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Leselupe.de > Ungereimtes
Zu zweit - verloren
Eingestellt am 31. 07. 2001 23:12


Autor
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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
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Was ich tat war mein eigen Wunsch
Es geschah aus eigener Kraft
Denn ich bin zwei wie ein jeder
Und mein Schatten kontrolliert die hilflose Gestalt
In der Nacht ohne Morgenröte
Und kein Stern gab Hoffnung
Auch der Mond ließ mich allein
Allein mit meinem zweiten Selbst
Verraten an diese fremde Macht
Nicht die Wärme des Feuers
Eis wiegte mich in den Schlaf
Der Baum des Lebens vor mir
Erfroren durch meiner Seele Kälte

__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
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manche k√§mpfe erm√ľden

hallo carmen,
du vollf√ľhrst in deinem gedicht einen hervorragenden inneren
kampf. 2 seelen wohnen in meiner brust.
tausend, nein millionen seelen wohnen in mir, und ebensoviele schatten werfe ich in den weltenraum.
aber wenn man den √ľberblick behalten will, konzentriert
man sich auf den dialog mit seinem spiegelbild oder dem
realen schatten. in diesem kampf bist du wahrhaft allein
- dein ganzes leben lang. diesen kampf fechten wir alle
aus, bis uns die kraft wegbleibt.
wer kann sich schon selbst besiegen?
gruß
ralph

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Prinz_und_Gloeckner
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2001

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im kopf

die trennung ist auch illusion
wusstest du das schon?
im kopf gibt es die nur
das waere die richtige spur
doch was hilft die erkenntnis
im denken selbst ist die bedraengnis...

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
Kommentare: 963
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glöckner, du mußt lauter bimmeln

liebes doppelgesicht,
die trennung ist keineswegs illusion, auch wenn das in deinem antwortgedicht sehr schön klingt. wenn dus aber
unbedingt haben willst, dann ist die gesamze erfahrbare
welt eine illusion. darin stimme ich unter dem blickwinkel
des nihilisten mit dir √ľberein. macht nichts.
das eine lasse ich zur illusion werden - das andere ist mir
eine willkommene realität - gerade so, wie ichs brauche.
außerdem, mon ami, ist die trennung schon durch das zeit-
phänomen gegeben. wir unterliegen dem gesetz der enthropie.
auch der geist.
der ganz besonders, habe ich das gef√ľhl.
prinz oder glöckner? das reicht leider nicht aus.
wähle als pseudonym am besten "ameisenhaufen" oder etwas
adäquates.
mit wem rede ich hier eigentlich?
gruß
ralph

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
Kommentare: 114
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ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, daß im herzen des glöckners nicht auch manchmal zwei seelen wohnen.
ich finde das durchaus real. jeden tag wird man vor entscheidungen gestellt und man muß sich entscheiden. dies tut man durch das setzen von individuellen prioritäten, die man während seines gesamten lebens immer wieder neu setzt. was ist nun aber, wenn man nicht weiß, wo man diese prioritäten setzt? es läuft doch unweigerlich auf engelchen und teufelchen auf der schulter hinaus. jedem passiert das, und nicht nur einmal im leben.
liebe gr√ľ√üe
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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Birgit Kachel
Hobbydichter
Registriert: Feb 2001

Werke: 52
Kommentare: 285
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Hallo Carmen,

wie kann deine Seele "kalt" und gleichzeitig hilflos sein?

Ich vermute einen starken "Neuzugang" in Dir!

Herzliche Gr√ľ√üe

Birgit
__________________
"Wenn die Zeit kommt, in der man k√∂nnte, ist die vor√ľber, in der man kann" (M.Ebner-Eschenbach)

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