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Leselupe.de > Gereimtes
Zum Leuchten Geboren (gelöscht)
Eingestellt am 07. 03. 2010 15:08


Autor
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read
???
Registriert: Sep 2009

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Thylda
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Registriert: Aug 2002

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LiebeR Read

Ein nettes, beschauliches Gedicht, wie man es in der LL immer wieder einmal findet. Oft haben es solche Gedichte schwer, Beachtung zu finden. Es gibt nicht wirklich Etwas daran auszusetzen, aber es paßt auch nicht richtig ins Beuteschema. Laß Dich davon nicht entmutigen.
Du verwendest schöne Bilder. Speziell der Gegensatz zwischen der unauffälligen Bescheidenheit und dem auffälligen Leuchten ist schön gesetzt, auch wenn ich der Meinung bin, daß die Menschheit nicht gerade ein leuchtendes Beispiel im Guten ist.
Dein erstes Gedicht Hier klicken gefällt mir ein wenig besser als dieses, aber leider ist dieser Thread schon geschlossen, so daß ich dazu dort nicht mehr antworten kann. Deshalb tue ich das hier:
Das Gedicht "dieser Moment" ist tiefer und nachdenklicher. Man kann die gefühlte Betäubung richtig spüren. Innen leer, vielleicht etwas anderes verdrängend, lebt das Lyri ganz extrem nur im Jetzt, ohne wirklich das Leben zu verspüren. Und so sind seine Empfindungen und sein Erleben ganz auf die visuellen Eindrücke beschränkt, von denen es aber auch nur die Lichtverhältnisse wahrnimmt. Völlig stumpf stolpert es seinen Weg. So ein Gefühl kann ich mir bei einem Menschen vorstellen, der gerade etwas Schreckliches erlebt oder gesehen hat und die Realität zurückdrängen muß.

Liebe Grüße
Thylda
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beiträgen ist Ironie nicht auszuschließen

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read
???
Registriert: Sep 2009

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Hallo Thylda,

ich danke dir für die gute Kritik und die Interpretationen.

Zwei Gedichte, wie sie gegensätzlicher gar nicht sein können.
Was ist die eigentliche Bestimmung der Menschheit?
Was für eine Gesellschaft hat sie stattdessen erschaffen,
in der manch arme Seele durch blutige Wellen schwimmt?
Ein Spiegel unseres Lebens?

Liebe Grüße
read

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Heidrun D.
Guest
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Hallo read,

leider fallen mir an deinem Gedicht zuerst die heftigen Holperer auf - tut mir leid.

Inhaltlich will sich mir nicht erschließen, warum wir einerseits zur Bescheidenheit verurteilt, andererseits von Diamanten umhüllt sind. - Auch ist nicht jedes Wesen von Langeweile geplagt, die es mit Einsamkeit zu bekämpfen sucht.

Die letzte Strophe finde ich ok (wenn auch etwas abgegriffen), nur leider holpert auch die.
- An deiner Stelle würde ich mich zunächst einmal intensiv mit Versmaß und Rhythmus auseinandersetzen. - Nicht böse sein!

Freundliche Grüße
Heidrun

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