hier schreibe ich mal meine Interpretation
zu diesem Gedicht:
Die erste Strophe: Thema "gehen"
Die zweite Strophe: Thema "sagen"
Die dritte Strophe: Thema "finden"
Die vierte Strophe: Thema "loslassen"
Die fünfte Strophe: Thema "sehen"
Der Mann will gehen, kann es aber nicht sagen. Er hat Angst, zu sagen, dass er gehen möchte. Es könnte möglich sein, dadurch, dass die Wahrheit gesagt wurde, er aus der Fassung gerät. Es ist ungewohnt. Ihm ging kein Licht auf, er konnte keinen Weg finden. Keinen Weg finden, die Wahrheit zu äußern. Deswegen ließ ihn der Mut los. Eine Kette von vohergegangenen Ereignissen führen zu dieser Mutlosigkeit. Er wünscht sich einen Richtungswechsel, einen Blickwechsel. Es ist Ansichtsache. Eine Frage des Sehens, der inneren Betrachtung auf die Dinge.
Statt: "sicht bar aus sicht los" ist mir eingefallen:
Du bist auf der Spur. Vielen Dank für Deine Mühen mit diesem Text. Wichtig ist mir das Spiel mit den Bedeutungsebenen. Aber Du liegst nicht so ganz falsch mit Deiner Auslegung.
LG W.
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Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"