Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5312
Themen:   88512
Momentan online:
463 Gäste und 18 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Weihnachtsschmerz
Eingestellt am 02. 12. 2004 21:16


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Kitty-Blue
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 224
Kommentare: 70
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Kitty-Blue eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Weihnachtsschmerz

Einsam sitze ich im Zimmer,
und mir tut das Herz so weh.
Schweigend seh ich aus dem Fenster,
draußen fĂ€llt ganz leis der Schnee.

Hell erstrahlen alle Lichter,
festlich glÀnzt das ganze Haus.
Weihnachten ist es nun wieder,
diesen Schmerz halt ich nicht aus.

Tausend Kerzen brennen einsam
an dem bunt geschmĂŒckten Baum.
Friedlich klingen Kirchenglocken,
alles ist so wie im Traum.

Leise hör ich Weihnachtslieder,
die mich tief im Herz berĂŒhrn.
Doch den Zauber dieses Festes
kann ich heute gar nicht spĂŒrn.

Traurig sitz ich vor dem Feuer,
esse PlÀtzchen, trinke Wein.
Weihnachten, das Fest der Liebe,
und nur ich bin ganz allein.




Version vom 02. 12. 2004 21:16

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Inu
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
Kommentare: 2153
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Inu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Kitty


Weihnachtsschmerz

Einsam sitze ich im Zimmer,
und mir tut das Herz so weh.
Schweigend seh ich aus dem Fenster,
draußen fĂ€llt ganz leis der Schnee.

Hell erstrahlen alle Lichter,
festlich glÀnzt das ganze Haus.
Weihnachten ist es nun wieder,
diesen Schmerz halt ich nicht aus.

Tausend Kerzen brennen einsam
an dem bunt geschmĂŒckten Baum.
Friedlich klingen Kirchenglocken,
alles ist so wie im Traum.
Leise hör ich Weihnachtslieder,
die mich tief im Herz berĂŒhrn.
Doch den Zauber dieses Festes
kann ich heute gar nicht spĂŒrn.

Traurig sitz ich vor dem Feuer,
esse PlÀtzchen, trinke Wein.
Weihnachten, das Fest der Liebe,
ich denk an dich, und bin allein.



Schlicht und schön finde ich Dein Gedicht. Nur die beiden von mir blau markierten SĂ€tze scheinen nicht zu der Stimmung zu passen. Dein lyrisches 'Ich' ist unglĂŒcklich, irgendwie erstarrt: denn den Zauber dieses Festes kann ich heute gar nicht spĂŒrn... sagt es.
Wenn man so allein und traurig ist, berĂŒhren einen auch Weihnachtslieder nicht tief im Herzen...

Alles ist so wie im Traum... auch das stimmt dann in solch einer Seelenverfassung nicht mehr, denke ich mal

Liebe GrĂŒĂŸe
Inu


Bearbeiten/Löschen    


huwawa
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 89
Kommentare: 233
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um huwawa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo kitty

auch mir gefÀllt dein schlichtes gedicht gut!
zu dem von Inu gesagten möchte ich noch hinzufĂŒgen:

da du durchgÀngig jede zeile mit einer hebung binnst,
bis zur letzten, wĂŒrde ich diese um eine zeile absetzen,
etwa so:

Traurig sitz ich vor dem Feuer,
esse PlÀtzchen, trinke Wein.
Weihnachten, das Fest der Liebe -

ich denk an dich, und bin allein.

__________________
manchmal sind die anderen klĂŒger als man(n) selbst...denkt

Bearbeiten/Löschen    


Kitty-Blue
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 224
Kommentare: 70
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Kitty-Blue eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo,

schön, dass euch mein Gedicht gefÀllt, obwohl es ja so traurig ist.

Mit der Zeile "alles ist so wie im Traum" meinte ich,
dass alles irgenwie unwirklich ist, oder mir jedenfalls
so vorkommt.
Und zu der anderen Zeile: ich denke, dass die Weihnachtslieder einen schon berĂŒhren können,
auch wenn man traurig ist, weil man mit diesen Liedern ja sehr viele Erinnerungen verbindet, an frĂŒhere glĂŒckliche Zeiten.

Gruß, Kitty

Bearbeiten/Löschen    


Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
Kommentare: 1012
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Meral Vurgun eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

"Traurig sitz ich vor dem Feuer,
esse PlÀtzchen, trinke Wein.
Weihnachten, das Fest der Liebe,
ich denk an dich, und bin allein."


Hallo Kitty,

vielleicht könnte ich viel sagen, wenn ich dises GefĂŒhl nicht kenne...

Liebe GrĂŒsse...


__________________
Wir mĂŒssen lieben, bevor es zu spĂ€t ist.

Bearbeiten/Löschen    


Inu
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
Kommentare: 2153
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Inu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Kitty nochmal

quote:
Leise hör ich Weihnachtslieder,
die mich tief im Herz berĂŒhrn.
Doch den Zauber dieses Festes
kann ich heute gar nicht spĂŒrn.


Du kannst nicht sagen, dass dich Weihnachtslieder tief im Herzen berĂŒhren, andererseits aber kannst du den Zauber des Festes gar nicht spĂŒren...
das ist meines Erachtens ein totaler Widerspruch und damit wird der Vers zum Gelaber. Entschuldige das böse Wort.

Schade fĂŒr das Gedicht. ;-)

Gruß
Inu ( die sauer ist... grins )

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!