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Leselupe.de > Ungereimtes
Vorsätze zu Silvester
Eingestellt am 27. 12. 2000 20:13


Autor
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Feder
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Sektkorken knallen,
Gläser klingen,
Feuerwerk und Licht.

Zeit für Wünsche,
Zeit für Fragen,
viele offen ausgesprochen,
manche nur für sich.

Man sieht so viele Gesichter
mitten in der Helligkeit
und fragt sich, wie wird es werden?
Beginnt eine neue Zeit?

Zeit für Wünsche,
Zeit für Fragen,
viele offen ausgesprochen,
manche nur für sich.

Vorsätze werden geschmiedet
Träume neu geboren
neue Wege ausgelotet
Ziele auserkoren.

Zeit für Wünsche,
Zeit für Fragen,
viele offen ausgesprochen,
manche nur für sich.

Doch ist das neue Jahr dann schuld,
wenn man wenig erreicht?
Was kann Silvester jedes Jahr
dafür, dass man vergleicht?

Zeit für Wünsche,
Zeit für Fragen,
viele offen ausgesprochen,
manche nur für sich
an einem Tag im Jahr?
Jedes Jahr hat doch so viele,
wofür sind die denn da?

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Brigitte
Autorenanwärter
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Hallo Feder,
Dein Gedicht gefällt mir gut, trifft es doch genau den Punkt, an dem wir alle stehen, wenn das Jahr um ist. Fragen, was wird das Neue bringen, Wünsche und die Hoffnung, ob es nun endlich weniger Kriege gibt und Streit oder Gewalt, sondern Zufriedenheit und dass die Menschen netter und liebevoller zueinander sind. Aber man soll eben die Hoffnung nie aufgeben.
So wünsch ich Dir einen guten Start ins neue Jahr.

Viele Grüsse Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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moloe
Schriftsteller-Lehrling
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...vorsätze zu silvester

hallo feder,

wie wahr gesprochen und verfasst, des menschen träume
sind verworren... es gibt 365 tage etwa pro jahr...
an zweien nehmen wir uns was vor... doch silvester und
der geburtstag sind nur öffentliche anlässe zum denken
über seine eigene frohnatur... ich glaube eher das der mensch
sich tagtäglich etwas wünscht, doch gibt es diese tage...
wo er auch darüber offen spricht...

mfg

manfred loell
>moloe<

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Feder
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Habt Dank :-)

Hallo Manfred, hallo Brigitte,
ja, es ist wahr. Der Mensch neigt dazu - wohl schon seit Anbeginn der Zeitzählung - bei jeder neuen Zahl Grundsätzliches zu überdenken und macht dabei den Fehler, dass dies dann entscheidend ist, wenn neu gezählt wird. Gerade so, als könnte man mit diesen Gedanken etwas besonders schwer in die Schale, die neu gewogen wird, werfen. Damit verändert man aber nichts. Dabei bietet jeder Tag die Möglichkeit, etwas zu verändern und das beginnt doch meist in Kleinigkeiten. Jede Stunde bietet sich die Möglichkeit, Dinge, die uns eigentlich stören, anders anzugehen, offener zu sein für Freuden beispielsweise, die wir übersehen. Das Lachen eines fremden Menschen auf der Strasse ungezwungen zurück zu geben. Was vergibt man sich dabei? Mir fiel dies die Tage auf, als ich es bewußt ausprobiert habe. Mir war danach, andere anzulächeln. Wenige lächelten zurück - und es war ein sehr gutes Gefühl, was da zurück kam. Die meisten schauten betreten oder verlegen zur Seite. Dies habe ich nicht negativ bewertet sondern vielmehr mit der Erkenntnis: Ihr vergebt euch nichts, aber das wißt ihr nicht!

In dem Sinne: Euch beiden alles Gute für 2001. In der Feder gibt es jeden Tag die Möglichkeit, dass alle, die hier schreiben, sich zulächeln - ob in Kritik oder in Lob gefaßt, ob in Zustimmung oder in Unverständnis. Aufmerksam durchs Leben gehen, ist für jeden Einzelnen und jedes Gegenüber ein Anfang!

Liebe Grüsse,
Feder

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Feder
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Hallo - oh Schreck :-)!
Ich meinte in meiner Antwort an euch natürlich "unsere Lupe" und nicht "Feder". Ich war wohl schon reichlich müde, als ich schrieb. Sorry :-).

Lb. Gruß,
Feder

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Sensiro
Festzeitungsschreiber
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Hallo, Federchen!

Ja, ja, warst wohl reichlich müde. Und ich auch, denn meine Mitternachstspitzen haben früher mal geflattert und gegackert ...

Dein Gedicht gefällt mir einfach wundervoll und nimmt mir alle Worte aus dem Mund, so daß ich mich ja schon gar nicht mehr traue, ein Gedicht über den Jahreswechsel zu schreiben.
Besonders gefällt mir der Wechsel am Anfang zwischen Trubel und Nachdenklichkeit, wobei am Ende die Nachdenklichkeit überwiegt und fragt, warum denn immer der besondere Anlaß gegeben sein muß. Man denke nur an folgende Frage: Was wäre, wenn Du noch einen Tag zu leben hättest ...

Beeindruckte Grüße!
Sensiro
__________________
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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