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Leselupe.de > Ungereimtes
la lune
Eingestellt am 13. 11. 2001 19:58


Autor
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TwoFaces
Hobbydichter
Registriert: Nov 2001

Werke: 21
Kommentare: 5
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es regnet..... ich wandere durch die nacht.....
denke an dich, an deinen k├Ârper,
feucht und erhitzt
der regen wird heftiger
die luft schmeckt frisch und ern├╝chternd
doch ich bin trunken von dir und will es bleiben
die gedanken kreisen
um den duft deiner haut
und deines nassen gartens
meine zunge leckt die knospen deiner br├╝ste,
deinen nabel,
deine schenkel
meine z├Ąhne liebkosen deinen hals

irgendwo hinter dieser un├╝berwindlich scheinenden
grauschwarzen wolkenmauer
weint die mondin
ihre silbertr├Ąnen fallen als tautropfen auf die erde,
ber├╝hren meine haut,
dringen in meinen k├Ârper ein
und ein eisiger strom durchflutet mich
seltsame tr├Ąume explodieren in meinem kopf
hologramme im raum,
visualisationen von extase und fieber
ich will dich vergessen, deinen duft, dein lachen
und den geschmack deiner nassen haut
ich will dich verlieren,
in den gl├╝henden w├╝sten der traurigkeit
ich habe dich viele leben gesucht,
in unendlichen welten
auf den ebenen des seins und
des nichtseins

nun, wo ich dich gefunden habe und trunken bin
von der lust die du geweckt hast in meinem bauch,
nun muss ich fliehen vor dir,
sternentr├Ąumerin und priesterin
die lust dich zu lieben, in dir zu sein,
ist so m├Ąchtig geworden,
in meinem bauch
komm und erl├Âse mich,
raum und zeit zerfliessen in meinem bauch
und die sehnsucht nach deinem kelch macht mir angst
ich will dich,
zeitlos, und doch jetzt und hier








sei meine priesterin heute nacht,
nicht zu irgendeiner anderen zeit
heute nacht will ich dich sehen wie eine g├Âttin,
in deiner ganzen pracht
komm zu mir, o priesterin
dein k├Ârper sei unser tempel der lust
und dein kelch sei die erf├╝llung meiner sehnsucht
angst und lust halten sich noch die waage
doch schon zerrt die lust an den ketten der konventionen
lass uns nicht l├Ąnger z├Âgern, o priesterin

es ist die angst die uns fesselt
und uns mit w├Ârtern
schl├Ąfrig macht
lass deine lust aus ihrem gef├Ąngnis
ich will deinen garten erobern
und den s├╝ssen honig einer g├Âttin schmecken
komm und sei mein
komm, o priesterin
werde zur g├Âttin f├╝r mich
heute nacht
nicht morgen nicht gestern
jetzt
jetzt
wir werden uns finden, nicht hier in diesem raum,
nicht hier zu dieser zeit
wir finden uns,
wo raum und zeit f├╝r uns aufh├Âren zu existieren
dein bild ist in meinem herzen
der geruch deines haares umweht mich auf meinen wegen
der sternenglanz deiner augen
erhellt die dunkelheit der w├╝ste,
die ich seit anbeginn der zeit durchwandere
der orgasmus wird wie eine s├╝sse s├Ąure
durch unsere k├Ârper fliessen
wird uns aufl├Âsen
und in die unendlichkeit schleudern


__________________
mundus vult decipi

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