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Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
afterglow
Eingestellt am 25. 10. 2001 12:19


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RockRebell
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afterglow

die nacht geht zu ende und die ersten strahlen des neuen morgens k├╝nden die sonne in all ihrer pracht an. ich liege auf meinem bett, die augen halb geschlossen, noch halb in trance von den drogen der letzten nacht und dem liebesspiel an diesem morgen.
ich lasse mich treiben, meine gedanken sind frei und es gibt keine grenzen mehr, die ich ├╝berschreiten k├Ânnte. ein gef├╝hl des schwebens.
aus den wirbelnden spiralnebeln in meinen kopf erschaffe ich einen planeten irgendwo in einer ecke meines kosmischen bewusstseins und sp├╝re, wie ich langsam auf diesen abenteuerlich gef├Ąrbten gasriesen zust├╝rze.
das medium, durch dass ich mich bewege, ist nicht kalt, nicht warm, es ist - neutral, ich sp├╝re es kaum und es bietet nahezu keinen widerstand.
ich beginne, durch die teils undurchsichtige atmosph├Ąre zu fallen, bunte wolkenfetzen fliegen an mir vorbei, ich falle ewig, ewig...
die wolken sind durchbrochen von schichten klarer luft. ich erschaffe schimmernde, phosphorenszierende schichten, die die klaren schichten in warmen, leuchtenden farben anstrahlen. ich sehe, dass sich wolkent├╝rme durch diese schichten strecken, als ob sie die wolkenschichten voneinander trennen oder sich gegeseitig wie ein gew├Âlbe abst├╝tzen.
etwas zerrt und zupft an meinem k├Ârper, ich bin nackt, meine substanz verschmilzt manchmal mit den wolken, durch die ich gleite, es ist still, eine ├Ątherische stille, die ich selber schuf und in der ich mich sicher und geborgen f├╝hle. dieser planet hat keine oberfl├Ąche, und so st├╝rze ich weiter, immer weiter in das gl├╝hende und tosende zentrum, durchzogen von fl├╝ssigen gasschichten, die wie ozeane so tief in das herz des wolkengebildes reichen, und die reise endet nicht, als ich den pulsierenden, lebenden kern meines planeten erreiche. ich l├Âse mich auf, mein bewusstsein schmilzt in der nie gekannten hitze und wird eins mit der lebenskraft des planeten. erfahrungen, die an die ewigkeit heranreichen, gedeihen in meinem geist, ich f├╝hle den planeten in mir, um mich - ich bin - der planet, in all seiner vielfalt und pracht. leben entwickelt sich, leben stirbt aus und entwickelt sich neu, leben bewohnt meinen planeten und jede einzelne seele ist ein teil von mir, ein splitter meines bewusstseins. ich denke - ich lebe - tausendfach individuell und doch als ein einheitliches denken der zusammengeh├Ârigkeit und der liebe f├╝r umgebung, existenz und purem sein. organisches leben stirbt und macht reiner energie, reinem denken platz, auch der planet beginnt sich aufzul├Âsen, eine entwicklung r├╝ckw├Ąrts von einem punkt der perfekten existenz aus r├╝ckw├Ąrts, zur├╝ck zu dem gasriesen, durch den ich st├╝rze, diesmal hinaus in den ├Ąther, zur├╝ck in die substanz, die mich hervorbrachte...
habe ich getr├Ąumt? war ich wach? oder habe ich einen planeten erschaffen, war ich der planet, von seiner geburt bis zu seiner bestimmung....?
__________________
leer und ausgebrannt
platz und fruchtbarer boden
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RockRebell
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hmmmm.... mich w├╝rden einfach mal die meinungen zu dem thema und vorallem zu der letzten frage im text interessieren...

bin gespannt, ob und was dabei herauskommt ;-)))


vertr├Ąumt

der rebell
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