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Leselupe.de > Ungereimtes
Wunderbar, da gehen sie, die Pfunde!
Eingestellt am 14. 09. 2000 10:23


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Bernd
Foren-Redakteur
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Ferdinand besuchte seine Tante,
die Geburtstag hatte, vor zwei Tagen,
und er schenkte ihr Gravitophagen,
deren Wert sie schätzte und erkannte.

Täglich nach dem Frühstück eine Phage
sei die Dosis, durchaus angemessen,
und er warnte, mehr davon zu essen,
und sie sah voll Neugier auf die Waage.

Siehe da, bereits nach einer Stunde
war sie leichter, und sie strahlte heiter,
und sie dachte, "noch ein wenig weiter...,
wunderbar, da gehen sie, die Pfunde!"

Schluckte gleich den Rest der Medizin -
und sie schwebte wie ein Zeppelin.
__________________
Copy-Left, samisdada

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Ursula
Guest
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Fortsetzung?

Hallo Bernd,
Ich finde es schade, den Zeppelin so in der Luft zu lassen. Ich schlage eine Fortsetzung vor:

Schwebte über Wälder hin
Versuchte sich im Gleiten
Winkte aus den hohen Weiten
Und bot dem Wind ihre breite Stirn

Doch als die Medizin vesagte
Stürzte sie, oh weh, oh weh
Brach sich dabei den grossen Zeh
Zum Teufel sie die Phagen jagte.

Wie findest du das?

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Bernd
Foren-Redakteur
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Ich suche noch einen geeigneteren Landeplatz. Ist doch gemein, den großen Zeh brechen zu lassen. Nicht? ;-)
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Copy-Left, samisdada

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Ursula
Guest
Registriert: Not Yet

Tja, das Leben ist manchmal hart...

Ich warte aber gerne auf deine eigene Fortsetzung:-)

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TheRealCure
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2000

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ferdinand

diese ferdinand-sachen finde ich sehr ansprechend, weil sie eine gewisse komik beinhalten. es erinnert mich an irgend eine andere sache, aber ich weiss nicht mehr, was es war. es erschien in irgend einer zeitung, die vor jahren einmal irgend wo auslag (in apotheken oder so). waren es die reime über herrn moll???
__________________
(c) Jürgen Erbe

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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Herrn Moll kenne ich leider nicht. Wer ist das?

Es gibt ein Buch mit Ferdinand-Gedichten von Erik Simon, "Wenn im Traum ein Siebenschläfer lacht". Ich habe Ferdinand sozusagen erschaffen, Erik hat das Potential bemerkt, was in Ferdinand steckt.

Ferdinand ist ein sehr ernster Mensch.

Ein gemeinsames Gedicht ging in etwa so:

Ferdinand erfindet eine Sorte
von ihm ausgedachter reiner Torte.

Diese aber, geistig nur vorhanden,
wird von vielen Menschen nicht verstanden.

So fasst Ferdinand besagte Torte
als Roman in wohlgesetzte Worte.

Da ihm dies mit Schmalz und Schaum gelungen,
wird die Torte (der Roman) verschlungen.

(Die ersten beiden Strophen sind von mir, die letzten beiden von Erik.)
__________________
Copy-Left, samisdada

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