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Leselupe.de > Ungereimtes
Vollmond
Eingestellt am 18. 02. 2002 11:42


Autor
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Elaya
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

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Vollmond


Vollmond erhellt dunklen Himmel, schwaches Licht in tiefer Nacht,
l├Ąsst es ├╝ber Landschaft schweifen,
die, in tiefes Schwarz geh├╝llt,
beinahe endlos scheint zu reichen.
Nichts,
was st├Ârt sein leuchtend┬┤ Antlitz,
nirgends dunkler Wolkenschleier, der wagt,
sich ├╝ber ihn zu legen,
unber├╝hrt und wundersch├Ân strahlt er in der Dunkelheit,
nimmt ihr f├╝r kurze Zeit den Schrecken,
scheint fast Geborgenheit zu schenken.

Umgeben von der samt┬┤nen Schw├Ąrze weilt unter dunklem Firmament,
den Blick zum vollen Mond gewandt,
reglos eine zart┬┤ Gestalt.
Mit ihr┬┤m Gewand spielt leichter Wind,
weht durch ihre schwarzen Haare,
in denen sich das Mondlicht bricht,
wie z├Ąrtlich streift die blasse Haut, haucht lieblich ├╝ber ein Gesicht,
das wei├č erscheint im matten Licht
und dunkle Augen,
traurig in den Himmel blickend,
klar in ihm erkennen l├Ąsst.

Mit sehnsuchtsschwerem Blick verharrend,
h├Ąngt sie ihr┬┤n Gedanken nach, die
in der Stille dieser Nacht,
schweifen in der Dunkelheit,
unfassbar ob der gro├čen Vielzahl
an Gedanken und Gef├╝hlen,
die sie ber├╝hren und verwirren
und sie suchend ihren Blick dem vollen Mond zuwenden l├Ąsst.
Beherrscht von Sehnsucht und Verlangen
kennt sie nur noch einen Wunsch, der,
alles and┬┤re ├╝berdeckend,
stark und st├Ąrker in ihr wird, f├╝llt sie aus und l├Ąsst ihr Herz
in seinem Wunsch noch schwerer werden.

Im hellen Angesicht des Mondes sucht sie Trost, Geborgenheit,
wie mit ihr viele and┬┤re auch,
doch niemand in seiner Einsamkeit
von dem Leid der and┬┤ren wissend,
sich in der Welt alleine f├╝hlend,
einsam und auf sich gestellt,
nicht ahnend,
dass der Blick zum Himmel
sie im Licht des Vollmonds hat vereint...

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