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Leselupe.de > Ungereimtes
verloren
Eingestellt am 24. 12. 2000 11:30


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nohnan
Wird mal Schriftsteller
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verloren in einem loch ohne boden
ohne boden, gibt es so etwas,
hat nicht alles einen anfang ein ende
außer der kreis, symbol für das unendliche
für das leben, aber leben
hat nicht auch das einen anfang ein ende
........
__________________
nohnan

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Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

liebe nohnan,

ich denke, es gibt kein Loch ohne Boden.
Kann sein, dass es so tief ist, dass man ein Leben lang fällt, doch spätestens mit dem tod ist es zu Ende.

Quidam

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nohnan
Wird mal Schriftsteller
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quidam

das wollte ich eigentlich mit dem letzten satz andeuten. das alles auf gewisse weise endet aber ich denke nicht das der tod ein entgültiges ende bedeutet. denn und ich betone das ist meine meinung, ich bin mir sicher es gibt ein danach also endet meine geschichte wenn man es so betrachtet mit meinem tode wieder nicht ein abschnitt ja aber nicht das ganze an sich.
__________________
nohnan

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Sensiro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

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Was ist wenn Anfang und Ende zusammentreffen im gleichen Punkt? Wie kann man dann einen Unterschied machen zwischen Anfang und Ende? Und was führt zu wem? Das Ende zum Anfang oder umgekehrt? So kann es weder Anfang noch Ende geben. So stellt sich dann auch die Frage, ob das Wort "Zeit" überhaupt eine Berechtigung hat, denn wenn schließlich Anfang und Ende zusammenfallen, müssen alle "Zeitpunkte" dazwischen auch im gleichen Moment passieren. Damit wird die Gegenwart zur Unendlichkeit, kann ich doch den Standpunkt des Hier und Jetzt gar nicht bestimmen.

So kann man die Fäden immer weiter spinnen und entfernt sich damit immer weiter von den bekannten Naturgesetzen. Und auch wieder nicht. Entsteht "neues" Leben denn nicht aus "altem" (In Anführungsstrichen deshalb, weil es für mich fraglich ist, ob da eine Unterscheidung gerechtfertigt ist)? Und sind sterbende Sterne nicht der Ursprung für neue?
Aber wo ist der Übergang von "alt" zu "neu"? Entsteht das Neue denn nicht schon mit der Entstehung das Alten mit? Entstehen unsere Nachkommen denn nicht gleichzeitig mit unserer Geburt. Und wir mit der unserer Vorfahren Und so fort. Diese naturwissenschaftliche Kausalität strebt (vielleicht ja nur theorethisch) auf den Zeitpunkt Null zu, in dem bereits alles geschieht, also das "früher", "jetzt" und das "nachher", und zwar alles gleichtzeitig. Also befinden wir uns stets im Zeitpunkt Null, treten auf der Stelle und doch irgendwie nicht.

Ich denke, das klingt logisch, aber ist wohl kaum vorstellbar, oder?

Nun ja, genug Verwirrung gestifet. Ave!
Sensiro
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Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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Aquasculum
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Dec 2000

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nicht nur das leben...

auch das ende selbst
hat einen anfang...


__________________
In the name of the Avalonian Godness...

Be blessed...

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nohnan
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2000

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sensiro

ich fand deine wie soll ich sagen theorie, feststellung oder wie man es auch nennen mag, sehr interresant. ich denke auch das mich dein beitrag noch sehr lang beschäftigen wird. ich gestehe ich hatte mir zu diesem thema eigentlich noch gar nicht so viele gedanken gemacht und jetzt sehe ich das eigentlich sehr viel mehr dahintersteckt als mir selbst bewußt war.
ich danke dir sehr für deine antwort.

nohnan

__________________
nohnan

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Sensiro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2000

Werke: 59
Kommentare: 259
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Ich muß zugeben, daß ich selbst noch immer darüber nachdenke, ich mir aber die Vorstellung das alles gleichzeitig passiert gar nicht vorstellen kann, so sehr ich es auch versuche.

Vielleicht liegt irgendwo ja ein grober Denkfehler, nur sehen tue ich ihn noch nicht.

Ave!
Sensiro
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Non statim pusillum est, si quid maximo minus est

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