Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87725
Momentan online:
196 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Verlust
Eingestellt am 29. 01. 2002 15:12


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Haget
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 280
Kommentare: 1613
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Haget eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

V e r l u s t
Haget 4/94 # 124

Zehn Jahre lag ein Nagel - krumm! -
verachtet in der Kiste rum.
Drum hat sich Anna nichts gedacht,
als sie ihn mit zum M├╝ll gebracht.

Seitdem sieht Peter jeden Tag
den Platz, an dem der Nagel lag.
Und wei├č auch, seit der Krumme weg,
fast t├Ąglich ÔÇśnen Verwendungszweck!

Man w├╝nscht sich immer, was nicht ist
- erst wenn du weg, wirst du vermisst!


__________________
Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Sansibar
Guest
Registriert: Not Yet

Wie wahr

hallo Haget,
so ergeht es mit mit fast allen Sachen, die von mir entsorgt wurden! Du schreibst aus dem wahren Leben, denn wir sind nicht alleine mit dieser Erfahrung, denkt sich
Sansibar

Bearbeiten/Löschen    


rainbowskin
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 9
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um rainbowskin eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Verlust

Hallo Haget,
ein sch├Ânes Gedicht !
Aber ich denke, f├╝r den Nagel wird sich sehr schnell ein Ersatz finden.So wie viele andere materiellen Sachen, die man einfach aufhebt, weil man sie "vielleicht" eines Tages brauchen k├Ânnte. Ich habe mal einen sch├Ânen Satz von meiner Schw├Ągerin geh├Ârt, als ich ihr mein Leid sagte, da├č ich viel zu viele Dinge aufhebe. Sie sagte: Mit solchen Dingen belaste ich mich nicht. Da habe ich erst gemerkt, da├č ich mir eine Last auflege, die ich doch ├╝berhaupt nicht tragen br├Ąuchte.
Wenn ich aber dein Gedicht als *Bild* zwischenmenschlicher Beziehungen sehe, dann sieht die Sache anders aus.Da sollte man reiflich ├╝berlegen.

Herzliche Gr├╝├če Iris

Bearbeiten/Löschen    


Haget
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 280
Kommentare: 1613
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Haget eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Danke Sansibar und Iris!
... und im ├╝bertragenen menschlichen Sinne ist es ja auch gemeint, wie die beiden letzten Zeilen zeige.
LG
__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

Bearbeiten/Löschen    


Pseudorinym
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 19
Kommentare: 98
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pseudorinym eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


Hallo Haget,
das Gedicht gef├Ąllt mir ausgesprochen gut,es spricht mir auch irgendwie aus der Seele weil ich nur zu gut mit Peter mitf├╝hlen kann.
Ich wei├č wie das ist,wenn man sich von nichts trennen kann,weil man Angst hat,da├č man es hinterher bereut und den Gegenstand den man so leichtsinnig wegwarf irgendwann doch einmal von herzen brauchen k├Ânnte.
Aber man mu├č dabei sehr vorsichtig sein,sonst artet das Ganze in eine Sammelleidenschaft aus und man wird zum Messie.Au├čerdem k├Ânnen einen die ganzen Dinge die man in seinem Zimmer gehortet hat auch regelrecht erdr├╝cken;die einzigste M├Âglichkeit ist dann sich von alldem zu trennen,auch wenn's schwerf├Ąllt.

Irgendwie w├Ąre es doch ne gute idde,wenn einem alle Dinge die man den lieben langen Tag um sich herum hat (auch vertraute menschen) und an die man sich schon derartig gew├Âhnt hat,ab und zu weggenommen werden,damit man sie wieder von Neuem zu sch├Ątzen lernt.

+viele gr├╝├če+
xxx

Bearbeiten/Löschen    


Pseudorinym
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 19
Kommentare: 98
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pseudorinym eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


Hallo Haget,
das Gedicht gef├Ąllt mir ausgesprochen gut,es spricht mir auch irgendwie aus der Seele weil ich nur zu gut mit Peter mitf├╝hlen kann.
Ich wei├č wie das ist,wenn man sich von nichts trennen kann,weil man Angst hat,da├č man es hinterher bereut und den Gegenstand den man so leichtsinnig wegwarf irgendwann doch einmal von herzen brauchen k├Ânnte.
Aber man mu├č dabei sehr vorsichtig sein,sonst artet das Ganze in eine Sammelleidenschaft aus und man wird zum Messie.Au├čerdem k├Ânnen einen die ganzen Dinge die man in seinem Zimmer gehortet hat auch regelrecht erdr├╝cken;die einzigste M├Âglichkeit ist dann sich von alldem zu trennen,auch wenn's schwerf├Ąllt.

Irgendwie w├Ąre es doch ne gute idee,wenn einem alle Dinge die man den lieben langen Tag um sich herum hat (auch vertraute menschen) und an die man sich schon derartig gew├Âhnt hat,ab und zu weggenommen werden,damit man sie wieder von Neuem zu sch├Ątzen lernt.

+viele gr├╝├če+
xxx

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!