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Leselupe.de > Erzählungen
der Tod des Hasen
Eingestellt am 07. 12. 2000 21:30


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Flori
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Schnuppern: Gras, Klee, vielleicht etwas Holunder. L√∂ffel aufstellen: √ľberall Wind, Wind im Gras-Wind zwischen den Steinen-Wind an rostigem Eisen. Der Hase war zufrieden und seine Sinne gingen in Lehrlauf √ľber. Im Augenblick schien keine Gefahr zu bestehen, denn er roch oder h√∂rte keinen seiner Feinde. Keinen Fuchs, keinen Hund und nat√ľrlich auch keinen Althund.
Eigentlich hatte er noch nie in seinem Leben einen Althund gewittert. Aber Irgendwas tief in seinem Hasenhirn verborgenes sagte ihm, das es einmal Althunde gegeben hatte und das es nicht gut gewesen war einem Althund zu begegnen.
Aber das war bedeutungslos, denn es roch ja nicht nach Althund! Genau so wenig wie es nach Menschen roch, also konnte er getrost alle Sinne entspannen.....
Doch hier verharrte der Feldhase einen Augenblick und in seinem Inneren fochten Erfahrung und Instinkt einen Autorit√§tskampf mit einander aus. Nat√ľrlich war es eine richtige Erkenntnis aus dem Instinkt heraus, da√ü wenn man einen Feind nicht roch, nicht h√∂rte und auch nicht sah, dieser nicht da war.
Aber er hatte auch einpr√§gsame Erfahrungen gemacht, das ein Mensch andererseits kein Feind wie Hund oder Fuchs, kein Lebewesen in dem Sinne war. Menschen waren mit F√§higkeiten also Instinkten ausgestattet, die f√ľr Hasen unkalkulierbar waren und st√§ndige Wachsamkeit erforderten. Diese Erkenntnis war die vielleicht wertvollste in seinem bisherigen Hasenleben und er hatte sie teuer bezahlt! Noch immer hatte er manchmal Tagtr√§ume von jenem Schreckenserlebniss.
Dann war er immer ganz unvermittelt wieder auf jener Waldlichtung und ließ sich wieder die Sonne auf seinen, noch jungen, Hasenpelz brennen. Die Mutter lag neben ihm, bereit ihn zu säugen.
Aber in letzter Zeit trank er ihre Milch immer widerwilliger. Einmal nat√ľrlich weil die alte H√§sin nicht mehr so viel Milch gab, haupts√§chlich aber, weil er beim s√§ugen nun immer so etwas wie Scham empfand.
S√§ugen lie√üen sich nun mal nur die neugeborenen Hasen, die uneigenst√§ndig und hilflos waren. Aber er, er war ja nun kein Junges mehr. Er suchte sich sein eigenes Futter und w√ľrde die Mutter wahrscheinlich bald ganz verlassen.
Doch die Sonne beschien sanft auf die Lichtung, es war windstill und kein gef√§hrlicher Geruch war zu bemerken nicht von Althund (damals hatte er noch fest daran geglaubt da√ü es Althunde wirklich gab), nicht von Hunden oder F√ľchsen und auch nicht von Menschen. Also warum nicht s√§ugen?
Er stand auf- und viel vor Schrecken wieder wie tot auf den Boden. Ein Knall hing in der Luft, gro√ü, gef√§hrlich und abendhimmelrot. Dieser Knall schien ewig zu dauern und lag √ľber der Lichtung wie ein riesiger, aber trotzdem schwebender Vogel, der alles vernichten wollte und auch konnte. So schien es dem Hasen als w√§re der Vogel bescheiden, denn alles was er dem Leben entri√ü war die Mutter, die ihn erst geboren und dann so lange ges√§ugt hatte, bis er ihrer nicht mehr bedurfte.
Jetzt erst roch er den Menschen. Sein Geruch hatte etwas vom Einschlag eines Blitzes.
Erschreckend, das man Menschen erst bemerkte, wenn es zu spät war, erschreckend und interessant zu gleich!
Aber das einzige was er im Moment fassen konnte war der Anblick seiner Mutter. Sie lag still im Gras ohne ihre Flanken zu bewegen. Die Alte schlief nicht, denn ihre Augen waren weit aufgerissen, so als suchte sie einen schlimmen Feind.
Diese so komisch starrenden Augen ängstigten ihn. Sie waren so unglaublich anders als die gewohnten sanften Augen der Mutter. Und auch sonst veränderte sie sich.
Von einem Mal an ihrer Schulter ausgehend, (Er konnte sich nicht erinnern dieses Mal schon gesehen zu haben) bekam das Fell der Mutter eine intensive, dem Hasen unbekannte Farbe. Ihre Flanke bei der er immer Schutz und Wärme gefunden hatte, hörte auf weicher trockener Pelz zu sein und wurde statt dessen etwas Feuchtes, Klebriges.
Auf dem Fell der Mutter breitete sich diese gräßliche Farbe aus, schien es schwerer zu machen.
Die Farbe erinnerte auf eine gewisse Weise an die Farbe des Knallvogels, war aber gleichzeitig auch wieder anders, schwer, dunkel, energiereich und auf eine unbeschreibliche Weise furchteinflößend.
Etwas tief in seinem Inneren regte sich damals und lie√ü ihn f√ľr einen Moment so etwas wie Sch√∂nheit in dieser Farbe erkennen.
Aber das erstarb gleich wieder als sein kleines Hirn von etwas Anderen abgelenkt wurde. Denn im dem Maße wie das einstmals braune Fell der Mutter diese Knallvogelfarbe annahm steigerte sich auch der Geruch der von ihr ausging und wurde zum Gestank.
Der Grasgeruch verbla√üte und verschwand bald ganz. Der Geruch des Knallvogels konnte sich noch ein wenig l√§nger halten, doch auch er erstarb. Alles mu√üte diesem bestialischen Gestank weichen, der die anderen Ger√ľche nicht nur √ľbert√ľnchte, sondern f√∂rmlich ausl√∂schte.
Schon die Farbe zu sehen war f√ľr ihn schwer zu ertragen gewesen, aber nichts konnte einen Hasen mehr qu√§len als ein starker und dazu noch schlechter Geruch.
Ihm schien es, als w√ľrde er diesen Duft nicht mehr mit seiner Nase, sondern direkt mit seinen Gehirn aufnehmen.
Die Farbe die, wie er fand, genau so aussah wie Mutter roch, begann sich in seinem Augen auszubreiten und nahm bald sein gesamtes Sichtfeld ein.
Unbeschreiblich!
Aus den Tiefen seines Gehirns sickerte etwas hervor, was irgendwo zwischen Althund und Fluchtreflex gelegen haben mu√üte, ein einzelner, uralter Begriff: ‚ÄěBlut‚Äú, Blut wie tot.
Er erschauerte, drei Sommer war es nun her und doch √ľberfiel ihm immer noch, wenn er an den Tod seiner Mutter dachte, der Schrecken von einst. Damals hatte er teuer die Erkenntnis erkauft das Menschen keine Hunde oder F√ľchse waren. Sie m√ľssen niemanden ber√ľhren um Schmerzen und Tod zu verursachen. Sie konnten einen aus weiter Ferne zum bluten bringen.
Jetzt erst merkte er, wie sehr er sich verkrampft hatte. Er schwitzte stark und seine Muskeln taten ihm weh. Ja Erinnerungen konnten schon etwas Grauenhaftes sein. Aber es gab andererseits auch viel Wichtigeres als diese.
Da w√§re zum Beispiel der Hunger den er jetzt versp√ľrte. Gegen Erinnerungen konnte man schlecht etwas unternehmen, aber gegen Hunger schon.
So schnupperte er pr√ľfend und suchte nach einer Duftnote die Nahrung versprach.
Aber nein, es roch zwar guter weise nicht nach Feind, daf√ľr roch es aber auch schlechter weise eindeutig nicht nach Futter. Wenn er also fressen wollte so mu√üte er wo anders nach Nahrung suchen.
Nur wo? Dunkel tauchte ein Bild in seinem Kopf auf, es zeigte einen hohen, eckig geformten Stein .
Direkt vor diesem Stein war eine kleine Mulde die Mohrr√ľben enthielt. Es roch dort nach Mensch, aber das Futter war schadlos genie√übar.
In diesem Punkt war er sich sicher, denn er selbst hatte die Möhren vor einem Sommer gefressen.
Er vermutete das diese Futterquelle mit einer Eigenart der Menschen zusammenhing die er nicht verstand. Eine Eigenart von vielen!
Der Hase w√ľrde also dort an jenem Stein nach Fressbaren zu suchen. Er lie√ü das Bild des Steines noch einmal entstehen und suchte sein Ged√§chtnis so lange systematisch nach markanten Punkten zwischen hier und dem Stein ab, bis er eine leicht zu verfolgende Route zusammengebaut hatte, die er nun nicht mehr vergessen w√ľrde. Er hoppelte also los, immer von Wegpunkt zu Wegpunkt, genau seiner Route folgend.
Er war schnell, sehr schnell f√ľr sein Alter und es machte ihm Freude sich zu bewegen. Jedesmal wenn er so dahin rannte und seine Beine kaum noch den Boden ber√ľhrten, dann hatte er das Gef√ľhl das er wieder jung war, unverbraucht und nicht mit √Ąngsten und schlechten Erfahrungen gequ√§lt die sich als Erinnerungen angesammelt hatten.
Wenn er √ľber diese weiten Grasfl√§chen lief, die mit Kalksteinhaufen und einzelnen Holunderstr√§uchern durchsetzt waren, glaubte er sich nur umdrehen zu m√ľssen, um seine alte Mutter, schon etwas altersschwach, hinter ihm herhoppeln zu sehen. Dann roch er den bitteren Geruch ihres, ihm immer noch so vertrauten Felles und Grashalme streiften seinen Bauch, die schon l√§ngst verwelkt waren. Diese schnelle Bewegung empfand er wirklich als Gl√ľck.
Eine Wegmarke nach der Anderen lie√ü er hinter sich. Wenn er so weiter lief, w√ľrde er diesen Stein der nach Menschen roch bald erreicht haben.
Vor ihm lag ein riesiges karges Trockenrasenfeld das nur am Horizont von Wald begrenzt wurde. Eine einzige gro√üe Masse, gleichm√§√üig ockerfarben, bis auf die Kalksteinformationen und ein paar glitzernde Stellen wie von Wasser. Eigentlich war es ungew√∂hnlich das Wasser hier vorkam. Er konnte sich nicht erinnern es je hier gesehen zu haben. Eine merkw√ľrdige Sache, sollte er sie meiden?
Aber warum Umwege gehen, er kannte nichts außer Wasser das derartig funkelte, es mußte also Wasser sein und Wasser konnte man leicht ausweichen. Es stellte keine Gefahr dar. Es war so gar im Gegenteil sehr wichtig, besonders jetzt im Sommer.
Nein, es gab wirklich keinen Grund wegen einer Wasserlache Umwege zu machen, also setzte er sich in Bewegung.
Er w√ľrde einfach...- SCHMERZ! ANGST! Schmerz!
Er strauchelte und fiel, von der Heftigkeit des Schmerzes √ľberw√§ltigt, ins Gras.
Er nahm die Welt als eine Explosion von Farben war. Der Staubgeruch der Gräser fuhr ihm scharf wie Wildschweindung in die Nase.
Viele Herzschläge lang lag der Hase betäubt da ohne etwas wahrzunehmen, dann stellte er verwundert fest, das er eine Art Spalt in seiner Pfote hatte.
Er konnte ihn nicht genau einordnen, ahnte aber instinktiv, da√ü das nichts Gutes zu bedeuten hatte. Es war ein l√§ngliches, d√ľnnes Etwas das sich √ľber den linken Vorderlauf erstreckte. Farbe und Form verschwammen vor seinen Augen.
Nun schien ihm der Schmerz wie von weiter weg zu kommen und war auch nicht mehr ganz so intensiv. Der Schmerz ist gar nicht so unangenehm, scho√ü es ihm durch den Kopf, vielleicht war das alles ja √ľberhaupt nicht so schlimm. Dann verlor er das Bewu√ütsein.
Als er wieder erwachte, war die Welt in einen wogenden Nebel geh√ľllt, der mal dichter und mal schw√§cher wurde, aber nie ganz verschwand.
Jetzt bekam er Angst!
Der seltsame Spalt in seiner Pfote verströmte nun den selben Geruch den auch Mutter an sich gehabt hatte, als sie der Knallvogel traf und genau wie bei der Mutter begann sich auch bei ihm das Fell an seiner Pfote zu verändern.
Alte √Ąngste erwachten wieder. Ob ihn nun auch der Knallvogel holte, wie die Mutter? Dann sah er sie vielleicht wieder.
F√ľr einen Augenblick verlor er fast abermals die Sinne. Doch er k√§mpfte mit sich bis er wieder geistig klarer war und vorsichtig aufstehen konnte .
Als er wackelig auf drei L√§ufen stand, den vierten, verletzten waagerecht abgespreizt, kam der Schmerz wieder und h√ľllte den Hasen ein. Der Nebel der ihm umgab war nun undurchdringlich wie eine Wand und unter seiner Oberfl√§che leuchteten bunte Sonnen.
Ob das der Ort war wo einen der Knallvogel hinbrachte? Dem Hasen schienen die Sonnen viel zu grell in die Augen als das er diese Frage h√§tte beantworten k√∂nnen. Nur ein unsicheres Gef√ľhl sagte ihm das er sich noch immer auf der Trockenrasenfl√§che befand und das irgendwo hinter diesem Nebel das vertraute Ocker des Grases lag, mit dem Wald als Naht zwischen Erde und Himmel.
Doch all das schien ihm weit weg. Er war auch viel zu schwach und verwirrt um die Nebelbarikade zu durchbrechen. Aber wenn er wartete w√ľrde sie vielleicht langsam von alleine verschwinden. Er w√ľrde einfach nichts tun und warten.
Wie lange er warten w√ľrde, das spielte keine Rolle da sein Wahrnehmungsverm√∂gen f√ľr Zeit aufgeh√∂rt hatte zu arbeiten. Es signalisierte ihm, das alles was er noch wahrnahm im selben Moment geschah, der nie endete und auch nie begonnen hatte und der Hase entdeckte, das dieser Moment sch√∂n war.
Der Nebel war zwar immer noch eine massive Wand zwischen ihm und der Welt aber seine Struktur schien sich in unendlich viele, komplexe Einzelteile differenziert zu haben. Das Licht der Sonnen war jetzt angenehm wärmend.
Er versp√ľrte keinen Hunger mehr und auch der Schmerz der ihn so pl√∂tzlich ergriffen hatte verlie√ü ihn vollst√§ndig, wie ein b√∂ser Traum.
In seinem Geiste formte sich die Erkenntnis, das Hunger und Schmerz an Zeit gebunden waren. Sie brauchten eine Abfolge von Momenten und konnten in nur einem Einzigen nicht existieren. Das war sehr beruhigend! Er f√ľhlte sich sicher und seinen Sinnen erschlo√ü sich eine neue Welt.
Er sah das Loch.
Nicht das Loch in seiner Pfote, das er nicht mehr sp√ľrte und schon fast vergessen hatte. Nein, er sah das Loch im Nebel. Es war direkt vor ihm, schwarz und so gro√ü wie ein ausgewachsener Eber. Unverst√§ndlich, da√ü er es erst jetzt sah! Wenn er wollte konnte er direkt hinein springen und irgend etwas in seinem Geist dr√§ngte ihn auch dies zu tun. Obwohl das Loch vollkommen schwarz war, hatte es etwas sehr anziehendes. Es schien ihm als w√§hre es ihm vorherbestimmt sich in dieses Loch aus Farben zu begeben- es hatte ja Farben. Das Schwarz hatte sich unmerklich in alle Regenbogenfarben auf einmal gewandelt. Wo so bunte Farben sind braucht man bestimmt niemals weg zu laufen, man braucht seine Beine √ľberhaupt nicht mehr zum Laufen.
W√§hrend er dies f√ľhlte, erkannte er, da√ü er ja schon gar keine Beine mehr hatte- er hatte √ľberhaupt keinen K√∂rper mehr. Er h√§tte noch mehr erkennen k√∂nnen, aber er wollte nicht. Jeder Gedanke wirkte st√∂rend und unerw√ľnscht angesichts dieser wunderbaren Erscheinung. Sie beanspruchte seinen kleinen Geist vollkommen.
Er, der Hase wu√üte jetzt eigentlich schon das er dieses Loch betreten w√ľrde. Es war baumhoch und umschlo√ü einen riesigen Halbkreis.
Genau das Selbe mußte Mutter auch gesehen haben, als sie der Knallvogel holte.
Er mußte es tun!
Der Hase betrachtete ein letztes mal das Loch das sich nach oben hin in den Wolken verlor und ihn vollständig umschloß, dann sprang er hinein
27. 6. 1999

P.S. wenn Du so lange weiter gelesen hast das Du hier unten angelangt bist, dann bist Du ganz sch√∂n z√§h. Nach dieser Anstr√§ngung f√§llt die kleine M√ľhe mir deine Meinung zu mailen auch nicht mehr ins Gewicht. Zumindest kannst Du dann deinen Frust abladen, das Du deine Zeit mit diesem Schei√ü verschwendet hast.

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Ralph Ronneberger
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HalloFlori,

das ist ja mal was ganz anderes. Die Idee finde ich gut. Und lebendig erz√§hlen kannst Du auch. Hier und da vielleicht ein wenig lang geraten, aber frag mich jetzt nicht, wo ich den Rotstift ansetzen w√ľrde. H√∂chstens im letzten Teil (ab SCHMERZ! ANGST!) sind die √úberl√§ngen direkt auffallend. Ich mu√ü aber zugeben, da√ü ich den Schlu√ü eh nicht richtig kapiert habe. War die vermeintliche Wasserlache eine Falle? Und wohin springt der Hase zum Schlu√ü? Was ist das f√ľr ein Loch? Du siehst, Jutta ist mit ihren Fragen nicht allein.

Gruß Ralph


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Flori
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Also Jutta, beim Thema Rechtschreibung bekenn ich mich schon mal schuldig. Bei mir schleichen sich die Fehler nicht durch die Hintert√ľr ein, die Schei√ütypen spazieren dreist durchs Eingangstor. Das ist schon peinlich, aber ich finde es auch doof, alles was ich geschrieben habe erst noch von meiner Oma korrigieren zu lassen(das liegt ihr im Blut als ehemalige Lerehrin).
Zu der Sache mit dem Wasser, wie du schon sagtest, habe ich versucht das alles so zu bescheiben wie es ein Hase sehen w√ľrde. Nach diesem Konzept, wollte ich es vermeiden, so was wie Schrott oder Metall zu erw√§hnen. Mein Hase hat das gl√§nzen von Scharfen Metall halt f√ľr Wasser gehalten. Abe an dieser Stelle hab ich selbst √ľberlegt ob noch verst√§ndlich ist.
Andere Frage, mich w√ľrde interessieren, wie ihr die "Althunde" aufgefasst habt. Was stellt ihr euch unter einem Althund vor? Das war n√§(h)mlich noch so ein Punkt wo ich mir nicht sicher war ob man mir folgen konnte.
Auf jeden Fall baut mich Juttas Kritik erstmal ordentlich moralisch auf, aber Hinweise auf Schwächen nehm ich immer gern entgegen.

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Flori
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Hallo Ralph, also ganz der Erste der auf die Idee gekommen ist eine Geschichte aus der Sicht eines Tieres zu schreiben, bin ich auch nicht. Aber das Thema hat mich einfach gereizt. Da ich diese Geschicht schon vor l√§ngerer Zeit geschrieben hatte(war eine meiner ersten) kann ich mich nicht mehr an alle Beweggr√ľnde f√ľr einzelne Motive erinnern.
Was ich mir mit der Wasserlache gedacht habe konntest du schon weiter oben lesen. Die Längen die du im letzten Teil zu finden meinst, haben glaube ich etwas damit zu tun, das ich von da an den langsamen Tod des Hasens nach seiner schweren Verwundung darstellen wollte. Der Hase verlässt langsam seine gewohnte Bewusstseinsebene und bei der Beschreibung dieses Vorgangs bin ich dann wohl zu weitschweifig geworden. Leidet der Spannungsbogen darunter?
Das Ende mit dem Loch ist dann als sybolische Beschreibung des Todes gedacht. Es war einfach interessanter Gedanke f√ľr mich, wie wohl ein Tier den Tod erlebt.
Mich w√ľrde interessieren ob die gesammte Symbolik unverst√§ndlich war, oder welche Teile verst√§ndlich wahren. Wie ist zum Beispiel das mit dem Feuervogel r√ľber gekommen?
Danke f√ľr die Antwort, Florian

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Ralph Ronneberger
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Hallo Flori,
tut mir leid, da√ü ich erst heute dazu komme, dir zu antworten. Meine Fragen nach der Wasserlache und dem Loch hast Du ja erkl√§rt. Du fragst Jutta und mich, ob wir uns etwas unter "Althunden" vorstellen k√∂nnen und wie die Sache mit dem "Feuervogel" r√ľbergekommen sei. Nun - mit Althunden, so stelle ich mir vor, k√∂nnten W√∂lfe gemeint sein. Richtig? Und der Feuervogel d√ľrfte ein Schu√ü gewesen sein. Wenn dem so w√§re, dann frage ich mich allerdings, warum sich der J√§ger die alte H√§sin nicht geholt hat. Und da man auf Hasen mit Schrot schie√üt, scheint es wie ein Wunder, da√ü der kleine Hase, der ja ganz dicht bei Muttern lag, nichts von der Ladung abbekam. Aber vielleicht ist auch alles ganz anders?

Gruß Ralph
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Flori
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Tja Ralph, genau das hab ich mir mit Althunden und dem Feuervogel gedacht. Warum der kleine Hase vom Schrot verschont wurde? Ganz einfach, das liegt an der kosmischen Raumkr√ľmmung die ich indirekt mit dem Wort "er" andeuten wollte. Nein, eigentlich ist es noch einfacher. Ich hab keine Ahnung von Hasenjagt und habe jetzt zum ersten mal geh√∂rt, da√ü Hasen mit Schrot erlegt werden.
Vielleicht war der J√§ger in meiner Geschichte auch nicht besonders helle, so was kommt sicher vor. Ich danke dir auf jeden Fall f√ľr diesen Hinweis, mal sehen ob sich dieser Fehler beheben l√§√üt....

Flori gibt nicht auf.

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Neziri
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Hmpf...Hase tot, J√§ger gl√ľcklich, Hase im Hasenhimmel.
Etwas langatmig zum Schluß, ansonsten ganz nett geraten.
Bis die Tage
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Aslan Neziri
'Beware the fury of a patient man.' (John Dryden)

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