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Leselupe.de > Ungereimtes
freunde der nacht!
Eingestellt am 15. 11. 2000 12:41


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MacKeith
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

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...

Schwarzer Schmerz ohnmächt'ger Wut
erstickend wie gestocktes Blut
beklemmend wie der Fliegen Brut
in weicher, warmer Lungen Glut

Schwarzer Schmerz voll dunkler Ahnung
im Traum geschaut die rote Mahnung
Wurzeln sind der Puppen Nahrung
Atem flacht in moos'ger Warnung

Aus schwarzem Schmerz wird gelbes Licht
berstend es durch Knochen bricht
gellend zeigt es sein Gesicht
der Leib zerspringt in greller Gischt

Schwarzer Schmerz aus Moderruh'
mit Daumen drückt er Kehlen zu

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Chrissie
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Uff!

Ganz schön heavy!
Triebtäterfantasy.

__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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maskeso
Festzeitungsschreiber
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Ich finde es überaus stimmungsvoll, aber ich sehe mal wieder ein Gedicht gefangen im eigenen Reim, die Wortwahl der Endung untergeordnet. Schade irgendwie.
__________________
Die Hölle sind wir selbst.

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MacKeith
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nein, mein lieber.
nicht schade, zwingend
und notwendig.
um dieserart "stimmung", und das, was dahinter steht, überhaupt bändigen zu können.

sorry, aber isso.

ps: sei ehrlich, du magst nur den endreim nicht (mehr). er scheint dir antiquiert, oder?

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maskeso
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

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Ich mag den Endreim schon, aber ich messe ihm keine allzu große Bedeutung zu. Was ich gar nicht mag ist es, wenn ich den Eindruck habe, dass der Autor bei der Wahl seiner Worte mehr auf ihre letzten drei Buchstaben als auf ihren Sinn achtet. Wenn der Inhalt dem Reim also untergeordnet wird. So krass ist das hier nicht, aber mich stört's schon.
Interessant der Hinweis, dass der Reim die Stimmung bändigt. Normalerweise würde ich dich dafür verfluchen, hier jedoch verstehe ich es zumindest angesicht der Thematik. Dennoch will ich lieber mitgerissen werden, auf künstliche Distanz also verzichten.
Ganz ehrlich: Bei Reim denke ich immer an Kinderlieder. Irgendwie macht es auf mich einen etwas würdelosen Eindruck. Das mag sicher eine Ursache dafür sein, dass ich in der Regel Gedichte bevorzuge, die den Reim "geopfert" haben.
__________________
Die Hölle sind wir selbst.

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MacKeith
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ich will mich hier ja nicht verheben

achscheissdrauf, ich tus trotzdem, auch wenn ich der anmassung bezichtigt werden könnte.


das argument "mitgerissen werden" kann ich verstehen - bedingt. indeed schafft die form, zumal eine strenge, gebundene, distanz. manchem hilft sie aber, sich festzuhalten, um nicht weg-gerissen, oder gar weggefegt zu werden.

das mit den kinderliedern, jaja, ich hab zwei kinder...la le lu nur der mann im mond ...nein! d.h. nagut, deine sache.

ich mag zum beispiel, und nehme als orientierungslatte meiner schreibe, die expressionisten extragern. denn die (nicht alle, logo) verstehen es aufs vortrefflichste, "irren" inhalt in eine strenge systematik und form zu betonieren und siehe da: der INHALT brodelt um so mehr. deshalbdrum auch mein striktes nein! wenn du kinderlieder sagst ... ;-)

ich hab mir geschworen, wenn ich dereinst ein sonett, ein "echtes", keins der heute üblichen, geschrieben habe, dann geb ich ruh mit meinem schreiben. so, und da war jetzt die anmassung auch noch.

du bist dran ;-)

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