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Leselupe.de > ErzÀhlungen
mein name sei schegie
Eingestellt am 30. 04. 2008 01:45


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dallow
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2007

Werke: 6
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Die Welt des Schelk-
Was immer du suchest


Erster Tag, Montag:

Ich stelle mich langsam auf mein neues Leben ein; schon Stunden bevor ich zum Schegie werde fange ich an kleine Dinge in Richtung meiner neuen IdentitĂ€t zu verĂ€ndern. Suche meinen SchlĂŒssel, welchen ich sonst immer korrekt in der rechten Tasche meiner Hose trage. Auch mein Handy habe ich irgendwohin gelegt und vergessen. Ich rauche Tabak statt Kippen und harre der Dinge die da kommen.

Was zu dieser Zeit noch kaum jemand auf den zwei Beziehungsseiten des selben Spiels zweier, jetzt noch eindeutig voneinander zu unterscheidender Individualjournalisten weiß: (noch) ich als Lars, werde fĂŒr eine Arbeitswoche zu meinem Kumpel Andreas alias Schegie. Derselbige wird meine IdentitĂ€t annehmen. FĂŒnf Tage Rollentausch steht auf dem Plan. Schegie ist diplomierter Kommunikationspsychologistiker auf Jobsuche und ich stehe vor der Diplomarbeit in derselbigen Branche. Auch in anderen Bereichen haben wir einige Gemeinsamkeiten, was den Rollentausch letztendlich vereinfachen wird. Das ist prinzipiell fĂŒr unser Vorhaben nicht so gut, wir wollten ja eigentlich die WohlfĂŒhlecke verlassen, aber wir sind ja noch AnfĂ€nger
Um es vorwegzunehmen, wir werden danach bekannter sein- bekannter mit uns, ausgestattet mit neuen Freunden, einigen neuen Fremdbildern und ner Menge Vitamin B (Ă€h).



Der noch Schegie hat schon frĂŒh angerufen, dass sich unser Rollentausch um einige Stunden verschiebt. SpĂ€ter ist er dann telefonisch nicht mehr erreichbar. Ich ĂŒberlege was passiert sein könnte. Horrorszenarien natĂŒrlich. Als er mich dann endlich zurĂŒckruft stellen wir fest, dass wir beide aufeinander warten- an verschiedenen Orten. Schegie denkt wir machen den Tausch bei Ihm in der Emmerichstrasse- ich denke (ich weiß?) das wir das fĂŒr die Blumenstrasse geplant haben. Egal. Also Emmerichstraße. Ich steige ein letztes Mal fĂŒr diese Woche in mein noch Auto und fahre dadurch einmal sehr bewusst und genĂŒsslich.

Es gibt ne kurze BegrĂŒĂŸung. Alles wie immer eigentlich. Wir treffen uns fĂŒr ein Projekt. Ich sage noch ein paar Kleinigkeiten zu seinen Aufgaben als Lars, erweist mich ein, wie ich seine Bewerbungen schreiben soll, welches Dokument wo hin muß, was fĂŒrs Amt ausgefĂŒllt werden soll. Ich beginne an meiner Kompetenz zu zweifeln - wie lang ist meine letzte Bewerbung her? Auf was soll ich mich eigentlich bewerben? Wo finde ich die Stellen? Scheiße, auf was hab ich mich da eingelassen. Danach zeigt er mir noch wie das Musikprogramm funktioniert- meine Aufgaben als Schegie sind vielfĂ€ltig: nicht nur dass ich zwei Bewerbungen schreiben muß (im Prozess der Stellensuche und Bewerbung sind einige Stunden SolitĂ€r zocken Pflicht), nein ich muß in der Woche (man beachte: nur 5 Tage!)auch noch ein MusikstĂŒck komponieren. Jawohl: „komponieren“ hat er gesagt, nicht einfach etwas schreiben. Kompionieren kann man das wohl eher nennen! Das Musikprogramm hat ganz viele tolle Funktionen die mir Schegie alle zeigt, wohl um zu demonstrieren, dass ich es in der Woche nicht kapieren werde. Ich kontere ich mit dem erneuten Hinweis auf das von ihm zu absolvierende Kickboxtraining am Donnerstag. Oh Mann so ein Stress. Ich kann mein NachmittagsschlĂ€fchen wohl vergessen. Keine Zeit dafĂŒr denn: der Schelksche Tag ist kurz! Aufgestanden wird spĂ€t, abends feiern ist Pflicht. Kennt man ja. Ich trinke also das gleiche Level am anderen KĂŒchentisch.

Ich tue nun so, als ob ich jetzt alles wĂŒĂŸte, was so ein Schegie wissen muß um ĂŒber die Woche zu kommen, und verweise auf die Notwendigkeit eines vernĂŒnftigen Kaffees.

Danach wird aus und eingerollt: wie vereinbart behalten wir aus unserer alten IdentitĂ€t nur unsere Ausweispapiere, nötiges Kleingeld und die UnterwĂ€sche. Bedeutet: wir machen uns nackig und tauschen Klamotten, Schmuck, SchlĂŒssel und Handys.

Ab jetzt meine ich wenn ich Schegie sage also mich. Die Sachen stehen mir schon mal. Etwas knapp aber Geschmack hab ich also. Dabei kommt meiner Meinung nach der jetzige Lars nicht ganz so gut weg. So laufe ex-ich also immer rum. Ein gewöhnungsbedĂŒrftiges Fremdbild.
Es gibt noch eine kurze Einweisung von mir, in welcher Tasche ich immer welches Utensil mit mir herumtrage. Etwas was es in der schelkschen Welt nicht gibt: genaue PlĂ€tze fĂŒr die Dinge, die man mit sich herumtrĂ€gt. Das fĂŒhrt dann zu andauerndem Suchen von irgendwas. Etwas was ich noch lernen muß. Deshalb stecke ich auch gleich seine, Verzeihung- meine, Sachen irgendwo hin und versuche zu vergessen wo sie sind. Etwas, was mir in den nĂ€chsten Tagen immer besser gelingen wird.

Meine erste Aufgabe ist es denn MĂŒll wegzubringen und Kaffe zu kaufen. Der neue Lars hilft mir und weist mich ein. Dabei merke ich, dass wir uns nicht wirklich verĂ€ndert haben. Wie auch, nur die Klamotten machens nicht. Es kommt immer wieder zu Komplikationen bezĂŒglich der Namensgebung: wer meint mit welcher Anrede wen? Wir wechseln dauernd die Anrede. Letztendlich wird es dauern bis sich da einspielt.

VerblĂŒffend ist: irgendwie denke ich, die Menschen sehen das wir anders rumlaufen als normal. Ich weiß das die das nicht können. Sie kennen uns nicht. Aber das GefĂŒhl die `schegen `unsere Spinnerei ist irgendwie da. Dann treffen wir doch noch ein paar Bekannte: Bea und??? Bea weiß ĂŒber unseren IdentitĂ€tswechsel Bescheid und feiert gut ĂŒber unsere Aufmachung. Nach dem Einkauf gehen wir zu Ramona, meiner neue beste Freundin, welche aber nicht zu Hause ist. Die sĂŒsse Frau mit dem GespĂŒr fĂŒr Blicke im Nacken kommt spĂ€ter zufĂ€llig vorbei. Wohnt im selben Haus. Lars erzĂ€hlt von unserem Wechsel. Sie ist noch ganz schön verbimmelt von irgend ner Hochzeit und wir wollen auch los drum heißt es schnell tschĂŒĂŸ und weg. Dann fahren wir erst mal zu Mannie `s Imbiß und erstehen ein paar Bier. Außer ein paar Witzchen ĂŒber Schegies Klamotten (ich beginne ĂŒber meine sonstigen Style nachzudenken) `scheggen` die dort nichts. Mit den Biers am Start cruisen wir zur Hochschule. Das erste Bier verlĂ€sst die Flasche noch im Auto. Allerdings nicht in unsere HĂ€lse sondern auf die Fußmatte. Gut das ich die Woche nicht in dem Gestank fahren muß. Nun machen wir`s uns am Fluß gemĂŒtlich. Ein bisschen Diskussion ĂŒber Konstruktivismus lĂ€sst mein eigentlich nicht mehr vorhanden sein solltendes, streitbares Ex-Ich hervortreten. Außerdem jongliere ich eigentlich nicht mit Stöcken, aber es ist ja noch der erste Tag. Also verzeihbar.

Auf dem RĂŒckweg gehts noch mal bei Mannie vorbei um Bier fĂŒr den Nachmittag zu holen. FĂŒhl mich schon wie ein Stammgast- kein gutes GefĂŒhl. Mit dem neuen Bier am Start geht’s „nach Hause“ in die Emmerichstrasse. Nach einigen weiteren GetrĂ€nken und Diskussionen gehen wir dann doch noch in die Maus, dem Monopolstudentenclub unserer kleinen Stadt. Der Name ist Programm, man kennt sich namentlich! Und bis dahin auch noch laufenderweise. Ich will mein- sein Fahrrad zurĂŒck! Maus heißt fĂŒr einen Schegie auch zu kickern. Arnie, der einzige dem Proletariat angehörende und eher inoffizielle Mitbewohner der Emmerichstr. Wg kĂŒmmert sich rĂŒhrend um mich und wird mein Teampartner. Er ist zum GlĂŒck so gut das er meine nicht vorhandenen kickerkompetenzen (fast) ausgleicht. Ich freu mich also darĂŒber, dass es Arnie gibt. Lars spielt auch mal- verblĂŒffenderweise viel besser als ich. Wo hat er das so schnell gelernt?

Dann unterhalte ich mich lange mit nem Typ der irgendwie nur so durch die Stadt lĂ€uft um nachzudenken, sagt er. Ich stelle mich natĂŒrlich als Schegie vor und höre ihm lange zu, spiele mal wieder Psychologen (in Lars Art). Ich hoffe das war in dem Fall mal ganz gut so. Zumindest meint er, dass ihm das GesprĂ€ch was gebracht hat. Kitzelt schön mein nicht zu mir gehörendes Beraterego. Dann geht’s nach Hause. Unterwegs spiele ich mit dem Hund einer mir scheinbar lange bekannten blonden, großen Frau. Sie ist mir weder sympathisch noch unsympathisch aber ich mag den Hund. Der kommt zwar etwas dĂŒmmlich rĂŒber, spielt aber leidenschaftlich gerne Fangen. Lars biegt dann auch bald ab und ich gehe heim. Ich glaube danach noch einige Stunden mit Arnie getrunken und geredet zu haben, bin mir aber nicht mehr sicher. Auf jeden Fall weiß ich von ihm, dass Schegie und er in den Morgenstunden oft diskutierend noch ne Weile sitzen



Zweiter Tag, Dienstag:

Es klopft. Nicht an meiner TĂŒr. Ich schegge: ich bin nicht ich. Meine TĂŒr ist nicht meine TĂŒr. Ok. Kein Problem. „Ja?“ Arnie kommt rein. Kaffeetasse in der Hand. Sagt irgendwas von aufstehen. „Komme gleich“. Schlafe wieder ein. Erneutes Aufwachen. Wie spĂ€t? Schaue auf mein Handgelenk, auf meine nicht mehr vorhandene Uhr. Okay
Es ist also nach Schelkscher Zeitrechnung genau irgendwann. Sicherlich schon Mittag und ich bin viel zu spĂ€t dran. Ärgere mich dass es gestern wieder so lange ging. Aber das ist Larsmanier. Drum beschließe ich auf Verdacht, das mein neues Ich sich nicht Ă€rgert. Halbwegs gut gelaunt ziehe ich mir, gleichfalls auf Verdacht, irgendetwas an und betrete ein „morgen“ in die offene KĂŒche rufend das Bad. Diese erste Morgenhandlung sollten wir gemeinsam haben. Dann gehe ich in die KĂŒche und bin erfreut dass die anwesenden WG Mit- und Fastmitglieder (Susie, Arnold) mich sofort als Schegie (an-)erkennen und begrĂŒĂŸen. Im Folgenden werde ich feststellen, dass vor allem Arnie den personalen Wechsel sehr ernst nimmt- er wird mich wirklich nie mit Lars anreden. Außerdem sagt er mir wie ich mich im Allgemeinen verhalte.

Das sieht dann so aus (Zit. Arnie) „Du kommst normalerweise mit der Kippe im Mund in die KĂŒche, und ĂŒbrigens: du trinkst deinen Kaffee ohne Zucker und mit 2/3 Milch welche du vorher in der Microwelle erhitzt.“

Au Mann, was fĂŒr ein Stress am Morgen. Scheiße, eine Woche lang Kaffee ohne Zucker. Ich stelle also die Tasse mit Milch in die Microwelle und vergesse sie. Bedeutet: die Milch ist zu heiß und hat diese dicke Schicht oben, welche ich so hasse. Das wird mir die Woche noch öfters passieren. Aber: toll, ich habe in schelkscher Art schon wieder was vergessen! Um dem noch einen draufzusetzen suche ich erst mal meinen Tabak. (SpĂ€ter werde ich feststellen, dass ein Schelk nicht ĂŒberall alles vergisst. Aber: an der Stelle weiß ich das noch nicht, und bin noch stolz auf mich). Das frĂŒhmorgendliche GesprĂ€ch mit Susie und Arnie ist ganz witzig, obwohl ich mich noch sehr larslastig ausdrĂŒcke. Zwischendurch ruft eine andere Susie, die Mitbewohnerin von Lars aus der Blumenstrasse an. Sie will ein Buch abholen, zum lernen. Ich denke, dass sie bestimmt mit Lars lernt, was eigentlich mein Job wĂ€re. Aber sie hat sich da wohl den besseren Mann ausgesucht. Der ist bei vielen Studieninhalten immer noch erstaunlich fit. Da bin ich etwas eifersĂŒchtig

Weiterhin versuche ich erfolglos die ex-Mitbewohnerinnen der Emmerichstraßen WG Tatie und Nicke anzurufen. Ich spreche ihnen nicht auf die Mailbox, was ein Schegie eigentlich macht. HĂ€tte ich wissen mĂŒssen, aber die Automatismen
ich hasse Mailbox. Beide werden mich spĂ€ter zurĂŒckrufen. Beide werden mich als irgendwie anders wahrnehmen. Und beide werden nicht `scheggen` wer da wirklich dran ist. Tatie wird es nach ErklĂ€rung der Tatsachen sogar fĂŒr einen Aprilscherz halten


Jedenfalls beginne ich nach lĂ€ngerem AbhĂ€ngen in der KĂŒche langsam und heimlich meinen Tag zu planen. Insgeheim Ă€rgere ich mich nun auch wieder, dass ich so spĂ€t aufgestanden bin. Es gibt so viel zu tun! Ich schleiche mich also zum Rechner, wobei ich nicht vorhabe Bewerbungen zu machen, sondern erst mal kurz SolitĂ€r zu spielen. Apropo: Zeit fĂŒr ne SolitĂ€rpause
..

02.04. gegen halb fĂŒnf?: FĂŒrs Protokoll- an dieser Stelle erfolgte eine kurze SolitĂ€rpause.

Weiter im Text:

Das gelingt mir auch ganz gut- ich bin eigentlich kein Computerspielefan, aber irgendwie hat es mich dann doch in seinen Bann gezogen und huch- ne Stunde ist um. Mist! Äh, gut so! Das wĂ€re also erledigt. NĂ€chstes Thema: Musik komponieren. Hm. Also Programm starten, Regler hoch, Micro an und
nichts passiert. Irgendwas funktioniert nicht. Nach ein paar Versuchen den Fehler zu finden, rufe ich Lars an. Der ist auch noch nicht so lange wach (war mir klar, der schlĂ€ft sogar noch mehr als ich) und sagt wies geht. Dann nehme ich ein paar Sachen auf. Erst mal nur Gitarre. Es klingt schrecklich, und nach ner halben Stunde beschließe ich, das Projekt zu löschen und als Probelauf abzutun. Es ist ja noch Zeit bis Freitag. Also, denke ich, mache etwas, von was ich denke, dass ich dafĂŒr noch mit die Besten Voraussetzungen mitbringe: ich beschließe Rollerblades fahren zu gehen. Eine Seltenheit im Leben des Schegie aber im potentiellen Möglichkeitsraum schelkhaft vorhanden. Dazu muß ich allerdings erst mal aus der Stadt raus. Erstes Hindernis dafĂŒr: Ramonas Auto, welches mir zur VerfĂŒgung steht. Ich wußte es geht schwer auf, aber ich wusste nicht das es so schwer aufgeht. Nach 10 Minuten verzweifeltem RumdrĂŒcken gebe ich erst mal auf und kaufe Tabak. Dabei vergesse ich die Filter zu kaufen und muß ein zweites mal in die Tanke rein. Jo! Dann rufe ich Ramona an, rede dabei aber irgendwie so, als wenn sie wĂŒsste das ich mit Lars die Rollen getauscht habe. Als erstes verabrede ich mich mit ihr fĂŒr Donnerstag zum Kaffee (mich befĂ€llt noch beim Telefonat die Angst, das ich den Termin vergessen könnte- ich habe ja kein Notizbuch dabei um es zu notieren), dann frage ich wie man ihr Auto aufkriegt. Da ist sie schon etwas ĂŒberrascht, erklĂ€rt es mir aber ohne Umschweife. Es folgt noch die Bitte vorsichtig zu fahren ansonsten bleibt Erstaunen auf ihrer Seite und etwas Unbehagen bei mir, dass ich sie einfach so ĂŒberfallen habe. Ich hoffe, sie verzeiht mir.

Jedenfalls gehe ich zurĂŒck zum Auto und: es geht tatsĂ€chlich auf! Dabei Ruft Arnie von der KĂŒche aus an, und sagt mir ich soll Essen mit vorbereiten. Mist. Eigentlich wĂŒrde ich das gerne (ich will ja nicht nur als Nutznießer dastehen) aber jetzt bin ich schon so weit und das Auto ist auf. Ich erklĂ€re ihm mein Vorhaben und darf weg. Soll aber spĂ€testens in ner halben Stunde zum Essen zurĂŒck sein. Ich sage zu, im Wissen dass ich das zeitlich nie schaffen kann. Ich hoffe es passt auch zu meiner Rolle zum Essen zu spĂ€t zu kommen. Dann geht’s los. Zwischendurch noch Nicis Anruf. Dann am Stadtrand angekommen stehe ich das erste Mal auf Rollerblades. DafĂŒr geht’s ganz gut. Nicht so geil wie Fahrrad aber: Fetzt!

ZurĂŒck zu Hause komme ich entweder doch noch rechtzeitig zum Essen, oder aber sie haben auf mich gewartet. Zwischendurch war Lars da, und hat sich ĂŒber mein KĂŒhlfach her gemacht. Kann mir denken warum- er hatte nach dem Joggen Knast, und sein KĂŒhlfach gab nicht mehr so viel her! Das Essen jedenfalls war lecker, getrĂŒbt nur durch meine SchuldgefĂŒhle nichts dazu beigetragen zu haben. Die richtige Ansprache klappt immer besser, mein Verhalten nicht ganz- ich habe am Fenster geraucht als die anderen noch gegessen haben. Nach dem Essen machen Susie und Arnie los in Richtung Maus zu ner Krisensitzung. Jule bleibt noch und ich verspreche abzuwaschen. Mache ich dann auch und schaue mir danach die Aussicht vom Dach an. Anschließend beginne ich diesen Text, woran ich arbeite bis Lars und unser gemeinsamer Freund Peter zum Skat spielen kommen. Dabei kommt es immer wieder zu Verwechslungen der Namen- vor allem Lars und ich sprechen uns immer wieder falsch an. Nach einigen personalen Wechseln und guten GetrĂ€nkegenuss gings dann gegen 3 Uhr doch noch zu ner privaten Motto-Party- psychische Störung ist angesagt. Lars geht als devoter Diener-Hund total ab. Wir sind natĂŒrlich, zusammen mit unserem gemeinsamen Bekannten Benny, wieder die letzten GĂ€ste und man muß uns rauskehren. Anschließend geben wir uns bei mir noch ein paar Absacker mit philosophisch-psychologischer Laber- Untermauerung inclusive einer ordentlichen Prise Selbstmitleid. Gegen sieben wache ich kurz auf, als Lars sagt er fĂ€hrt jetzt heim. Schleppe mich auch ins Bett
.



Dritter Tag, Mittwoch:

Telefon klingelt. Aua. Nicht schon wieder. Und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier kommt mir sofort in den Sinn. Kein Versuch auf die Uhr zu schauen. Ich weiß ich trage keine. Es fĂŒhlt sich an wie Nachmittag und ich könnte kotzen. Katrin (Lars AffĂ€re und gute Freundin von mir) ist dran, sagt sie möchte etwas vorbeibringen. In ein paar Minuten. Ok, ich muß raus. Die WG (diesmal anwesend: Susie und Jule- wo steckt Arnold?) ist an den Vorbereitungen zu kochen. Ich mache erst mal Kaffee (ohne Zucker, Milch in Microwelle vorgewĂ€rmt-leider immer noch zu lange- dicke hautschicht drauf, wiederlich). Katrin klingelt. Labern rum. Werden von meinen Mitbewohnerinnen zum Essen eingeladen. Erneutes klingeln. Man meldet sich als Peter. Ich denke Peter M. und mache auf. Aber Trugschluß- es ist verpeil-Peter. Und der scheggt es wirklich nicht. Nicht weil er es nicht könnte- er ist es nur gewohnt hin und wieder was nicht zu merken. Also spielen wir mit ihm
 die MĂ€dels sind da auch echt hart. Erst an der Stelle ĂŒberlege ich, dass ich in dieser WG möglicherweise Peters erster Ansprechpartner bin, und er mich nicht erkennen kann.

Ich mache noch etwas Small-talk mit Katrin, was ich irgendwie auch in schelkisch-larsisch gemixt hinkriege. Katrin war glaube ich etwas enttÀuscht, dass ich so stark auf Schelk mache. Das wird sie in meiner Wahrnehmung noch öfter sein. Sie lÀsst mir den Freiraum vorerst- ich werde ihn mir spÀter selber nehmen, indem ich ihr nachgebe. Ich als irgendwie doch noch Lars werde dieses Nachgeben bereuen und nicht bereuen- kennt man ja.
Danach spiele ich erst mal wieder SolitĂ€r. Ramona ruft an und ich klĂ€re sie erst mal auf was den Rollentausch betrifft. Quatschen dann ganz locker. Glaube das Spielchen ist fĂŒr sie ganz ob. Wir verabreden uns gemeinsam zum Theaterspielen in die Hochschule zu gehen. Sie kommt leicht zu spĂ€t- ich bin trotzdem nicht fertig, weil ich mir noch den Bart abrasiert habe. Auf dem Weg zur HS kĂ€mme ich mir noch die Haare. Ramona feiert sich glaube ich. Find ich gut, denke im Nachhinein dass es die Situation entspannt hat. Angekommen, hab ich meine Karte fĂŒr den Scanner der Hochschule vergessen und wir kommen nicht rein. Rufend (Ramona) und Steinewerfend (Ich ) hampeln wir vor dem Fenster rum um auf unser Dilemma aufmerksam zu machen. Schließlich steige ich aufs GelĂ€nder und sie hĂ€lt mich an der Hand. Erste GleichgewichtsĂŒbungen- sehr angenehmes GefĂŒhl. Drinnen wird man auf uns aufmerksam- nun sind wir am Start. Lars ist schon da und ich ĂŒberlege als wer er sich vorgestellt hat- muß man das hier? Mit welchen Namen mache ich das? Diese Überlegungen bleiben unrelevant- keinen interessiert hier mein Name. Nach ein paar echt tollen Übungen darf ich noch zum Schluß den Wolf spielen. Alle anderen Teilnehmer sind Schafe Ich bin stolz auf mich, dass ich die Rolle gewĂ€hlt habe. Auch nicht nervös- ich weiß irgendwie das ich das kann. Mein erstes Opfer steht eigentlich fest- ich glaube sie hat es schon vor Beginn des Spiels erraten. Keine Ahnung warum sie es ist. Da ich noch nicht ganz in der Rolle bin nehme ich verblĂŒffenderweise jemand anders. Komme dann doch sehr schnell in meine Rolle rein. Die Umgebung und Ansagen des Dozenten verblassen. Ich jage Schafe, und bin gar nicht mal so ĂŒberrascht wie gut mir das gelingt. Ich sehe tatsĂ€chlich Angst in den Augen. Sie verhalten sich tatsĂ€chlich wie eine Herde. Ich bin kein Wolf (was keiner weiß) ich bin ein Panther. Ich finde meine Opfer mit den Augen und sie wissen dass sie verloren sind. Wahnsinn. Krasses Feeling. Als wir alle wieder sitzen, brauche ich auch etwas Zeit, um wieder aus der Rolle zu kommen. Der Panther wirkt noch etwas nach.
Ramona noch von ihrer vorigen Rolle geplĂ€ttet erzĂ€hlt mir spĂ€ter dass sie wirklich aus der Situation raus wollte und sich desshalb gern hat fressen lasen. Mich hat sehr ĂŒberrascht, dass sie ihre Rolle so angestrengt hat. Sie wirkte so verdammt souverĂ€n. Aber dieses Spiel beherrscht sie auch außerhalb des Theaters ganz gut.
Wir sind dann noch ein bisschen gebummelt und haben gut gequatscht. Dann: ich gehe zur Stillen Post (Projektkneipe). Und: bin wieder zu einigen Anteilen mehr Schegie. Man begrĂŒĂŸt mich auch zu großen Teilen als derselbige. Lars ist schon da und im GesprĂ€ch mit seiner Ex vertieft. Habe das GefĂŒhl zu stören und werde wieder etwas weniger schegisch. Kann das aber diesen Abend gut kontrollieren, da hilft die Rolle wirklich. Lars wird spĂ€ter lange mit einer Anika reden (flirten?) was mich sehr freut. Judith, die Frau mit dem guten GefĂŒhl fĂŒr Blicke in ihrem RĂŒcken, ist auch da und wir quatschen etwas. Sehr schön. Sie wird sich allerdings nicht von mir verabschieden. Warum kriege ich kurz Panik als ich merke, das Tine da ist und Katrin auch? Tine spricht mich als Schegie an, meint aber Lars mit dem sie in der Katrinfreien Zeit was hatte. Tine schlaucht eine Kippe bei mir welche ich wiederum bei Katrin schlauchen muß- ich habe ja nunmehr nur Tabak. Schon komisch. Zumindest Tine muß Bescheid wissen. Bleibt aber Tine, angepasst wie immer- zumindest ich merke da gar nichts.

Ansonsten: massig Leute viele Bekannte. Es bleibt den ganzen Abend beim Schegie. Die Leute spielen ganz gut mit, wenn man sie auf ihre namentlichen Verwechslungen aufmerksam. Auf die Anrede „Lars“ reagiere ich höchstens noch mit Erstaunen und hochgezogenen Augenbrauen. Habe schon das GefĂŒhl, dass ich mehrseitigen Kontakt ĂŒber die Story des Rollentauschs kriege- oder war es das Theater spielen? Weiß nicht. FĂŒhlt sich aber locker, angenehm an. Gen Ende des Abends ĂŒberredet mich Katrin großteils durch Anstarren zusammen mit ihr Hause zu gehen. Ich spiele noch etwas Schegie, besser gesagt laber blöd ĂŒber den Rollentausch und Konsequenzen. Ich glaube ich will sie Ă€rgern, weil ich eigentlich nicht mitgehen wollte. Obwohl ich mit wollte. Aber das Angebot kam mir zu frĂŒh und war zu erdrĂŒckend- wohlbemerkt fĂŒr den Lars in mir zu erdrĂŒckend. Ich bin da einfach zu sensibel wenn ich mich besetzt fĂŒhle. Ich weiß nicht ob das passiert, oder ob ich mir das einbilde. Jedenfalls breche ich meine Rolle und wir gehen zusammen ins Bett. Ich hoffe Lars (alt) wĂŒrde, und schegie (alt) wird mir verzeihen. Ich weiß nicht wie heilig ihm sein Bett ist. Es war super schön, aber ich war auch nicht ich- in mehreren Bedeutungen.



Vierter Tag, Donnerstag:

Jetzt schon??? Sind doch gerade erst eingepennt. Katrins Weckton schockt in MinutenabstĂ€nden. Dann steht sie endlich auf. Bin schon genervt. Ich bleibe trotz meiner Ansage mit aufzustehen einfach liegen. Als sie sich anzieht bemerkt sie das die Weckzeit zu frĂŒh eingestellt war. Sie legt sich noch mal hin und eine halbe Stunde spĂ€ter beginnt das Spiel erneut. Nachdem Sie sich noch nen Kaffeee gemacht hat, bekomme ich noch nen ungewollten Abschiedskuss, und bin endlich allein
Es klingelt ein Wecker
schon wieder??? Aus damit
Eine Stunde spĂ€ter? Ok. Ich spĂŒre es wird Zeit. Wuchte mich aus dem Bett und ab ins Bad. In der KĂŒche ist niemand. WG ausgeflogen. Nach dem FrĂŒhstĂŒck, nem Plausch mit Jule die irgendwo her kommt und nem Plausch mit Arnie der auch irgendwo her kommt (er sieht irgendwie krank aus und redet was von PlastiktĂŒten fĂŒr Menschenteile) und zwei - drei Kaffee fange ich dann irgendwann an mich um die Bewerbungen zu kĂŒmmern. Keine Ahnung wie ich suchen soll. Der alte Schegie hat mir zwar ein paar Tipps gegeben, aber das ist nicht viel. Nach dem ich erst mal den „Arbeitsmarkt“ durchforstet habe, stelle ich auf den letzten Seiten fest, das er schon gelesen wurde. Eine Stellenanzeige ist markiert. Ja. Außer der habe ich auch nichts passendes gefunden. Also weiter zu den Internetplattformen. Da gibt es echt ne Menge- ne Menge Schrott. Und das kostet Zeit. Ich bekomme schon wieder dieses InkompetenzgefĂŒhl, wenn ich die gesuchten Profile sehe. Was soll aus mir (ich meine mein sonstiges ich) mal werden? Was kann ich eigentlich? Was wird das fĂŒr ne Scheiße?
Ich drucke ein paar relevante Stellen aus, von denen ich dennoch nicht denke, dass „Ich“ mich darauf bewerben werde. Die meisten davon werde ich bei nĂ€herem Hinsehen entsorgen. Nach einigen Stunden vor dem Bildschirm habe ich zwei Stellen selektiert, auf die ich Bewerbungen schreiben werde- eine ist unterbezahlt, eine passt nicht zu mir. Aber: beide können per Mail erledigt werden, was enorm Zeit spart. Ich stelle fest: es ist kurz vor halb zwei und ich muß los. Um drei habe ich ein Date mit Ramona, welches mir sowohl als Schegie als auch als Lars wichtig ist und was ich nicht verpassen möchte.
Also schnell duschen. Es ist fĂŒnf vor drei als ich loskomme. Bin versucht Ramonas Auto zu nehmen, lasse es aber. WĂŒrde das sonst auch nicht tun. Da ich immer etwas zu spĂ€t bin, dĂŒrfte es Ramona eigentlich nicht stören. Aber ich weiß nicht in wie weit sie sich auf meine alte- neue Rolle eingestellt hat. Ich gehe schnell. Bin ca. 10 Min zu spĂ€t im Kaffee KrĂ€nzel. Sie ist nicht da. Sehr gut. Wir sind ein eingespieltes Team. Obwohl ich nicht denke, dass sie unser Treffen vergessen hat, kann ich es nicht lassen sie anzurufen- das ist Larsart. Kann halt nicht irgendwo allein unter Menschen sitzen. Sie wird mir spĂ€ter sagen, dass Scheggie so etwas normalerweise nicht tut.
Irgendwie habe ich (spĂ€testens hier, an diesem Tag) wĂ€hrend des Wartens auf Ramona meine Schelksche IdentitĂ€t abgelegt, und werde sie (außer namentlich) bis zum Abend nicht mehr anlegen. Das KaffeekrĂ€nz (el) chen wird wirklich schön. Ich bin dabei Lars. Haben fĂŒr meine VerhĂ€ltnisse ein gutes GesprĂ€ch gehabt. Dennoch, Ramona wird mir immer ein RĂ€tsel bleiben. Als wir durch die Strassen gehen bremst sie mich immer wieder aus- ich gehe zu schnell. Ich weiß das, kann es aber nur schwer Ă€ndern. Zwischendurch gibt sie mir zu verstehen, dass wir vielleicht mehr Kontakt haben werden als vorher. Das freut mich echt, aber ich kann dass wohl nicht so recht rĂŒber bringen. Abschied ist kurz aber nicht unherzlich. Ok. Ich eile zum nĂ€chsten Termin: Lars hat nach dem Squash mit Peter Konditionsprobleme und ich vertrete Ihn beim Kickboxen. Wir tauschen in der Emmerich die Autos. Ramonas Fahrzeug ist mir nach Larslogik ein zu großes Zeitrisiko. Ich brause los und bin 1/4 Stunde zu spĂ€t. Geht noch. Training ist gut anstrengend. ZurĂŒck daheim erst mal Kaffee-
Momenten, da war noch was: zwischendurch kaufe ich noch Abendbrot und treffe Renie (welche von nichts weiß), benehme mich aber zu 100 % wie Lars. Werde nachlĂ€ssig in meiner Rolle, aber ich schreibe immerhin mit ihr zusammen meine Diplomarbeit. Reicht auch langsam. Mein Handy ist schon wieder in der linken Tasche der Hose. Verdammt! ZurĂŒck zu Hause eröffne ich mein Kochvorhaben der WG. Spaghetti soll es sein, aber wir mĂŒssen vorher abwaschen. Das dauert dann auch gut lange, letztendlich essen wir gegen zehn Uhr. DafĂŒr habe ich ganz gut mit den MĂ€dels geflunkert. Vor allem mit Jule lieg ich gut auf einer Welle. Susie bleibt noch undurchschaubar. Aber ich glaube sie ist ne Liebe. Mit Macken zwar, aber in Ordnung. Gefallen mir echt gut als Mitbewohner- obwohl ich keine Ahnung habe wie es auf Dauer wĂ€re.
Zwischendurch schreibe ich noch ĂŒber StudiVz mit Terry. Sie ist ne Freundin von Lars, und ich kenne sie nicht. Aber das ist mir gerade egal. Terry tut mir echt leit, dass sie in den Startlöchern ihrer Europareise steckt, und niemanden findet der mit kann-will? Ich wĂŒrde so gerne. Aber auch damit wĂŒrde ich einer Ilussion nachgeben. Aber sie hat auch recht: es gibt immer ein Grund was nicht zu tun, immer ein „geht nicht“ im Leben. Und ich traue ihr zu dass sie so was ĂŒberwinden kann. Warum ich nicht? Es ist kein geringer Teil, dass ich denke, dass es mit Ihr nicht gut geht. Mag sie zu sehr- aus den Augen aus dem Sinn hat da noch immer am Besten funktioniert. Außerdem: DiplArbeit adee: Renie wĂŒrde mich killen. Jemand dem ich echt nicht in die Scheiße reiten will. Ich schreibe Terry blöde Tipps, was sie machen kann um sich loszureißen.
Überlege mit Jule und einem (mit Lars) gemeinsamen Bekannten am Sonntag noch boarden zu fahren. Da wĂ€re ich dann wieder ich. Toll, wenn das klappen wĂŒrde. Ich weiß hier noch nicht, dass deren gemeinsamer Bekannter sich selbst in die psychiatrische Klinik eingeliefert hat, und definitiv vorerst ausscheidet. Kennst du nicht irgendwie zu wenig „normale“ Leute, Lars? Ok. Es wird wieder halb eins bis ich hier an den Rechner komme. Bewerbungen sind auch noch nicht raus- das wird morgen auf die Liedermacherei schlagen


FĂŒnfter Tag, Zukunft:

Ich werde den Wecker einfach ignorieren. Ganz entspannt schlafe ich bis halb zwölf und stehe erschlagen aber nicht panisch auf. Als erstes Kippe an. Keine gedrehte, aber immerhin. FrĂŒhstĂŒck fĂ€llt zugunsten von Milchkaffee aus. Milchkaffee klappt ohne ekelige Haut drauf. Ich tue wĂ€hrend des Kaffeetrinkens entspannt absolut nichts. Meine Aufgaben fĂŒr heute schrecken mich nicht. Kurzer Talk with Jule. Arnie taucht auch noch auf. Susie pennt lange. Eine Verkettung von UmstĂ€nden verhindert das gemeinsame Mittagessen. Ich bin recht zeitig mit den Bewerbungen fertig und starte meine Komponisensation. Es zieht sich und klingt scheiße. Es ist egal. Arnie steht mir beim Aufnehmen bei, wĂ€hrend Jule versucht, mit ihrem Laptop w-lan zu fangen. Zwischendurch telefoniere ich mal mit Lars. Gegen Abend bin ich zwar mit meiner musischen Leistung unzufrieden, meine aber es ist genug. Noch was essen, dann kommt sich auch bald Lars zum ausrollen. Es ist wieder ECHTZEIT



Ich drehe mich noch mal um und trÀume etwas


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