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Leselupe.de > Ungereimtes
quecksilber - worin besteht der unterschied?
Eingestellt am 04. 10. 2000 12:00


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mortisha
Hobbydichter
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du glaubst, ich wei├č nicht, wie es sich anf├╝hlt
wenn dich das meer wieder an den strand sp├╝lt
wenn deine nacht wieder ohne mond ist
und es mehr schmerzt, als du gewohnt bist
komm ans fenster und schau hinaus
da sitzt eine katze vor deinem haus
sie kratzt sich beide augen aus
weil sie nicht schreien kann
weil sie nicht bei dir sein kann
sie mu├č sterben, wenn der tag am himmel steht
sie wird wieder hier sein, wenn die sonne untergeht
um zu ertrinken in deinem meer, am horizont
hinter dem sommer, wo deine sehnsucht wohnt
du glaubst, es ist einfacher, dich zu verlassen
ich kann kommen und ich kann es lassen
ich gehe nur, damit ich dort empfangen werde
wohin du nicht gelangst und ich gelangen werde
nur ohne dich, mein prinz
obwohl ich ohne dich nicht bin
denk nicht von mir, ich k├Ânnte es ertragen
denn ich kann es nicht
ich wei├č, ich bin hier, also kann ich hier versagen
doch hier bleibe ich
youÔÇÖre such a skillful lover, darling
habe ich dir das in einem schwachen augenblick
schon in die m├╝den, halbgeschlossnen augen reiben k├Ânnen
die seiten, die in mir du nun beschrieben hast
werden nicht mehr wei├č
ich werde nicht mehr klug
ich werde nur verr├╝ckt

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mortisha
Hobbydichter
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hallo jutta,
das ist immer schwierig, den (DEN!!) punkt im andern zu treffen, wenn du schreibst, vielleicht kennst du das auch, du hast das gef├╝hl: genau, das sind die worte, die ich gebraucht habe, um mich (!) zu beschreiben. schade, wenn das dann f├╝r jemand andres nicht gilt, aber wie gut, wenn es doch passt! und zum reimen: das ist nichts, was ich wirklich technisch verfolge, ist irgendwie zu sehr goethe
;-), und den fand ich noch nie toll...
viel spa├č noch beim st├Âbern! mort*
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mortisha
Hobbydichter
Registriert: Oct 2000

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ja, du hast recht, zweimal "werde" zu benutzen ist etwas schwerf├Ąllig. obwohl es f├╝r mich noch immer genau das ist, was ich damit sagen wollte, als ich es schrieb.
sch├Ân, wenn dir meine bilder gefallen. sind mir mittlerweile zu doll klischeehaft.
mort*
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dazone
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quecksilber - worin besteht der Zusammenhang?

Hallo Mortisha!

Ich mu├č sagen, ich habe mich noch nicht intensiv mit Deinem Gedicht befasst, aber auch nach zweimaligem lesen kann ich f├╝r mich noch keinen Zusammenhang zu dem Titel herstellen. Ich werde mich aber weiter bem├╝hen.
Zu dem Reim kann ich nur sagen, dass man, meiner Meinung nach, keine ungeordneten Gedanken durch geordnete Verse ausdr├╝cken kann. F├╝r mich sind Reim und Rhythmus wesentliche Stilmittel und geben mir in diesem Werk den Eindruck, dass Du anfangs noch klar die Bilder beschreiben kannst, die Du siehst, sp├Ąter aber so viele Gedanken im Kopf hast, dass Su sie nichtmehr ordnen kannst oder willst.
Man kann sich aber die Bilder wirklich gut vorstellen.
Sch├Ânes Gedicht.

Viele Gr├╝├če
David
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dazone | reloaded

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carter
Guest
Registriert: Not Yet

nicht so verbissen

hi ihr alle,
ganz oft lese ich in den beitr├Ągen zu gedichten oder kurzgeschichten, dass es schwer sei, dinge zu interpretieren, zusammenh├Ąnge zu finden, gedankeng├Ąnge nachzuvollziehen, reime zu filtern etc.
warum steht denn hier so oft die technik und pragmatik im vordergrund? ich kenne eine menge stilistisch sauberer poetry, die gelinde gesagt stinklangweilig ist (in der popmusik w├Ąren das atc-songs ;-)).
nat├╝rlich sind all die eigenen texte konstruiert, aber vielleicht gehts der welt besser, wenn man nicht andauernd alles dekonstruieren muss?

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