č sie nun einige Schritte r├╝ckw├Ąrts taumeln, w├Ąhrend kristallklare Tr├Ąnen ihre Sicht verschleierten und sich stumm ihren Weg ├╝ber ihre blassen Wangen bahnten.
Sie vermochte kaum, sich an die folgenden Monate zu erinnern. Es f├╝hlte sich an, als w├╝rde sie einem St├Ârsender lauschen, als w├Ąre der richtige Kanal, jener Kanal n├Ąmlich, der ihre Vergangenheit empfing, vor├╝bergehend nicht erreichbar.
Erst mit ihrer Abreise kehrten ihre verlorengegangenen Erinnerungen wieder. So unscharf die Sequenzen eben noch gewesen sein mochten, so waren sie nun umso deutlicher.

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit dem Koffer in der einen Hand und dem Transportk├Ârbchen ihres Katers in der anderen, stand sie vor ihm.
Das Schweigen zwischen ihnen lastete schwer, beinahe wie eine greifbare Existenz, die sie zu erdr├╝cken versuchte.
Er war es, der die Stille letztliche durchbrach, seine Stimme k├╝hl, die einstige W├Ąrme darin lang verloren.
ÔÇ×Deine Entscheidung steht also fest, ja?ÔÇť
Sie neigte den Kopf und schaute ihn an, w├Ąhrend sie in ihren Gedanken eine Antwort zu formulieren versuchte.
Ihre Fehlgeburt lag nun ein ganzes Jahr zur├╝ck, ein Jahr, in dem sie hatte lernen m├╝ssen, damit zu leben, dass sie einen Teil von sich unwiderruflich hatte loslassen m├╝ssen. W├Ąhrend jener Zeit, in der sie sich mehr und mehr in ihr Innerstes zur├╝ckgezogen hatte, hatten sich ihre Wege gegabelt.
Nun schien es, als w├╝rde sie ihn nur noch aus weiter Ferne sehen, auf einem Weg, der von ihr wegf├╝hrte, w├Ąhrend sie einen Weg beschritt, der sie nirgendwo hin brachte.
An diesem Punkt hatte sie begriffen, dass sie das ├Ąndert musste.
Die Entscheidung, ihn zu verlassen, nicht wirklich zu verlassen , sondern sich einen neuen Job in einer anderen Stadt zu suchen, hatte bei ihm nicht gerade Jubelst├╝rme ausgel├Âst, im Gegenteil, sie hatten sich f├╝rchterlich verkracht. Ein Streit, der damit geendet hatte, dass er ihr vorwarf, einfach feige davon zu laufen und sie letztlich unter Tr├Ąnen allein auf der Couch sa├č, das Ultraschallbild ihres toten Kindes in ihren zitternden H├Ąnden, w├Ąhrend ihr Ehemann wer wei├č wo seine Wut auslebte.
Danach hatten sie das Thema totgeschwiegen und nun stand sie hier, unschl├╝ssig, ob sie nur die Stadt oder auch diese Beziehung hinter sich lassen w├╝rde.
ÔÇ×Du kommst mich doch besuchen, oder?ÔÇť
Ihre Stimme klang fremd, so zerbrechlich und doch konnte sie sich nicht durchringen, ihren Worten mehr St├Ąrke zu verleihen. Sie f├╝hlte sich klein und verletzlich, wie ein Engel, dem man die Fl├╝gel gestutzt hatte.
Es schien ihm genug Antwort auf seine Frage, denn mit einem Mal wich all die Starrheit aus seinem K├Ârper. Mit gebeugtem Haupt und einem offenen Blick ergriff er ihre k├╝hle Hand. Er wirkte gebrochen, jetzt, wo er die Wut nicht l├Ąnger aufrecht zu erhalten vermochte.
ÔÇ×Ich werde jedes Wochenende kommen. Jeden Freitag, um 20 Uhr. Versprochen.ÔÇť
Sie fragte ihn nicht, ob er irgendwann bereit sein w├╝rde, sein Leben hinter sich zu lassen und ihr zu folgen, so wie er sie nicht fragte, ob sie jemals bereit sein w├╝rde, zur├╝ckzukehren.
Sie wusste, dass er nicht verstand, warum sie tat, was sie tat, warum sie ihn zur├╝ck lie├č, wo sie doch ihr gemeinsames Kind verloren hatten.
Sie konnte selbst nicht einmal sagen, was sie dazu trieb, doch instinktiv wusste sie, sie musste diesem Pfad folgen, der sich ihr bot. Noch lag ihre Zukunft in tiefen Schatten und doch wollte sie den Weg der Dunkelheit w├Ąhlen, weg von dem ihr Altbekannten, hinein in das Neue, Unbekannte.
ÔÇ×DankeÔÇť
Das Wort mehr ein Hauch, verschluckt von der dr├Âhnenden Stimme ├╝ber ihnen, die verk├╝ndete, dass ihr Zug in K├╝rze eintreffen w├╝rde.
~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende Ende~~~~~~~~~~~~~~~~

Er war jeden Freitag gekommen, immer p├╝nktlich. Jeden Freitag hatte sie am Gleis gestanden und ihn in die Arme geschlossen.
Und jedes Mal hatte sie gesp├╝rt, wie sie einander fremder und fremder wurden, doch gesagt hatten sie beide nichts.
Sie wusste mit jeder Faser ihres Herzens, dass er der Mann war, den sie liebte, von Herzen und ├╝ber alles liebte, doch sie waren beide nicht mehr als schwache Abbilder der Menschen, die sie einst gewesen waren.
Beide verwundet, hatten sie es nicht geschafft, den Kampf Hand in Hand durchzustehen. Er war von ihrer Seite gewichen, lang bevor sie die Seine verlassen hatte.
Nach und nach hatte sie sich in ihr neues Leben eingegliedert, hatte Anschluss gesucht und dabei Menschen gefunden, denen sie hatte vertrauen k├Ânnen.
Und doch war jeden Freitag die Vergangenheit in ihr Leben zur├╝ckgekehrt, eine Vergangenheit, die es ihr nicht erlaubte, ihre Wunden heilen zu lassen. Loslassen konnte sie jedoch erst recht nicht.
Sicherlich, sie hatte gewusst, dass der Schritt, ihn zur├╝ckzulassen, unweigerlich Konsequenzen haben musste, doch in ihrer von Trauer getr├Ąnkten Naivit├Ąt hatte sie einfach gehofft, es w├╝rde alles gut werden.
Aber so spielt das Leben nun mal nicht.


~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit donnernden Motoren bewegte sich die alte Regionalbahn vorw├Ąrts, langsam und bed├Ąchtig, ehe sie kurz vor der Kurve Geschwindigkeit aufnahm und letztlich aus ihrem Blickwinkel entschwand.
Er war nicht gekommen.
Unsicher schaute sie hinauf auf die Uhr, die ihr unmissverst├Ąndlich klar machte, dass es bereits eine Minute nach zwanzig Uhr war.
Sie verharrte, regungslos, unentschlossen, w├Ąhrend ihre Augen den leeren Bahnsteig absuchten. Sie vermochte nicht zu begreifen, dass er tats├Ąchlich nicht gekommen war. Ihre Gedanken rasten hinfort, suchten fieberhaft und fanden doch keine ad├Ąquate L├Âsung.
Und so wartete sie. Wartete, bis der 21 Uhr Zug vorbei fuhr, wartete, als der 22 Uhr Zug quietschend zum Stillstand kam und verlie├č den Bahnhof erst, als um 1 Uhr der letzte Zug vor ihr in die Nacht rauschte.
Zu Hause ging sie ohne sich auszuziehen ins Bett und schlief. Es kam ihr vor, als w├Ąren Tage vergangen, ehe sie sich aufraffen konnte, das Bett zu verlassen. Ihre Glieder waren steif vom Liegen, der R├╝cken verspannt und obwohl sie die Trauer hinfort hatte schlafen wollen, sp├╝rte sie, wie die ersten Tr├Ąnen hinter ihren Augenliedern prickelten.
Mit fahrigen Schritten tapste sie ├╝ber den langen Flur, vorbei an dem leeren Katzenk├Ârbchen ihres Katers, der sie vor einigen Monaten verlassen hatten und hin zu dem Haufen Post, der durcheinander gew├╝rfelt auf der Fu├čmatte lag.
Sie hatte weder Lust noch die Muse, sich durch jeden Brief zu w├╝hlen und doch wusste sie, dass gerade das sie ablenken w├╝rde. Also sammelte sie die Post auf und hielt erst inne, als ihr ein wei├čer Umschlag ins Augen fiel. An meinen Engel, stand da geschrieben.
Stumm ├Âffnete sie den Brief und begann die wenigen Zeilen zu lesen, die sich vor ihr zu S├Ątzen formten.

ÔÇ×Dass ich nicht gekommen bin, tut mir leid, aber Pia, ich schaffe das nicht mehr.
Komm zu mir zur├╝ck, ganz zur├╝ck, mehr will ich nicht.
Ich habe dir Tickets mitgeschickt und werde am Freitag auf dich warten. Den ganzen Abend, wenn es denn sein muss. Wenn du kommst, dann komm ganz, f├╝r immer.
Wenn du nicht kommst, dann ist das Antwort genug f├╝r mich.

In Liebe,
LarsÔÇť

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende Ende~~~~~~~~~~~~~~~~

19:58 Uhr.
Sie atmete einmal tief durch und wischte sich die Tr├Ąnen von den Wangen.
Sie war nicht gefahren.
Stunden, nein Tage hatte sie hin und her gedacht, abgewogen, ob sie es ├╝berhaupt schaffte, sich von ihm zu trennen.
Und war am Freitag nicht in den Zug gestiegen. Stattdessen hatte sie mit ihrem Koffer vor der ge├Âffneten T├╝r des Zuges gestanden und begriffen, dass diese Reise vorbei war.
Der Zug fuhr ab und das ohne sie.
Nach diesem Tag hatte sie nur noch ein einziges Mal von Lars geh├Ârt, n├Ąmlich an jenem Tag, als er ihr die Scheidungspapiere schickte.
Sie seufzte und strich sich eine Haarstr├Ąhne aus dem Gesicht. ├ťber ihr schob sich der Zeiger der Uhr auf die Zw├Âlf und w├Ąhrend der kleine schweigend nachr├╝ckte, riss die schnarrende Stimme aus dem Lautsprecher sie aus ihren Gedanken.
Kaum war das letzte Wort verklungen, h├Ârte sie von fern den nahenden Zug.
Ein letztes Mal erlaubte sie sich, abzudriften und eine Erinnerung hervorzukramen, die die letzten Tr├Ąnen vollends trocknen lie├č.

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende~~~~~~~~~~~~~~~~

Es kam ihr vor wie ein D├ęj├á- vu. Die Luft um sie herum war stickig, beinahe schw├╝l und unbewusst streichelten ihre H├Ąnde ├╝ber ihren runden Bauch.
ÔÇ×Geht es dir gut, Schatz?ÔÇť
Seine Stimme riss sie aus ihren Gedanken und mit einem sanften Nicken l├Ąchelte sie ihm zu.
Drei Jahre war es nun schon her, seit sie Lars und ihre Vergangenheit in die den hintersten Winkel ihrer Gedanken verbannt hatte, zwei Jahre, seit sie Tim getroffen und ihn St├╝ck f├╝r St├╝ck in ihr Leben gelassen hatte. Er war geduldig gewesen, verst├Ąndnisvoll und so hatte sie den Schritt erneut gewagt. Vor sechs Monaten hatten sie geheiratet, da war sie bereits im zweiten Monat schwanger gewesen.
Sie sp├╝rte auch jetzt noch die Angst, Angst, auch dieses ungeborene Kind zu verlieren und doch wollte sie hoffen.
Ein Monat noch, etwas ├╝ber vier Wochen und sie war bereit daf├╝r.
Gemeinsam mit Tim w├╝rde sie es schaffen.

~~~~~~~~~~~~~~~~R├╝ckblende Ende~~~~~~~~~~~~~~~~

Sie wurde j├Ąh aus ihren Gedanken gerissen, als kr├Ąftige Arme sie umfassten und fest an sich dr├╝ckten. Neben sich sp├╝rte sie, wie ihr kleiner Sohn ungeduldig an ihrem Kleid zupfte und sie l├Âste sich aus der haltgebenden Umarmung und zog stattdessen den kleinen K├Ârper an sich.
ÔÇ×Ich hab dich vermisst, Mami. Aber wei├čt du was? Oma Hilde hat jetzt eine neue lustige Brille, die hat so zwei Gl├Ąser. Da kann ich ├╝berhaupt nichts durch sehen. Wozu braucht man eine Brille, mit der man nichts sehen kann, Mami?ÔÇť
Mit atemberaubender Geschwindigkeit prasselnden die W├Ârter aus dem Kindermund und ├╝ber sich h├Ârte sie ihren Mann lachen.
ÔÇ×Sportsfreund, lass die Mama doch erst mal aufstehen, bevor du sie l├Âcherst!ÔÇť
Mit diesen Worten wuschelte er durch die Haare des f├╝nfj├Ąhrigen Ben und zog Kind und Frau sanft mit sich mit, weg von dem Bahnsteig und in Richtung ihres Autos.

Sie f├╝hlte seine warme Hand in der Ihren, h├Ârte ihn leise murmeln: ÔÇ×Und wehe, du l├Ąsst uns noch mal allein zu meiner Mutter fahren. Du wei├čt doch, wie sehr du mir immer fehlst!ÔÇť und sah ihren Sohn aufgeregt vor sich auf und ab h├╝pfen und in dem Moment lie├č sie die Vergangenheit ein f├╝r alle Mal los.
Ja, sie hatte viel aufgeben m├╝ssen und hatte doch umso mehr daf├╝r gewonnen.
Ihr Weg aus Schatten und Ungewissheit war die leuchtende Sonne an ihrem blauen Himmel geworden.

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