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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 10. 11. 2000 11:40


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MacKeith
HĂ€ufig gelesener Autor
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Die erste Nacht der RĂ€ttin

In einsamen NĂ€chten,
wenn ein halber Mond am Himmel hÀngt,
Der Nebel mit langen weissen Fingern aus den WĂ€ldern greift,
Und die BĂ€ume nackt auf den Feldern stehen,
Schleicht ein Schatten in die Stadt,
Auf der Suche nach Fleisch, Menschenfleisch.

Feist und fett und flink,
Der Nebel perlt auf ihrem schwarzglÀnzenden Fell.
Gelbe ZĂ€hne spitz im Gesicht,
Die Nase witternd im Wind,
Sucht sie ein Opfer

Du liegst in deinem Bett.
Traumgefesselt. Wehrlos.
Auf dein Gesicht fÀllt fahl das Mondlicht.
Dein Atem tropft bitter aus deinem Mund,
Kalter Schweiss gefriert auf deiner Haut.
Sie wittert dich, sie findet dich.

Mit rauher Zunge schmeckt sie dich,
Du spĂŒrst ihr warmes Fell an deinem Hals,
Fast zÀrtlich knabbert sie an deiner Wange,
Dein Schrei, tonlos, als sie dir einen fetten Brocken aus dem Gesicht beisst.
Durch dein offenes Maul schlĂŒpft sie in dich

Du spĂŒrst sie in deinem Bauch.
Sie weidet dich aus, frisst dir die GedÀrme leer,
Reisst Fetzen aus deinem Inneren.
Kein Erwachen, kein Entrinnen.
Erst gegen Morgengrauen schleicht sie aus deinem Zimmer.
Die RĂ€ttin.
Mit blutigem Maul und verkrustetem Fell.

Im Spiegel klafft das Loch in deinem Gesicht
Ein schwarzglÀnzendes Haar klebt an deinem Mundwinkel
Und du weißt: Sie wird wiederkommen.
Weil sie immer wieder kommt, jede Nacht,
Nacht fĂŒr Nacht, lange Nacht, lĂ€nger und lĂ€nger
und lÀnger und lÀnger ...

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MacKeith
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zu fett

fĂŒr hier?
;-)

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Inhaltlich ist es insich geschlossen und homogen ... da gibts nichts zu zu sagen. Es ist ja verstĂ€ndlich. Stilistisch bin ich vielleicht nicht der Experte. Mir ist da nichts aufgefallen. Weder im Positiven noch im Negativen. Das gilt auch fĂŒr die sprachliche Umsetzung. Ich persönlich kann halt nichts damit anfangen. Das ist alles.

Martin
__________________
Lyrik ist LogopÀdie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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