Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87708
Momentan online:
241 Gäste und 2 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erz├Ąhlungen
summerhole
Eingestellt am 22. 06. 2003 21:29


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
caspAr
???
Registriert: Jun 2003

Werke: 15
Kommentare: 16
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um caspAr eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

ÔÇ×Jetzt haben wir auch einen DorftrottelÔÇť.
Das sollen die Worte meines Vaters gewesen sein, als seine Frau ihm sagte, dass ich h├Âchstwahrscheinlich geistig zur├╝ckgeblieben auf die Welt kommen werde, doch zu meiner Verteidigung m├Âchte ich hinzuf├╝gen, dass ich nicht der Meinung dieses Mannes bin, einem Chemiker, der in den besten Jahren seines Lebens, den Schwanz in die M├Âse meiner Mutter gesteckt und abgespritzt hat, zu fr├╝h erblickte ich das Licht der Erde, das ist wahr, zu fr├╝h, zu d├╝nn und rot wie ein Krebs wurde ich abgenabelt von meiner Mutter, der sie nicht damals sondern gestern im Krankenhaus den Bauch mit Luft aufgeblasen haben, um ihr die strau├čeneigro├če Zyste aus dem Unterleib zu schneiden, die mit schwarzem, totem Blut gef├╝llt sein soll, nur ein Detail des facettenreichen Alterungsprozesses bei Frauen um die vierzig, ein etwas unappetitliches, dass gebe ich zu, doch geistigbehindert, ich wei├č nicht so recht.
Ok, bei einem IQ-Test, der als Beilage in einem Psychomagazin f├╝r drei Mark f├╝nfzig zu finden war und den ich interessehalber vor ein paar Jahren einmal durchgearbeitet habe, schnitt ich nicht so richtig als Leuchte oder Primus ab, unter hundert Punkte waren und sind scheinbar nicht so der Hit, doch ich komme damit klar, auch wenn die Leute mich gelegentlich f├╝r einen Spinner halten.

Der Hund, den jemand vor dem Einkaufszentrum angebunden hat, liegt mit dem R├╝cken zu mir auf dem Boden und starrt durch die Fenster auf Puppen, welche in einer Viererreihe formiert, R├Âcke und Blusen um die leblosen Leiber tragen. Klamotten, die wenn Frau m├Âchte in dem Kaufhaus vor dem ich stehe zu erwerben sind, pr├Ąsentiert von vier toten, kalten Grazien, deren rosa Haut und kahle Sch├Ądel meiner Umgebung etwas Bizarres verleihen und deren Blicke, wie verflucht aus den pupillenlosen Augen an einem Punkt in dieser Welt kleben, doch still und k├╝hl ertragen sie ihr Schicksal, man m├Âchte fast erhaben sagen.
Er wird es nicht mehr lange machen, denn seit Stunden ist der schon ihr, regt sich eine Frau mit sch├Ânen schweren Br├╝sten hinter mir auf und ich wei├č nicht, ob sie ihn Sorge oder einfach nur tierisch genervt ist. Zweiteres ist der Fall, denn wie es sich nach einer Weile herausstellt, geh├Ârt ihr das Cafe genau gegen├╝ber, und nach ihrer Auffassung, sprechen viele Gr├╝nde f├╝r die Verstimmung, die sie momentan empfindet.
Wenn sie diesen K├Âter sieht, der nicht einmal zehn Meter von den G├Ąsten entfernt hier so herum liegt und bei dem Gl├╝ck was sie hat, h├Âchstwahrscheinlich auch noch abkratzt, wird ihr ganz schlecht. Ein Paar ist schon, ohne etwas zu bestellen, vom Tisch aufgestanden und gegangen. Verdammt. Wer bezahlt das eigentlich?
Wenn ├╝berhaupt, dann m├╝sste der Hundehalter f├╝r diesen finanziellen Ausfall aufkommen, bemerkt jetzt ein ├Ąlterer Mann mit braunen Lederaktenkoffer und nachdem er seinen Geistesblitz vorgetragen hat, wendet sich seine Unterlippe wieder voller Eifer und Spieltrieb dem Schnauzbart zu, dem Schnauzbart, dessen Grauton nicht so recht zu der mit viel Liebe und Sorgfalt schwarz gef├Ąrbten Haarpracht auf dem Kopf des, na ja, sagen wir Opas, passen mag.
Und der Hund ist alt und atmet schwer und die Traurigkeit in seinem Herzen scheint den gesamten K├Ârper zu erfassen, denn nicht einmal das Wasser aus dem Napf, den ein kleiner Junge vorhin besorgt neben seinen Kopf gestellt hat, m├Âchte er anr├╝hren. Neben Traurigkeit sind Angst und Sehnsucht hinter seinen braunen Augen verfangen und Unverst├Ąndnis dar├╝ber, warum niemand wiedergekommen ist, nachdem er hier zur├╝ckgelassen wurde. Was hatte er falsch gemacht? Was war passiert? In all den Jahren, in denen seine Nase Millionen von Ger├╝chen erahnte, kennenlernte und auf Lebenszeit abspeicherte, in denen er Vertrauen dem Menschen schenkte, und Aggression, auch blanke Wut, wurde er ├Âfter als seine Erinnerung es zulassen m├Âchte ausgesetzt, verlassen und entt├Ąuscht.
Nur seiner Herkunft ist das Akzeptieren dieses kargen Daseins zu verdanken, denn die Mutter, die nahezu ihr gesamtes Hundeleben in einem Keller verbrachte, um dort als Mittel zur Liquidierung von Ratten zu dienen, wurde irgendwann vergessen, da sie ihrer Pflicht und aufgezwungenen Lebensaufgabe nicht den Erwartungen entsprechend nachkam, gelangte aber dann doch noch, nach Jahren der Gefangenschaft, durch einem dummen Zufall und die ge├Âffnete T├╝r ihres Verlieses in den Genus der Freiheit, witterte und fand, lie├č sich begatten, um einige Monate sp├Ąter Welpen zu geb├Ąren, von denen alle bis auf einen verstarben, und dieser liegt jetzt, ungef├Ąhr f├╝nfzehn Jahre sp├Ąter zu meinen F├╝ssen, war immer hart im nehmen, aber jetzt geht es scheinbar zu Ende mit ihm.

Es geschehen komische Sachen in diesen Tagen, in denen einem die Sonne auf den Kopf knallt und man irgendwie nur ans ficken denken muss, auch habe ich keine Ahnung, ob sie diesen Text jemals lesen werden, den Text, den ich jetzt, Freitag Nacht vor einer halben Stunde begonnen habe, und so hoffe ich, bis sp├Ątestens Montag als abgeschlossen betrachten darf, denn man hat mich angerufen, um zu fragen, ob ich an diesem Abend, etwas zum Besten geben m├Âchte und es war mir so egal, dass ich zusagte, ohne emotionale Kraft oder Verst├Ąndnis worum es geht, ein Termin auf den ich hinarbeiten kann kommt mir sehr gelegen, in letzter Zeit f├Ąllt es mir schwer zu schreiben und Lesen, als Allheilmittel propagiert ist f├╝r mich auch keine wirkliche Alternative, denn es bereitet mir keinen Spa├č.
Das letzte Buch, was mich ein wenig fesselte liegt schon Monate zur├╝ck und das war von Ray Bradbury Fahrenheit 451, sie sehen, ein Buch also, was zum Bildungsrepertoire eines Sechzehnj├Ąhrigen geh├Âren sollte, zehn Jahre sp├Ąter war ich dann an der Reihe, ich wei├č nicht, ob ich daf├╝r dankbar sein soll.

Wenn ich am Montagabend dort erscheine, wo man mich erwartet, dann nur weil ein liebensw├╝rdiger Mensch mit etwas kulturellem Verst├Ąndnis sich breit bereit erkl├Ąrt hat meinen Job zu ├╝bernehmen. Er wird auf Musikveranstaltungen Kisten mit Kabeln und Technikkram herumschieben, um sie sp├Ąter in LKWs zu verladen, es ist kein anspruchsvoller Job, eine T├Ątigkeit, die jeder Idiot hinbekommen w├╝rde, somit auch ich und andere viel besser.
Ein Jubil├Ąum ist Anlass f├╝r dieses Event in drei Tagen, dessen Motto Duell der Generationen lautet und meiner Meinung nach ein wenig aufgebl├Ąht klingt, denn die Aussage auf den Kern reduziert kommt ern├╝chternd r├╝ber.
Jung gegen Alt w├Ąre ein sehr treffende Umschreibung. Jung gegen alt, dass klingt einfach, aufger├Ąumt und klar, frei von Wiederspr├╝chen und Zweifeln. Ich bin jung und du bist alt. Eine Erkenntnis, bei der man sich den Schwei├č der Erregung von der Oberlippe tupfen m├Âchte, denn die Botschaft dieses Mottos ist eindeutig und f├╝r jedermann leicht verst├Ąndlich. Es geht um Kampf und Ehre, eine Schlacht auf dem Feld der Literatur und deshalb verlangt diese Situation absolute Aufmerksamkeit und damit meine ich mich und sie als Leser und Menschen. Momentan befinden wir uns beide in einem sehr intimen Moment, den ich genie├če und der dem Publikum am Montagabend verborgen bleiben wird. Doch das privilegiert uns nicht, auch wenn die Versuchung gro├č ist sich abzusondern, denn wir alle entstammen der selben Suppe und liegen ein und demselben Plan zu Grunde, dass ist unfassbar aber wahr. Negation des Individuums ist Anfang. Vertrauen sie mir einfach, dann geht es jedem von uns ein wenig besser, denn es geht ans Eingemachte. Wir sind ab jetzt eine globale Familie.

Es w├Ąre hilfreich, wenn sie im Laufe des Tages eine M├Âglichkeit schaffen k├Ânnten, sich f├╝r ein paar Minuten zur├╝ckzuziehen, um dann die Augen zu schlie├čen, denn das Herunterfahren unseres visuellen Sinnesorganes erm├Âglicht das F├╝hlen einer inneren Ruhe, die aber erst entdeckt werden m├Âchte und die sie brauchen werden. Schlie├čen sie die Augen oder lassen sie es. Entscheidungen obliegen nur ihnen, sie sollten selbst wissen, was das Beste f├╝r ihren K├Ârper und den Geist darinnen ist. Ich gebe nur Tipps, serviere Erfahrungswerte. Wichtiger ist, dass sie v├Âllig entspannt sind und das sie ernsthaft versuchen, frei von jedweder Art Stress zu werden. Konzentrieren sie sich auf das Zentrum in ihrem K├Ârper und versuchen sie Wellen in N├Ąhe des Solar Plexus zu orten, f├╝hlen sie, wie ruhig und anmutig sich diese Bewegungen ausbreiten und erinnern sie sich an einen Moment in dem sie Einsamkeit empfanden.
Vielleicht umgaben sie in diesem Augenblick Menschen, die sie kannten und die sie leiden mochten, vielleicht wurden sie wachgek├╝sst und ber├╝hrten eine warme, vertraute Schulter. Sa├čen sie auf Toilette und haben sich den Hintern abgewischt, dabei an ihren Bruder gedacht, zu dem seit Jahren kein Kontakt mehr besteht, obwohl er im selben Viertel wohnt und sie ihn jeden Morgen sehen, wenn er mit der Tram zur Arbeit f├Ąhrt? Verschiedene Szenen, unz├Ąhlige Leben.

Ihr Lebensabschnittsgef├Ąhrte, ein Mensch, bitte denken sie an ihn. Versuchen sie sich an etwas typisches zu erinnern, an etwas gemeinsam durchlebtes, dass ist meist das Beste. Sind sie bekennender Single und unter anderem aus diesem Grunde meist ohne Begleitung unterwegs, dann sind sie eventuell all den anderen voraus und mit dem Selbst im reinen. Denjenigen, die frisch verlassen wurden oder ├╝ber keinerlei Referenzen auf dem Gebiet der Verf├╝hrung verf├╝gen, kann ich nicht wirklich weiterhelfen. Aber vielleicht haben sie ein Tier zu Hause was auf sie wartet oder sie sind unsterblich verknallt in jemanden, der auf ewig unerreichbar bleiben wird. Jetzt ist die Chance ihres Lebens, nutzen sie bitte diese. Versuchen sie ihr inneres Auge zu lenken und geben sie sich endlich ganz und gar den ungestillten Fantasien hinter der Fassade K├Ârper hin.
F├Ąllt ihnen auch nach tagelangem Gr├╝beln niemand ein, der einen Gedanken an sie verschwenden k├Ânnte, auch nicht ein Tier, f├╝r das sie nur da w├Ąren, um Futter auf den Boden stellen, dann bleibt nicht mehr viel. Sie geh├Âren definitiv einer Kaste an, um die sie keiner beneidet. Abh├Ąngigkeit von einer Sache, einer Droge zum Beispiel, k├Ânnte ├╝ber gewisse H├Ąnger, die sie st├Ąndig haben werden, hinweghelfen, bek├Ąmpft aber in letzter Instanz nicht die Wurzel des Problems, sondern retuschiert mal hier und auch mal dort. Sie sind allein, kein Schwein interessiert sich f├╝r sie, das ist traurig, aber sie sehen eben nicht aus wie Charly Sheen oder Shakira. Es wird Zeit sich damit abzufinden.

Letzten Endes geht es ja im Moment auch nicht darum, wer mit wem was hat, oder wer wo in wen etwas hineinsteckt, denn den Schmerz, welchen ich schon vorhin kurz erw├Ąhnte und den wir alle f├╝hlen, die Erinnerung, an der wir leiden, ist allgegenw├Ąrtig und schm├╝ckt uns aus, hat uns neben vielen anderen Erfahrungen zu dem gemacht, was wir heute sind. Mehr oder weniger interessante Pers├Ânlichkeiten auf einer Suche, arrogant und hoffnungslos verpeilt.
So zwischen dem achtzehnten und zweiundzwanzigsten Lebensjahr passiert es. Die erste nun ja ernsthafte Beziehung ist vorbei, das Abitur Geschichte, die Lehre neigte sich dem Ende und Eltern erkennen Versager in Kindern. Ern├╝chtert durch das Verflossene, aber dennoch voller Hoffnung und Ideale, findet man Mut zum weiterschreiten, um daraufhin restlos alles zu vernichten, was von der alten Weltordnung im Bauch und Herzen ├╝brig blieb. Vor diesem kaum erahnbaren, gleichzeitig aber unausweichlichen Knall wurden Werte neu definiert und der Anspruch an das Zuk├╝nftige in schwindelerregende H├Âhe geschraubt. Ich glaube sogar, der bescheuerte Drang erwachsen zu werden ist ein Ziel dieser Farce und dieser Vorsatz muss nat├╝rlich mit jemandem geteilt werden, der auf der selben Wellenl├Ąnge schwebt. Ernsthaftigkeit spielt eine gro├če Rolle in dieser Phase und die Suche nach dem Passenden f├Ąllt nicht schwer, denn fast jeder besitzt in dem Alter irgendeine verschobene Heile Welt Anschauung.
Anfangs wird alles tiefer. Die Gespr├Ąche und der Sex, Gl├╝ck und die Bereitschaft zur ├ľffnung sind Begleiterscheinungen, welche bet├Ąuben und einlullen wie ein schwerer Wein. Man erahnt in dem Menschen, dem man zugewandt ist eine Seelenverwandtschaft und meint Gr├╝nde zu entdecken, die f├╝r eine Unsterblichkeit dieser einzigartigen Konstellation zweier Erdenb├╝rger stehen. Sei es wie er raucht, der Klang ihrer Stimme am Telephon oder die banale Stille, die kurz entsteht, wenn etwas schief gelaufen ist.
Apropos schieflaufen. Machen wir uns nichts vor. Dieses emotionale Kartenhaus wird nat├╝rlich in sich zusammenfallen und das verh├Ąngnisvolle Scheitern dieser ersten und letzten wirklich reinen Begegnung ist der Anfang vom Ende und nicht zu bew├Ąltigen. Deshalb sitze ich heute hier und quengele ├╝ber mein Dasein, weine gelegentlich ein bisschen, und deshalb unterscheiden wir uns auch in keiner Weise. Sie tragen, genau wie ich, eine Erinnerung in der Brust, ├╝ber dessen Verlust sie niemals hinwegkommen werden, und sie haben ein recht darauf sauer zu sein, denn sie sind genau wie ich betrogen wurden.

Man hat uns einen B├Ąren aufgebunden und ├╝ber den Tisch gezogen, uns den schwarzen Peter untergeschoben und einen falschen Fuffziger angedreht. Niemand hat mir gesagt, dass es leicht werden wird, doch in einem Zustand leben zu m├╝ssen, in dem ich mich dabei erwische zu denken, dass alles nur noch komplizierter werden kann ist ein Kapitel, was in keinem Inhaltsverzeichnis stand. Ein Kapitel, bei dem mir flau im Magen wird und Angstschwei├č auf meine Stirn tritt, wenn ich an die l├Ącherlichen Versuche denke, die ich schon jetzt unternehme, um diese Strecke, genannt das Leben, bis zum Schluss und so gut es geht zu bew├Ąltigen. Es mangelt mir an Erfahrung, mir fehlt der Horizont. Man hat vers├Ąumt mich zu unterrichten. Ich habe es nie gelernt.
__________________
die zeit zerst├Ârt alles

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Rainer
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 791
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Rainer eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo caspar,

willkommen in lupianien und noch viel spa├č hier.


du hast mich neugierig gemacht; ich hoffe das wird ein ganzer roman, denn den w├╝rde ich gern lesen wollen.
jedenfalls gef├Ąllt mir deine schreibe sehr gut, nicht bem├╝ht jugendlich, aber doch sehr frisch. vielleicht passen die eingestreuten, und in diesem kurzen abschnitt etwas st├Ârenden, kraftausdr├╝cke ja zu deinem prot; daf├╝r gewinnt er in dem hier vorliegenden text zu wenig contour.

bei der direkten anrede an den lesenden w├╝rde ich alle pronomen gro├č schreiben; mich hat das kleine sie und ihnen ein bi├čchen verwirrt. es st├Ârt mir den leseflu├č.

und du solltest aufpassen, da├č du alle "nebenschaupl├Ątze" im auge beh├Ąlst, die strukturierung wird bestimmt nicht leicht.


dir ein gl├╝ckliches h├Ąndchen


rainer
__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

Bearbeiten/Löschen    


caspAr
???
Registriert: Jun 2003

Werke: 15
Kommentare: 16
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um caspAr eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

shalom rainer!

das mit den pronomen kann ich nachvollziehen und werde es zum gegebenen zeitpunkt ├Ąndern.

Bearbeiten/Löschen    


Leowee
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Caspar!

Dein Text ist einfach klasse und in diesem Forum ugew├Âhnlich ob seiner F├╝lle an Gedanken! Sehr gewitzt geschrieben -
eine Menge orthografische Fehler sind Dir unterlaufen, aber ich bin fast geneigt zu sagen, dass das zu dem Text und der Aussage des "geistig Zur├╝ckgebliebenen" passt - sie nehmen dem Text rein gar nichts an Intellekt, wirken mehr wie ein "fuck you, Deutschlehrer!", schlau bin ich auch ohne Eure biederen Regeln!
Sehr erfrischend, irgendwie auch h├Ąmisch wider die Gesellschaft, aufs Angenehmste!

Hier und da ein bisschen un├╝bersichtlich, die Flut der Gedanken droht einzelne brillante ├äu├čerungen zu ers├Ąufen. Ist das Konzept, so flow of counsciousness, oder willst Du dran arbeiten, ein wenig pr├Ąziser und knapper zu werden?

Wenn Du ein Jugendbuch schreiben willst, beeil Dich, ich schreibe meine Magisterarbeit demn├Ąchst ├╝ber Au├čenseiter, ich finde, da w├╝rde Dein Text zu passen...

Go on thinking & writing!
Leowee

Bearbeiten/Löschen    


caspAr
???
Registriert: Jun 2003

Werke: 15
Kommentare: 16
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um caspAr eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

shalom leowee!

leider muss ich dich entt├Ąuschen, denn das jugendbuch habe ich bereits geschrieben. dieser text entstand eher am rande, irgendwann in den letzten wochen. das mit den orthografische fehlern ist keine absicht, doch hast du auch mit deren existenz etwas mit dem text anfangen k├Ânnen. sch├Ân.

Bearbeiten/Löschen    


Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Schakim eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
"Kartenhaus"

Hallo, caspAr!

Eine vollbepackte Geschichte hast Du hier abgehandelt, mit kleinen Lebensweisheiten blumig gestaltet und ausgemalt! Bauen wir nicht alle an einem Kartenhaus, so lange wir leben? Es braucht nicht viel und "wusch" ist es eingest├╝rzt! Man beginnt von vorn, t├╝rmt die K├Ąrtchen auf's Neue und vielleicht wird das Geb├Ąude stabiler und h├Âher und "wusch" eingest├╝rzt, die ganze M├╝he umsonst ... Das geschieht ohne Ende immer wieder und man macht sich Gedanken ├╝ber Vergangenes, ├╝ber Zuk├╝nftiges und "wusch" sind die Gedanken wieder verflogen ... aber neue kommen!

Ein sch├Ânes Wochenende mit kreativen Einf├Ąllen!
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erz├Ąhlungen Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!