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Leselupe.de > Ungereimtes
ode an die sehnsucht
Eingestellt am 15. 02. 2002 17:40


Autor
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Stefan_Senn
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 148
Kommentare: 108
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An lauen SommernÀchten
Möchte ich
Glitzernden Sternenstaub
Unter meinen
Nackten FĂŒĂŸen
SpĂŒren

An grimmigen Wintrtagen
Möchte ich
Meinen körper betten
In ein Lager
Aus Eis
und starrer Erde

Ich möchte meinen Körper
WĂ€rmen an
Der Glut der Leidenschaft
Das Feuer der Begierde
EntzĂŒnden nur
Mit meinen Lippen

Und frösteln
Auf dem
Betonboden
Der Einsamkeit
Zitternd und mit
Erloschenen Augen

Arien soll
Meine Kehle
Schmettern
Geölt vom Wein
Der Freude
Zu musikalischem Wohlklang

Und schwimmen
Möchte ich
In SturzbÀchen
Von TrÀnenfluten
Und mich treiben lassen
Im Strom der Traurigkeit

Janus
Doppelköpfiger König
In samtenem Dunkelblau
Chauffeur meiner
Innigsten
SehnsĂŒchte

Lenke mich
Wohin du willst
Rase oder schleiche
Aber bitte
Versuch mit aller Macht
Eventuellen Betonmauern auszuweichen
__________________
violent sorrows seem
a modern ecstasy

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

hallo stefan,
mann..das klingt bombastisch..gefÀllt mir sehr..

Arien sollen
in meiner Kehle
Schmettern
(also zumnindest mĂŒsst es doch ARIEN heissen,oder?)

Versuch mit aller Macht
Eventuellen Betonmauern auszuweichen
(m.E.nach des lyrischen wegens:
Versuch(du meinst DER versuch,oder?)
mit allenr Kraft
Betonmauern zu weichen.

das wÀr das einzige,was MICH persönlich etwas stört,was nichts heissen muss..
lG
sanne

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Zauberfrau
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Oct 2001

Werke: 40
Kommentare: 94
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du hast deine Sehnsucht gut rĂŒbergebracht!

Mich stört das mit den Betonmauern auch ein kleines bißchen,
es erinnert mich irgendwie (lacht mich aus) an den Unfall mit Prinzessin Diana, obwohl, das war ja ein Betonpfeiler...

Aber ansonsten ist dein Gedicht wirklich sehr AussagekrÀftig!

la Zauberfrau
__________________
Wenn der Himmel einen Menschen liebt, dann lĂ€ĂŸt er ihm einen Freund begegnen.

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manka
???
Registriert: May 2001

Werke: 1
Kommentare: 226
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mit dem Leben treiben

Ciao Stefan,

erst mal meine Zustimmung zu deiner Signatur!!!! Hoffentlich geht dieser Kelch an uns vorĂŒber.

Dein Poem find ich stark. FĂŒr mich hast du sehr schön die Bewegung des Lebens, auf und ab und auf und ab, dargestellst und gleichzeitig klargestellt dass es völlig schnurz ist was man durchlebt, sondern dass man es bereitwillig und mit Lebensmut angeht.
Tja und die Betonmauer. Klar ist ein harter Schluss fĂŒr dein Gedicht und bricht irgendwie aus dem Rythmus der vorherigen Strophen aus, gefĂ€llt mir aber gerade deshalb.

Mach weiter so

Gruss

Manka
__________________
mailmeto: manka@galgata.net

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