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Leselupe.de > Ungereimtes
samum
Eingestellt am 10. 04. 2012 10:46


Autor
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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 807
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die sandd├╝nen in der w├╝ste
sind auch hochgewellte berge

allein
grassroots findet man da
sehr selten

der samum frisst
nach vierzig honig-und-heuschrecken-tagen
den einsamen rufer
bis auf die knochen

"Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen"


Version vom 10. 04. 2012 10:46

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 660
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Lieber Herbert,

das Goethezitat aus den Wahlverwandschaften hast Du durch Anf├╝hrungszeichen deutlich gemacht. Es hei├čt da weiterhin "Und die Gesinnungen ├Ąndern sich gewiss in einem Lande, wo Tiger und Elefanten zu Hause sind."

Jesus blieb vierzig Tage in der W├╝ste, um die Pr├╝fungen zu bestehen, die notwendig waren, damit er reinen Herzens seine Mission als Menschheitslehrer antreten konnte.

Der Rufer in der W├╝ste aber war Johannes der T├Ąufer.

Das Land, wo Honig flie├čt ist Pal├Ąstina.

Die Heuschreckenplage ereignete sich in Ägypten zu biblischen Zeiten.

Die grassroots beziehen sich auf G├╝nther Grass.

Ich denke mal, lieber Herbert, dass Du die ├╝bertriebenen Behauptungen von Grass, n├Ąmlich, dass Israel die Absicht habe, den Iran atomar zu zerst├Âren auf die Sandschippe nimmst.

Grass als einsamer Rufer in der W├╝ste, vielmehr sein Gedicht, wird nicht l├Ąnger als 40 Tage ├╝berdauern und die Einstellungen dazu sind heute so und morgen so.

Auf diese Weise lese ich Deinen Text. Bin mir aber nicht sicher, ob Du es anders meinst.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 807
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Liebe Vera-Lena,

die Idee zu diesem kleinen Gedicht kam mir waehrend der Diskussion im Forum Lupanum, wo ich einen Teil auch schon aehnlich schrieb. Die 40 Tage - eine Anspielung auf den Rufer, natuerlich, den man als Grass sehen kann, wenn man will... Ob diese Frist fuer den Grass-Rummel reicht, will ich doch hoffen, bleibt aber noch abzuwarten.

Die Tiger und Elefanten habe ich in einem Sonett von gestern - Hier klicken - gleich weiterverwendet, das ich schon schrieb, als ich Deinen Eintrag hier noch nicht gesehen hatte

Kurz: Du hast vollstaendig recht, wie so oft.

Liebe Gruesse

Herbert
__________________
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