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Leselupe.de > Erzählungen
Wenn Träume wahr werden....... (´Teil 2)
Eingestellt am 23. 07. 2002 13:32


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hopeless-1
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Mar 2002

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Tom stand schon vor der Kirche. Er ging auf und ab und faltete dabei immer wieder seine Hände. Tom sah umwerfend aus, dass musste sogar Sarah feststellen. Er trug einen dunkelblauen Anzug, ein weißes Hemd darunter, eine dunkelblaue Krawatte und schwarze Schuhe. In einem Knopfloch seines Jacketts steckte eine weiße Rose.
In diesem Moment wurde Sarah wieder bewusst, wie einsam sie war, seit dieser Sache vor 1 Jahr. Das hatte alles zerstört… Doch Sarah wollte jetzt nicht daran denken. Sie wollte diesen besonderen Tag einfach nur genießen, fröhlich sein, für Maria und Tom. Deshalb wischte sie die dunklen Erinnerungen weg und nahm Maria noch mal in den Arm.
Die beiden stiegen aus und Tom stand nur da, den Mund offen und starrt seine Maria an. „Du… du bist wunderschön!“ Auf einmal schien die Nervosität der beiden wie verflogen.
Maria lächelte, nahm seine Hand und zog ihn zu sich heran. „Ich liebe dich!“, flüsterte sie in sein Ohr und küsste ihn.
„Los ihr drei. Die Trauung soll beginnen. Es sind schon alle da.“, rief jemand aus Richtung Kirche. Sarah drehte sich ruckartig um. Das war die Stimme, die sie schon am Telefon gehört hatte. Doch da war niemand mehr. Sie lief zur Eingangstür und sie sah 100, nein 150 wartende Gäste, die gespannt zur Tür blickten. Sarah war enttäuscht. Sie hatte gedacht, dass der unbekannte vielleicht noch da stand. Doch das war leider nicht der Fall.
Na ja, ein andermal vielleicht, dachte Sarah niedergeschlagen.
Als dann alle an ihren Plätzen saßen, bzw. standen, konnte es endlich losgehen. Der Pfarrer sprach über die Liebe, Verantwortung und Glück. Doch Sarah hörte gar nicht richtig zu. Sie beobachtete lieber diesen gut aussehenden Trauzeugen, der neben Tom stand.
Wow, der ist ja süß. Wer ist er? Woher kommt er? Ob ich ihn kennen lerne? Ohhh Gott, seine Augen, zum dahin schmelzen.... Sarah war vollkommen fasziniert. Sie hatte sich sofort in diese dunklen, vor Leben strahlenden Augen verliebt.


Stefan merkte, dass er beobachtet wurde. Er drehte seinen Kopf leicht und schaute direkt in Sarahs Augen. Wow, ihre Augen sind so blau wie der Meer und man versinkt fast in ihnen, dachte er beeindruckt.
Er lächelte Sarah zu und sie wurde rot und blickte schnell weg.


Als die Zeremonie zu Ende und Sarah zu Tränen gerührt war, begann ein rauschendes Fest. Eine Tanzfläche, ein Büfett und Sitzgelegenheiten waren hinter der Kirche, auf der riesigen Wiese errichtet worden.
Alle Gäste beglückwünschten das Paar. Tom und Maria hielten sich glücklich an der Hand und schienen sich nicht mehr loslassen zu wollen. Es wurden Fotos gemacht und sie tanzten den ersten Tanz. Doch nachdem das vorbei war, stahlen sich die beiden fort. Sie wollten erstmal ein bisschen alleine sein und ihr Glück genießen.


Sarah gesellte sich zu ihren Eltern. Ihrer Mum liefen noch immer die Freudentränen die Wangen hinunter. Sarah nahm sie erst einmal in den Arm und drückte sie.
„Hey, Mum, du sollst doch hier nicht alles unter Wasser setzten.“ Sagte sie mit einem Lachen auf den Lippen.
„Ja, mach du dich ruhig lustig über mich. Irgendwann kommst du auch mal hierhin, dann wirst du auch vor Glück heulen! Außerdem bin ich nicht die einzige, schau mal Marias Mum an.“ „Ja ja, schon gut, ich hab ja gar nichts gesagt.“ Meinte Sarah schmunzelnd.
Als nächstes ging Sarah zu den Eltern von Maria. Sie kannte die beiden schon eine halbe Ewigkeit und verstand sich prächtig mit ihnen.
„Das war doch einfach traumhaft, oder?“ fragte Marias Mutter sofort und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel.
„Ja, das war es. Eine Hochzeit aus dem Märchenbuch….. Vielleicht laufen hier ja noch ein paar Prinzen rum, dann schnappe ich mir einen.“ meinte Sarah lachend.
„Na wenn das so ist“, antworte Marias Mutter Nadine, „dann werde ich dir mal ein paar Prinzen vorstellen.“ Sie hakte sich bei Sarah ein und zog sie mit sich.
In der nächsten Stunde lerne Sarah ein Dutzend junger Männer kennen. Einige davon waren Studienfreunde von Maria oder Verwandte von Nadine.
Nach diesem Angriff auf die Männerwelt, und nachdem sie Nadine liebevoll ihrem Mann wieder überließ, fiel Sarah vollkommen erschöpft auf einen Stuhl, der etwas abseits stand. Von dort aus beobachtete sie das rege Treiben auf der Tanzfläche.


In der Zwischenzeit waren Tom und Maria wieder aufgetaucht. Sie strahlten beide um die Wette, als sie auf der Tanzfläche hin und her wirbelten.

„Nanu, warum sitzt du hier so alleine und tanzt nicht wie die anderen?“ fragte Sarah auf einmal eine ihr ziemlich bekannte Stimme. Sarah drehte sich um und ihr Mund klappte vor Erstaunen auf.



Wer steht da bei Sarah?
Was passierte vor einem Jahr?
Wer wird den Brautstrauß fangen und wohin geht die Hochzeitsreise?
__________________
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele (Cicero)

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K.T. Mallory
???
Registriert: Jul 2002

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Groschenroman

Hallo

Beim Lesen dachte ich die ganze Zeit: Groschenroman!!!

Und dann am Ende diese drei Fragen. Was habe ich gelacht. Also richtig gelegen! Groschenroman.

Ja, als Groschenroman geb ich der Geschichte eine gute Bewertung. Der Anfang hat alles, was dazu nötig ist.

Ein paar einzelne sprachliche Kritikpunkte hätte ich schon, wenn du daran interessiert bist, lass es mich wissen, ich zeig sie dir gerne auf.

Diese Geschichte kannst du in diesem Stil zu Ende schreiben, und wer weiss, vielleicht versuchtst du es damit bei einem der Groschenromanverlage. Ich denke, du könntest ankommen damit!

Liebe Grüsse

K.T. Mallory

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hopeless-1
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Mar 2002

Werke: 22
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ahja,
groschenroman? tja, da ich sowas noch nie gelesen hab, weiss ich nicht, ob meine geschichte auch in diese kategorie fällt.

klar bin ich an deiner meinung zu meinem sprachgebrauch interessiert.

vielleicht gefällt dir ja der 3. teil besser. hätte ihn vielleicht auch schon vorher posten sollen.

liebe grüße hopeless-1
__________________
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele (Cicero)

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