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Leselupe.de > Ungereimtes
Wir hocken am lodernden Feuer
Eingestellt am 17. 05. 2001 08:20


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Dulcinea
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2001

Werke: 5
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Wir hocken am lodernden Feuer

in den aufsteigenden Nebeln der frĂŒhen Stunde
und reiben die rissigen Finger
aber die Flammen vertreiben die schleichende KĂ€lte nicht
und die WÀrme bleibt nur in unseren Lumpen hÀngen
wir sprechen von folgenden NĂ€chten
und erwarten den Einen
fĂŒr unser Spiel
und wir werden die kalte Haut an seiner Angst reiben
wenn seine glÀnzenden Augen erstarren
und uns weiden an seiner Hoffnung
wenn wir ihn ermuntern zu reden
und ihn von Reisen erzÀhlen lassen
die uns verschlossen bleiben
und wir werden ihm die Zunge verbieten
damit er mit hilflosen Gesten um VerstÀndnis bittet
und er wird erkennen, daß er uns getĂ€uscht hat in seiner Verkleidung
bevor wir im Morgengrauen dem Spiel ein Ende bereiten
und wir werden sie rufen
die uns zu Diensten sind seit den frĂŒhen Tagen
und sie werden sich seiner annehmen
noch bevor wir die BlÀtter auf die glimmende Asche des Vortages legen.

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Neziri
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

Werke: 8
Kommentare: 120
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Hmmm...welche Stimmung soll hier eigentlich vermittelt werden? Denn nach der letzten Zeile bleibt bei mir nur ein ungutes GefĂŒhl von Verrat, und ich kann mich nicht entscheiden, welcher stĂ€rker ist, der erfahrene der Menge, oder der von ihr begangene. Die tiefere Bedeutung des Ganzen bleibt mir ohnehin verborgen...vielleicht fehlen mir die ZusammenhĂ€nge. Aber irgendwie gefĂ€llt es mir...nur so ein GefĂŒhl...
__________________
Aslan Neziri
'Beware the fury of a patient man.' (John Dryden)

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