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herbstzeichen
abgemähte halme knacken
manchmal atmen sie
neue luft für erschütterungen,
im wiederbeben ein streicheln in
lichten streifen hängt
in horizonten weite und ein
wohin
ziehen graugänse im pausenzeichen
zerschnattern celloetüden,
wenn tropfenlaute ploppen
aus vergilbten blättern.
die abendmilde lacht noch mal
anscheinend
einfach in mich rein!
ich lass sie,
mich küssen,
auf den rücken bloss,
sie weiss,
ich suche trost.
wo über mir
ein gewölbter feuermund,
noch mal, verhöhnt
was kommen wird.
ich schmecke aroma
in blicken.
geniesse nun,
wie grashalme kitzeln.
mich strecken und krümmen
viele wunder
gehen,
andere kommen,
wie du
allein,
stirbt zeit aus mir, in kleinen halunken!
gern
und immer wieder
geb ich mich,
dir
mein halbes leben.
möchte noch etwas pflanzen,
nicht in stille,
zieh ich bei dir ein.
in deinen spuren
bin ich heim.
…werd dir vielleicht schreiben.
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