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Leselupe.de > Ungereimtes
winternacht
Eingestellt am 28. 01. 2002 18:20


Autor
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Elaya
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

Werke: 5
Kommentare: 1
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es ist der erste text, den ich hier poste; f├╝r konstruktive kritik bin ich sehr dankbar....



Winternacht

Von sternenklarem Himmel scheint das Licht des Vollmonds hell herab,
trifft auf steif gefror´ne Äste,
die, in kalte Winternacht gestreckt,
nach seinem Licht zu greifen scheinen.
Wie in wei├čen Samt gebettet, ruhen Bl├Ątter, Gr├Ąser, B├╝sche,
still ist es,
kein Laut durchdringt die grenzenlose Stille.
Strahlend wei├čer Schnee
liegt ausgebreitet ├╝ber schlafend Land,
das versunken in der Stille genie├čt seine Geborgenheit,
wirkt wie z├Ąrtlich zugedeckt
mit wei├čer kalter Decke,
die dennoch so viel Schutz verspricht.
Unber├╝hrt liegt es danieder,
unangetastet von all┬┤ ├ťblem, das zerst├Âren k├Ânnt┬┤
die Reinheit und die Sch├Ânheit dieses Ortes.
Besetzt mit tausend Diamanten
glitzert still der wei├če Mantel,
der alles hier hat ├╝berdeckt,
in ihnen sich bricht des Vollmonds Licht,
funkelnd wie ein Lichtermeer
bringt Glanz in die lautlose Nacht,
die unber├╝hrt,
wie grad┬┤ geboren
die Zeit erf├╝llt und beinahe ewig wirkt,
in ihrer Reinheit unverg├Ąnglich,
ein Geschenk der Ewigkeit ÔÇô
und ist dennoch so verg├Ąnglich,
mit der Geburt dem Tode schon geweiht.
Nur kurz weilt ihre reine Pracht,
die so leicht zerst├Ârbar ist,
durch nur einen einz┬┤gen Laut, der zerrisse stilles Funkeln,
durch nur einen einz┬┤gen Schritt, der zerst├Ârte alle Unschuld.
Ein Geschenk, das keinem gilt,
es wirkt wie Spott, wie purer Hohn,
dass es zerst├Ârt, bevor bewundert,
dass es vergeht, bevor genossen;
bleibt nur ein Traum in reinem Herzen,
unbeschritten, unverg├Ąnglich,
bewahrt vor allem, das zerst├Ârte...

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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 83
Kommentare: 194
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Hallo Elaya,

hab mir auch diesen Text mal angeschaut. Du wirst hier wohl ein paar Probleme haben, er ist wieder sehr sch├Ân gemalt. Der moralische Abschlu├č, das hei├čt, Deine Interpretation der Winterlandschaft ist sehr einleuchtend. Aber ich hielte es f├╝r gl├╝cklicher, Du w├╝rdest das dem Leser ├╝berlassen. Er m├╝├čte aus dem Bild folgen. Da ich Maler bin, halte ich es f├╝r besser, das Bild erkl├Ąrt sich selbst.

Die Idee ist nach weiterem Lesen aber schon bestechend (zerst├Ârt, bevor bewundert - vergangen, bevor genossen)

Ein paar M├Ąngel gibt es auch, das doppelte Licht im ersten Satz ...scheint der Mond ... w├╝rde ausreichen. Dann zugedeckt mit Decke gef├Ąllt mir nicht. Da findet sich zwar leicht Tuch aber es gibt auch anderes. Es folgt dann noch "├╝berdeckt". Das ist einfach zu viel aus diesem Wortfeld.

Herzliche Gr├╝├če
Omar

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