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Leselupe.de > Ungereimtes
Verließ
Eingestellt am 16. 08. 2001 11:03


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Blueghost
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Verließ

Nur Scherben in den Händen
seh ich hoch an den Wänden
die ich mir selbst gemauert
bis jetzt hat es gedauert

Erst jetzt kann ich es sehen
es ist umsonst geschehen
die Mauern sollten schützen
letztendlich mir nur nützen

So ich sie mir betrachte
die Höhe man beachte
kann ich kein Licht mehr sehen
spüre kein Lüftchen wehen

Ich sitz hier ganz alleine
doch jede Träne die ich weine
gibt mich dem Leben wieder
reißt meine Mauern nieder

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Engeljaeger
Hobbydichter
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Depressionen?

Hey...genau diese Atmosphäre kenne ich nur allzu gut!
Sich isolieren, um den Schmerzen aus dem Weg zu gehen; doch damit ebenfalls keine Freude mehr an sich heranlassen...eine Freundin von mir hat mal ein ähnliches Gedicht (mit den selben Bildern) für mich geschrieben.
Doch ich habe mich zum Glück schon "ausgeweint", und damit die Mauern umgerissen

Liebe Grüße,
Marcel

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Blueghost
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Ein wenig vielleicht...

Hallo Engeljaeger!

Danke für Deinen Beitrag! Naja das mit den Depressionen ist so eine Sache... mal geht's besser mal schlechter. Aber ein's steht für mich fest: Die besseren Sachen schreibe ich im emotionalen Ausnahmezustand

Das Problem ist bloß, daß man weinen verlernen kann...

Liebe Grüße!

Blue

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Danni
Schriftsteller-Lehrling
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Hallo Blue...

Ja, kommt gut rüber was du mit deinem Gedicht sagen möchtest. Aber eine Frage: Warum hast du denn Scherben in den Händen? Bis auf den ersten Satz ist es sehr stimmig, aber die Scherben passen meiner Meinung nach nicht so in das Bild. Oder hast du mit Scherben gemauert? :-)

Nicht böse sein, aber das frage ich mich wirklich. Bitte um Erklärung wenn möglich....

liebe Grüße,
Danni


__________________
"Die Literatur ist die Axt für das gefrorene Herz in uns."
Franz Kafka

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Engeljaeger
Hobbydichter
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Kreativ durch die Melancholia?

Das geht mir ähnlich....ich kann praktisch nur schreiben, wenn es mir richtig dreckig geht.
Angefangen habe ich letztes Jahr...ja...es war sogar ziemlich genau vor einem Jahr...
Ich wusste zu der Zeit nicht wirklich, wie schlecht es mir ging...das ich praktisch schon so gut wie tot durchs Leben wandelte...doch dann trat ein Mädchen in mein Leben, das mich total aufrüttelte...sie empfahl mir, einfach aufzuschreiben, was mich bedrückt.
Tja...und eines Nachts, als ich nicht einschlafen konnte, und mir, wie schon so oft vorher, so viele seltsame Bilder durch den Kopf gingen, habe ich mich einfach beschlossen, aufzustehen, und habe mir einen Zettel und einen Stift genommen, und einfach drauf losgeschrieben, ohne wirklich drüber nachzudenken, was ich da eigentlich schreibe...
Das musste ich danach selber noch aus meinen eigenen Gedichten herausinterpretieren(!).
Doch das ist die beste Selbstanalyse, die man machen kann...da braucht man keinen Psychiater für.
Den "Höhepunkt" hatten meine Depressionen so zwischen Herbst und Ostern (eine höllische Zeit...dass ich die überhaupt überlebt habe....).
Doch in den Osterferien fand ich einen Menschen (natürlich - wie soll es auch anders sein - mal wieder eine Frau), der mich mit einem Schlag (wirklich von einem Tag auf den anderen) aus dieser Hölle herauszog.
Das einzige Problem daran ist, dass ich jetzt nicht mehr schreiben kann; wie gesagt: Das konnte ich nur mit meinen Depressionen...
Deshalb wirst du auch nur Werke von mir finden (wenn überhaupt noch welche auf den hinteren Seiten zu finden sind), die zwischen August letzten Jahres und April diesen Jahres geschrieben wurden.

Warum zum Geier schreibe ich hier eigentlich meine halbe Lebensgeschichte in deinen Thread???...

Liebe Grüße,
Marcel

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Blueghost
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Kommt mir sehr bekannt vor...

Tja weißt Du Engeljaeger, was Du da so schreibst, das hätte glatt von mir sein können (mit einigen Abwandlungen natürlich). Denke das könnte der Grund sein, daß Du Dich gerade zu so einer Art Muschelöffnung hast hinreißen lassen

Was Du von mir hier findest (oder was ich noch einstelle) ist alles zwischen 2 Wochen und mehrere Jahre alt. So depressive Phasen habe ich halt immer mal wieder... ist nicht nur schlecht, bringt man halt mal wieder was aufs Papier und damit ist es im gleichen Moment schon raus und tut nicht mehr ganz so weh.

Liebe Grüße

Blue

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Blueghost
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Scherben

Hallo Danni!

Danke für Deinen Beitrag!
Nein, ich habe natürlich nicht mit Scherben gemauert. Wäre ja schön dumm obwohl wer weiß, wäre vielleicht auch mal was

Eigentlich war es mehr so, daß ich als ich dieses Gedicht schrieb vor dem Scherbenhaufen meines Lebens stand. Oder besser: die Reste davon in der Hand hielt. Das hat mich dann veranlaßt, mal darüber nachzudenken wo ich eigentlich bin und wie ich da hinkam.

Liebe Grüße

Blue

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