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Leselupe.de > Kurzprosa
nobody loves me
Eingestellt am 25. 04. 2001 21:06


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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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Augen so tief wie das Meer.
Haare so weich wie ein Federbett.
Lippen so zart wie Rosenbl├╝ten.
Haut, nach der man so s├╝chtig ist, wie nach der Schokolade.
Und Gespr├Ąche so sch├Ân wie gute Film.

Wenn er ihre Hand nimt.
Wenn er ihr Blicke zu wendet.
Wenn er langsam seinen Kopf zur Seite neigt und dann
ihre Lippen ber├╝hrt.
Wenn er sie zum Lachen bringt.

Wenn er einfach nur ist.

Neid? Sehnsucht? Angst niemals so was zu haben oder
nur Freude?

Ich habe keine Ahnung was von dem ich dabei sp├╝re,
aber eines wei├č ich:
Ich werde niemals so was erfahren, sp├╝ren und sehen.

Lieb mich wie ich bin und nicht wie ich versuche zu sein!

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Nally,
in einem anderen Thread hast Du gefragt was Du falsch machst.
An diesem Gedicht will ich versuchen es Dir zu erkl├Ąren.
Generell: was folgt ist meine Meinung und die ist auch danach noch meine Meinung. Soll heissen, weder Du noch irgend ein Anderer mu├č das so genauso sehen ;-)

Fehler machst Du z.B. bei der Rechtschreibung.
(das e bei "Filme", das m bei "Hand nimmt")
Fl├╝chtigkeitsfehler, wie sie mir auch oft passieren und an denen ich mich nicht aufh├Ąngen m├Âchte)
Ansonsten kann man die Frage was Du falsch machst nicht beantworten ohne zu wissen was Du mit dem Text r├╝berbringen
wolltest.
Ich lese aus dem Text nur heraus, da├č Du Liebeskummer hast und Minderwertigkeitskomplexe. Wolltest Du wirklich das damit ausdr├╝cken? Wenn Du das sagen wolltest, dann hast Du eigentlich nichts falsch gemacht.

Wenn Du aber auch so schreiben wolltest das mir die Art wie Du schreibst gef├Ąllt, dann hast Du einige Fehler gemacht (meine! Meinung)

"Wenn er einfach nur ist."
Der Satz steht mir da zu alleine!
Ich halte Ihn auch f├╝r ├ťberfl├╝ssig.

Der ganze Rest ist eine einzige L├╝ge(Sorry wenn ich das so hart formuliere)

"Ich habe keine Ahnung was von dem ich dabei sp├╝re.. "
Nat├╝rlich weisst Du es! Du hast es sogar bereits in Worte gefasst!

"aber eines wei├č ich: Ich werde niemals so was erfahren, sp├╝ren und sehen."
Fehler! Du vermutest es vielleicht, aber Du weisst es nicht!

Lieb mich wie ich bin und nicht wie ich versuche zu sein!
Wie versuchst Du zu sein? Erst wenn Du versuchst Du selbst zu sein, dann wird man Dich so lieben wie Du bist.


Weisst Du , manche Gedichte haben Ihren Reiz im Versmass,
andere im gef├Ąlligen Reim. Manche begn├╝gen sich damit mit Worten eine Stimmung bildlich greifbar zu machen oder gl├Ąnzen durch gelungene Metaphern. Ich mag auch Gedichte die voller Ironie, Satire oder Wortwitz strotzen.
Nat├╝rlich d├╝rfen Gedichte auch schwerm├╝tig, verzweifelt und traurig sein - aber (meiner Meinung nach) nicht wehleidig!


Ich hoffe es war eine Hilfe f├╝rs Schreiben.
(Wenns dann auch noch eine Hilfe f├╝rs Leben war, um so besser)



Und falls Dir dieser Kommentar nicht gef├Ąllt,
eine kurze Mail an mich und ich l├Âsch diesen Beitrag wieder.

Liebe Gr├╝├če,






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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Ich habe deinen Aufruf im anderen Thema mal entnommen und in mein Thema eingebunden, weil dazu passte. Danke Gegge, das du dem Aufruf folgtest.

Doch will auch ich versuchen etwas zu sagen:

Augen so tief wie das Meer.
Haare so weich wie ein Federbett.
Lippen so zart wie Rosenbl├╝ten.
Haut, nach der man so s├╝chtig ist, wie nach der Schokolade.
Und Gespr├Ąche so sch├Ân wie gute Film.

(hier h├Ątte es gut gepasst, wenn die Erkl├Ąrung zur Schokolade nicht erw├Ąhnt wird, das enth├Ąlt schon das Wort "SUCHT", und vielleicht um den Rythmus zu wahren: "Gespr├Ąche, so gut wie sch├Âne Filme", ein Gespr├Ąch ist gut oder nicht so gut, aber sch├Ân sind Blumen, Bilder, ├äuserlichkeiten)

Wenn er ihre Hand nimt.
Wenn er ihr Blicke zu wendet.
Wenn er langsam seinen Kopf zur Seite neigt und dann
ihre Lippen ber├╝hrt.
Wenn er sie zum Lachen bringt.

Wenn er einfach nur ist.

(Hier stimme ich Gegge zu: Der Satz ist alleine und verloren, ihm fehlt der Bezug auf das Vorwort)

Neid? Sehnsucht? Angst niemals so was zu haben oder
nur Freude?

Ich habe keine Ahnung was von dem ich dabei sp├╝re,
aber eines wei├č ich:
Ich werde niemals so was erfahren, sp├╝ren und sehen.

Lieb mich wie ich bin und nicht wie ich versuche zu sein!
(Auch hier stimme ich mit Gegge ├╝berein, doch eines glaube ich: das auch ein Gedicht etwas Wehm├╝tig sein darf. Du darfst all deine Gef├╝hle Ausdruck verleihen, es kommt aber auf die Melodie an.)


Ich w├╝nsche Dir viel, viel Erfolg und wenn auch dieser Beitrag nicht das ist was du m├Âchtest, auch ich werde ihn l├Âschen, wenn du es m├Âchtest.

Ach, was noch ganz wichtig ist: Potential ist voehanden, ein roher Diammant ist auch erst nach dem schleifen ein ansehnliches, wertvolles und begehrtes Objekt.

Liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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danke ihr beiden

Hallo erstaml und danke...

Seid ich hier, bei der "leselupe" bin,
ist mir eines klar geworden:
dass ich, bis ich mal gut bin,
noch Jahre vergehen und ich viel, viel lernen mu├č.

Ich bin 17 Jahre, mache mein Abi und hier treffe ich das 1. mal Leute, die genau das m├Âgen, was ich dachte, ein wenig zu k├Ânnen... und deshalb, ist es nat├╝rlich erst mal ein kleiner Schock, aber der vergeht, bin ja noch jung *g.

Eure Ratschl├Ąge, im Bezug auf meinen Stil sind richtig und treffend - danke.
Rechtschreibung ist f├╝r mich ein rotes Tuch... daher.
Was die Interpretationen angeht... gehen sie im Stil verloren.

Ob ihr das L├Âschen sollt, oh nein.
Ich meine vielleicht k├Ânnen andere noch was lernen und das "nally" eine 1-4 Wertung ist, wissen so wieso mittlerweile alle, also es kann ja nur noch Berg auf gehen.

Gedichte sind mit das wundervollste auf der Welt,
jedoch vermochte ich nie sie zu beherrschen.
Ich m├Âcht einmal Journalistin werden,
d.h. W├Ârter in lustige, sinnvolle, abendteuerliche und spritzige S├Ątze verwandeln.

"Potential ist vorhanden" 1000 Dank Renee f├╝r diese Aussage, sie l├Ą├čt mal wieder Licht in mein dunklen Tunnel und strebt mich an...

nally

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

na also! Zur Abwechslung auch mal Jemand der mit Kritik umzugehen wei├č.

Hallo nally,

In Anbetracht deines Berufswunsches solltest Du Dich aber wirklich erst mal um das "rote Tuch" bem├╝hen.

Ein sehr gutes Buch will ich Dir auch noch ans Herz legen
"Deutsch f├╝rs Leben" von Wolf Schneider.
(Das Buch erkl├Ąrt sehr gut worauf es beim Schreiben ankommt, und welche Fehler man nicht machen sollte.

Gru├č

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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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ohne Kritik w├╝rde man sich doch nie weitere Grenzen setzen

"Deutsch f├╝r`s Leben." ich werde am Montag gleich mal in die Biblo gehen und mich erkundigen.
Ja, ja mein "rotes Tuch" wird eines Tages weg geweht sein,
hoffe ich zumindestens.

Danke,nally

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