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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 13. 01. 2001 00:21


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Raskolnikov
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

Werke: 80
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Zu lange nur das Wort gesehen,
man fängt an die Dinge nicht mehr zu verstehen.
Gibt sich dem faulen Zauber hin,
sperrt ein und vergewaltigt den wahren Sinn.
Der Ausbruch wird dich in Stücke reißen.
Das Gefühl schneidet sich durch die Mauer deiner Brust.
Offen aber nicht faßbar klafft die Wunde,
se frißt sich weiter bis zur letzten Stunde
__________________
Raskolnikov

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Sam_Naseweiss
Guest
Registriert: Not Yet

Zu deinem Gedicht fällt mir eines von mir ein, welches ich hier schon mal in einem ähnlichen Zusammenhang gepostet habe. Wenn ich dein Gedicht richtig verstanden habe, paßt es glaube ich ganz gut!



Das Papier und das Wort

Der Gedanke ist wie ein Kreis
und kennt keinen Ort
auf dem Papier jedoch
wird aus ihm eine Linie gezogen

Den Gedanken dabei zu erhalten
und dennoch zu gestalten
mit Worten zu beschreiben
und doch beim Reinen zu bleiben
ist Kunst

Was zu oft
- alzuoft bleibt
ist aber das volle Papier
und das leere Wort

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Raskolnikov
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

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Erst einmal Danke für deine vielen Rückmeldungen. Deinen Text, den du beigefügt hast, ähnelt in einigen Detail dem meinigen. Dennoch glaube, dass wir beide unterschiedliche Grundideen hatten, während deiner sich eher mit dem Problem und der Herausforderung des Schreibens befaßt, wie mir scheint, möchte ich mit meinen Text eine gewisse Distanz des Protagonisten beschreiben. Der seine Kontakt zu sich selbst verloren hat und sich in einer Art Unwirklichkeit befindet, die ihn unaufhörlich und schmerzhaft einholt.
__________________
Raskolnikov

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